[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 70 | 80 | 90 | 100 | 178 ]
Ronny Ziesmer trainiert im Handbike für einen Marathon-Start
07.09.09
„Bitte schreiben Sie nicht, dass ich an den Rollstuhl gefesselt sei. Das Gegenteilteil ist der Fall. Er macht mich frei und beweglich. Sonst müsste ich nämlich im Bett liegen“. Das sagte Ronny Ziesmer, der Prominenteste einer Schicksalsgemeinschaft von 31 Querschnittgelähmten, die sich Anfang September zu einem mehrtägