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Hochkarätige Besetzung zum Länderkampf
"Die Konkurrenz vor der WM beeindrucken"
10.08.07
Ein letzter Härtetest erwartet das Turn-Team Deutschland am kommenden Wochenende in Schaffhausen (Schweiz), wenn der Länderkampf zwischen Gastgeber Schweiz, dem Rivalen aus Deutschland und der Turngrossmacht Rumänien ausgetragen wird.



Alle Teams werden zu diesem Wettkampf mit dem aktuellen WM-Kader antreten und diesen einer Generalprobe für die vom 1. bis zum 9. September in Stuttgart stattfindenden Weltmeisterschaft unterziehen.

Der Turnhöhepunkt des Jahres steht unter einem besonderen Licht, weil die Weltmeisterschaften gleichzeitig darüber entscheidet, welche Nationen sich für die Olympischen Sommerspiele 2008 nach Peking qualifizieren.

Entsprechend hoch sind die Ziele, die gesetzt werden. Der Deutsche Turnerbund strebt in Stuttgart das Teamfinale an, damit wäre die Qualifikation für Peking geschafft.
Darum zählt in der Schwabenmetropole in erster Linie das Mannschaftsresultat. Alles Weitere wird sich zeigen.

Somit wird dieser Länderkampf in Schaffhausen von allen Beteiligten sehr ernst genommen. Vor allem natürlich von den Deutschen. „Der Druck ist gross, wenn die Titelkämpfe im eigenen Land stattfinden.“
Es wird erwartet, dass sich direkt nach dem letzten internationalen Test vor der WM entscheidet, welche Atlethen ihr Land in Stuttgart vertreten. Nach dem Wochenende wollen die Cheftrainer endgültig ihre Mannschaft für die WM festlegen.

Der deutsche Herren-Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits seit Wochen zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf in der Breitehalle sieht er zwar als wichtigen Formtest vor der WM. „Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung“, gibt er zu bedenken.
Star der deutschen Mannschaft ist Fabian Hambüchen, der in Deutschland durch beherzte und erfolgreiche Wettkampfauftritte bereits Starruhm geniesst.
Für die Cottbuser im Turn-Team Deutschland Robert Juckel, Philipp Boy und Steve Woitalla geht es darum, sich mit Ihrer Leistung endgültig für die Mannschaft, welche in Stuttgart an den Start gehen wird anzubieten.

Info's Ergebnisse:

turnteam.de (LINK)
Cottbuser Boy und Woitalla wollen endgültig Ticket lösen
Länderkampf letzte Standortbestimmung vor WM
08.08.07
Die deutschen Turnerinnen und Turner bestreiten am Samstag ihren letzten Test vor den Weltmeisterschaften vom 1. bis 9. September in Stuttgart. In Schaffhausen treffen die deutschen Teams in Bestbesetzung in einem Dreiländerkampf auf Gastgeber Schweiz und Rumänien.

Während Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen bereits für die WM nominiert ist, geht es für seine Vereinskameraden Philipp Boy und Steve Woitalla darum, einen der freien Plätze (inklusive Ersatzmann) zu erturnen.
«Mir geht es soweit ganz gut. Ich habe bisher eine sehr gute Vorbereitung gemacht. Der Fuß hält, die Übungen laufen immer besser und sicherer und ich hoffe deshalb, dass es zur Nominierung reichen wird» , sagte Philipp Boy, der sich im März beim Turnier der Meister eine Fußverletzung zugezogen hatte und nach einer Operation mehrere Wochen mit dem Training aussetzen musste.
Robert Juckel, der das WM-Ticket in der Tasche hat ( «Geht zwar schwer, aber es läuft.» ), kann da schon etwas gelassener den Wettkampf bestreiten.

Nach dem Wochenende werden die Cheftrainer Andreas Hirsch und Ulla Koch dann endgültig ihre Mannschaft für die Titelkämpfe in Stuttgart festlegen.


Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits seit einigen Tagen zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf am Wochenende sieht er zwar als wichtigen Form-Test vor der WM, gibt aber auch zu bedenken: „Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung.“ Neben Boy und Woitalla erwarte er aber dennoch von Thomas Andergassen (KTV Stuttgart), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching) und Eugen Spiridonov (TV Bous) gute Leistungen. Die Gegner Rumänien und Schweiz haben angekündigt, einen hochkarätigen Wettkampf zeigen zu wollen.
Bei den Frauen wird eine Riege mit Kim Bui, Marie-Sophie Hindermann (beide TSG Tübingen), Katja Abel (SC Berlin), Oksana Chusovitina (Turnteam Köln), Anja Brinker (TV Herkenrath), Jenny Brunner und Joeline Möbius (beide TuS Chemnitz-Altendorf) an den Start gehen.
(lr-online.de)
Letzter Test vor der WM
Juckel, Boy und Woitalla zum Länderkampf nominiert
07.08.07
Bevor es für Turner des Turn-Team Deutschland in den letzten Teil der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die EnBW Turn-WM™ geht, steht für das Team der letzte internationale Test vor den Weltmeisterschaften an.
Schon traditionell findet dieser im Rahmen eines Länderkampfes gegen die Schweiz statt.

Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf am Wochenende sieht er zwar als wichtigen Form-Test vor der WM, gibt aber auch zu bedenken:
„Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung.“
Von Thomas Andergassen (MTV Stuttgart), Philipp Boy (SC Cottbus), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching), Robert Juckel (SC Cottbus), Eugen Spiridonov (TV Bous) und Steve Woitalla (SC Cottbus) erwartet er aber dennoch, dass sie alles geben werden, gute Leistungen zu bringen.

Die Gegner Rumänien und Schweiz haben angekündigt, einen hochkarätigen Wettkampf zeigen zu wollen und werden daher in starker Besetzung erwartet.
Für die Athleten des Turn-Team Deutschland heißt es, besonders dem direkten Konkurrenten Schweiz zu zeigen, dass es bei der EnBW Turn-WM™ nicht einfach wird, an Deutschland vorbeizukommen.
(aus: dtb-online.de)
WM-Hoffnung für Boy und Woitalla
Bundestrainer äußert sich lobend über Cottbuser
31.07.07
Turn-Bundestrainer Andreas Hirsch (Berlin) hat Steve Woitalla und Philipp Boy vom deutschen Mannschaftsmeister SC Cottbus Turnen erneut Hoffnungen auf einen Start bei den Weltmeisterschaften vom 1. bis 9. September in Stuttgart gemacht.

Für die Cottbuser Turner Philipp Boy (Foto-rechts) und Steve Woitalla (Foto-links) stehen die Chancen auf eine WM-Teilnahme im September in Stuttgart recht gut.
«Sehr schön ist, dass mit Steve Woitalla und (dem Berliner) Brian Gladow zwei junge Burschen, die im Vorjahr bei den Junioren-Europameisterschaften Gold gewonnen haben, noch Chancen auf einen Weltmeisterschaftsstart besitzen» , sagte Hirsch in einem Interview. Philipp Boy habe sich zudem nach seiner langen Verletzungspause bei den deutschen Meisterschaften in Gießen mehr als zurückgemeldet.
«Er hat nachgewiesen, dass er wieder zur Mannschaft gehört. Ich bin optimistisch, dass er noch einiges bewegen kann bis zu den Weltmeisterschaften» , erklärte Hirsch über den WM-teilnehmer von 2006.
«Boy muss vor allem an seinem B-Wert, an der sauberen, ausdrucksstarken Darbietung der Übungen arbeiten. Das gilt auch für die meisten anderen Turner.»

Nach einer Woche Heimtraining in Cottbus bei Holger Behrendt bereitet sich die Nationalmannschaft seit gestern im Bundesleistungszentrum in Kienbaum vor. Für das Trainingslager wurden neben Woitalla und Boy zudem Matthias Fahrig (Halle), Robert Weber (Ehmen), Brian Gladow (Berlin) und Marcel Nguyen (Unterhaching) ausgewählt. Aus diesem Sextett werden nach dem Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien am 11. August in Schaffhausen zwei weitere WM-Turner und ein Ersatzmann für Stuttgart bestimmt. Der deutsche Meister am Seitpferd, Robert Juckel (Cottbus), Fabian Hambüchen (Wetzlar), Eugen Spiridonov (Bous) und Thomas Andergassen (Stuttgart) sind bereits für das deutsche Team fest nominiert.
(lr-online.de)
Unmittelbare Wettkampfvorbereitungen angelaufen
Männer trainieren in Kienbaum
30.07.07
Nachdem am vergangenen Wochenende die deutschen Frauen mit einem aussichtsreichen Sieg über Spanien ihr momentanes Leistungsniveau zeigten, starten heute die Männer des Turn-Team Deutschland in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Kienbaum.

Vom 30. Juli bis 9. August absolvieren die zehn potentiellen WM-Kader-Athleten den ersten Teil der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Neben Fabian Hambüchen, Robert Juckel, Thomas Andergassen und Eugen Spiridonov, die schon fest für das WM-Team nominiert sind, trainieren noch Matthias Fahrig, Philipp Boy, Robert Weber, Brian Gladow, Steve Woitalla und Marcel Nguyen in Kienbaum.

Mit diesem Trainingslager bereiten sich die Turner gleichzeitig auf den am 11. August bevorstehenden Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien im schweizerischen Schaffhausen vor. Erst danach wird Cheftrainer Andreas Hirsch das endgültige Team aufstellen.

Bevor die Mannschaft das WM-Quartier in Stuttgart bezieht gibt es vom 16. bis 26. August 2007 ein weiteres Trainingslager als unmittelbare Wettkampfvorbereitung - ebenfalls in Kienbaum.

Auch die Frauen haben in Schaffhausen die letzte Möglichkeit unter realen Wettkampfbedingungen zu turnen. Danach geht es wie die männlichen Kollegen ins Trainingslager. Die Turnerinnen um Ulla Koch bereiten sich ab 14. August in Bergisch Gladbach intensiv auf die EnBW Turn-WM vor.
(turn-team.de)
Der weitere Weg bis zur Turn–WM 2007 in Stuttgart
Juckel, Boy und Woitalla in der unmittelbaren Vorbereitung
25.07.07
Nach den Entscheidungen der Deutschen Meisterschaften in Gießen am vergangenen Wochenende stehen jetzt die Kader für die letzten Vorbreitungen bei den Frauen und Männern zur Turn–WM in Stuttgart vom 01.–09.09.2007 fest.

Aus Cottbuser Sicht haben sich Robert Juckel, dessen Nominierung als sicher gilt, Philipp Boy und Steve Woitalla (Foto) qualifiziert.

Nach dem trainingfreien Montag haben nun die direkten Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften begonnen.
Philipp Boy und Steve Woitalla werden dabei in dieser Woche vom 88er Olympiasieger Holger Behrendt als Trainer betreut, da sich Karsten Oelsch eine Woche Urlaub gönnt. Ab dem morgigen Donnerstag wird die Trainingsgruppe durch den Berliner Brian Gladow erweitert, auch Robert Juckel stößt dazu. Am Freitag unterziehen sich die Kandidaten einem weiteren Test unter den Augen von Bundestrainer Andreas Hirsch, bevor am kommenden Wochenende kompensatorische Einheiten auf dem Programm stehen.

Die weitere Vorbereitungszeit ist geprägt von der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung, die das Turn-Team Deutschland im brandenburgischen Kienbaum vornehmen wird. Unterbrochen wird diese durch den Länderkampf Schweiz/Rumänien/Deutschland in Schaffhausen (Schweiz).
In der Woche des Beginns der Weltmeisterschaften erfolgt der letzte Feinschliff im Kunstturnforum der WM-Stadt Stuttgart.
BUNDESTRAINER ANDREAS HIRSCH
ÜBER DIE CHANCEN FÜR PHILIPP BOY UND STEVE WOITALLA AUF EINE NOMINIERUNG ZUR HEIM-WM IN STUTTGART
24.07.07
Welche Erkenntnisse haben die Meisterschaften gebracht?
Hirsch:
Dass diejenigen, die in den zurückliegenden Jahren das Rückrat der Mannschaft gebildet haben, es auch diesmal sein werden. Wir sind keine Hexer. Im Turnen lassen sich über Nacht keine neuen Leistungsträger hervorzaubern. Sehr schön ist allerdings, dass mit Steve Woitalla und Brian Gladow zwei junge Burschen, die im Vorjahr bei den Junioren-Europameisterschaften Gold gewonnen haben, noch Chancen auf einen Weltmeisterschaftsstart besitzen.

Und was ist mit Philipp Boy (Foto), dem talentiertem Cottbusser, der seinen ersten Wettkampf nach einer langwierigen Fußverletzung bestritten hat?
Hirsch:
Er wollte zu viel, mit einer etwas niedrigeren Erwartungshaltung wäre er besser gefahren. Dennoch hat er nachgewiesen, dass er wieder zur Mannschaft gehört. Ich bin optimistisch, dass er noch einiges bewegen kann bis zu den Weltmeisterschaften.

Wo liegen die größten Defizite?
Hirsch:
Das ist unterschiedlich. Boy beispielsweise muss vor allem an seinem B-Wert, an der sauberen, ausdrucksstarken Darbietung der Übungen arbeiten. Das gilt auch für die meisten anderen Turner.
(aus welt.de)
Juckel holt Gold am Seitpferd – Boy meldet sich zurück
Fabian Hambüchen dominiert bei deutscher Meisterschaft der Turner
23.07.07
Ein Meistertitel am Seitpferd für Robert Juckel, ein geglücktes Comeback nach monatelanger Verletzungspause für Philipp Boy und ein Steve Woitalla, der seine Ambitionen auf einen Platz in der deutschen WM-Riege unterstricheen hat – die Bilanz des SC Cottbus Turnen bei den 73. deutschen Meisterschaften im Gerätturnen fiel positiv aus.

Seinen Stempel drückte den Titelkämpfen indes erwartungsgemäß Fabian Hambüchen(Wetzlar) auf, der vier Titel gewann.
Der 19 Jahre alte Abiturient setzte sich vor den beiden punktgleichen Cottbusern Philipp Boy und Robert Juckel durch.

Hambüchen entthronte gestern bei den Gerätefinals mit 16,062 Punkten Matthias Fahrig (Halle/Saale), der in den vergangenen drei Jahren den Sprung-Titel erkämpft hatte. Danach dominierte der 19-Jährige mit seiner neuen Übung auch die Barren-Konkurrenz eindeutig (15,575) und setzte schließlich im Reck-Finale (16,300) einen goldenen Schlusspunkt. Nach dem Gewinn des dritten Mehrkampf-Titels am Samstag war Hambüchen mit insgesamt vier Titeln der mit Abstand erfolgreichste Turner der Meisterschaften. Hambüchen verdrängte mit nun 15 nationalen Titeln den Berliner Andreas Wecker (12) von der Position des erfolgreichsten deutschen Turners seit der Vereinigung. Erfolgreichster DTB-Athlet bleibt Eberhard Gienger mit 34 Titeln.

„Ich will nicht sagen, er ist ein Glücksfall. Aber es ist schön, dass wir ihn haben“, würdigte Cheftrainer Andreas Hirsch die Leistung des Ausnahme-Athleten.

Nach den Titel an Reck (2004) und Ringe (2005) gewann Robert Juckel in Gießen seinen dritten nationalen Einzeltitel am Seitpferd (15,100 Punkte). Der 25-Jährige zeigte eine ansprechende Übung und hatte lediglich beim Abgang leichte Probleme. Silbermedaillen holte Juckel zudem an den Ringen und im Mehrkampf sowie Bronze am Reck. «Besser kann es nicht laufen. Vor allem mit meiner Mehrkampf-Leistung bin ich zufrieden. Dazu habe ich jede Medaillenfarbe gewonnen – was will ich mehr?» , freute sich Juckel, der in Gießen von Freundin Anja sowie seiner Schwester lautstark unterstützt wurde.

Bis zum vierten Gerät lieferte Boy Hambüchen ein tolles Mehrkampf-Duell und landete gemeinsam mit seinem Cottbuser Gefährten auf Platz zwei (je 87,90 Punkte).
Boy rehabilitierte sich damit für sein verpatztes Comeback in der Qualifikation am Freitag und meldete nach seiner Fuß-Operation im März wieder Ansprüche für die WM-Riege an. In den Gerätefinals sprangen für Boy, der heute seinen 20. Geburtstag feiert, noch zwei fünfte Plätze an Pferd und Ringe heraus. «Nach der langen Pause war mein Auftritt in Ordnung. Vor allem bin ich zufrieden, dass mein Fuß ganz gut gehalten hat» , bilanzierte Boy. Steve Woitalla kam im Mehrkampf auf Platz acht, gestern kamen zwei sechste Ränge an Barren und Reck dazu.
(lr-online.de)
Deutsche Meisterschaften 2007
Gerätfinals - Juckel holt Gold nach Cottbus
22.07.07
Am Sonntag, 22. Juli, endeten die Deutschen Meisterschaften in Gießen mit den Gerätfinals. In der Sporthalle Ost dominierte Fabian Hambüchen mit Siegen an 3 Geräten.

Am Boden startete das Finale der Männer. Hier konnte Mehrkampf-Experte Eugen Spiridonov seine Klasse unter Beweis stellen und wurde mit 14.900 Punkten Deutscher Meister. Ein Zehntel dahinter kam Matthias Fahrig auf Platz zwei (14.800 Punkte). Der Bodenspezialist aus Halle rollte nach einem 1,5fachen Salto aus der Bodenbegrenzung heraus, was mit drei Zehnteln bestraft wird. Dritter wurde Fabian Hambüchen, der auch übertreten hatte. (14.750 Punkte).

Weiter ging es am Pauschenpferd. Hier glänzte Robert Juckel vom SC Cottbus mit 15.100 Punkten. Nach einer gelungenen Übung ballte er seine Fäuste zufrieden und auch sein Trainer Gunter Schönherr gratulierte ihm freudig. Die Silbermedaille sicherte sich der Stuttgarter Thomas Andergassen mit 15.025 Punkten. Rang drei belegten punktgleich René Piephardt vom SC Berlin und Robert Weber vom TSV Ehmen (14.700).

Drittes Gerät der Männer waren die Ringe. Den Siegerpokal konnte diesmal Thomas Andergassen in Empfang nehmen. Mit 15.350 Punkten konnte er seinen Titel vom Vorjahr verteidigen. Nur fünf Hundertstel hinter ihm landete der frisch gebackene Meister am Pauschenpferd, Robert Juckel (15.300). Ein weiteres Mal Bronze ging an Robert Weber (15.175).

Weiter ging es am Sprungtisch. Fabian Hambüchen zeigte zwei hochklassige Sprünge und sicherte sich damit den Titel (16.062 Punkte). Sprungspezialist Matthias Fahrig wurde knapp dahinter Zweiter (16.025). Aus dem Publikum erntete er ein "Super Matze!". Seine Antwort: Daumen hoch und ein Lachen pur. Auf Rang drei kam Helge Liebrich vom TSV Süßen mit 15.575 Punkten.

Es folgte der Barren. Hier brillierte erneut Fabian Hambüchen. Der Lokalmatador turnte eine saubere Übung, die mit 15.575 Zählern honoriert wurde. Vizemeister wurde mit 15.000 Punkten Marcel Nguyen vom TSV Unterhaching. Ein gelungener Doppelsalto als Abgang krönte seine solide Leistung. Platz drei ging an Thomas Andergassen (14.950 Punkte).

Einen fulminanten Abschluss der Deutschen Meisterschaften bildete das Finale am Reck. Der Reck-Europameister Fabian Hambüchen konnte sich an seinem Lieblingsgerät mit 16.300 Punkten auf den ersten Rang turnen. Das dritte Mal am heutigen Tag stand der 19-Jährige ganz oben auf dem Treppchen. Mit seinem Mehrkampfsieg vom Vortag weist Hambüchens Bilanz bei den Deutschen Meisterschaften insgesamt vier Titel aus. Über Platz zwei freute sich Brian Gladow, SC Berlin (15.375 Punkte). Robert Juckel kam mit 15.150 Punkten auf Rang drei.



Gerätefinals nachlesen im DM-LIVE-TICKER
Erste Athleten für´s WM-Team nominiert
Wer fährt mit zur WM? Cheftrainer geben Pressekonferenz
22.07.07
In einer Pressekonferenz gaben die Cheftrainer Ulla Koch und Andreas Hirsch am 22. Juli um 11:00 Uhr bekannt, welche Turnerinnen und Turner sich nach den Deutschen Meisterschaften weiter auf die EnBW Turn-WM Stuttgart 2007 vorbereiten können.

Ulla Koch benannte in diesem Rahmen ihre sieben Mädchen (sechs plus Ersatz), die Deutschland bei der WM vertreten sollen: Oksana Chusovitina, Katja Abel, Anja Brinker, Marie-Sophie Hindermann, Jenny Brunner, Kim Bui, Joeline Möbius. Daneben werden Svenja Hickel, Julia Hänel und Heike Gunne bei den Vorbereitungen zu dem Turn-Event des Jahres dabei sein.

Cheftrainer Andreas Hirsch nominierte vier Athleten fest für sein WM-Team: Fabian Hambüchen, Robert Juckel, Thomas Andergassen und Eugen Spiridonov. Weitere sechs haben noch die Möglichkeit, sich ins Team zu turnen. Matthias Fahrig, Philipp Boy, Robert Weber, Brian Gladow, Steve Woitalla und Marcel Nguyen kämpfen um ihre Nominierung.

Wer die deutschen Farben in Stuttgart definitiv vertritt, steht nach dem Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien in Schaffhausen (SUI) Mitte August fest.
(dtb-online.de)
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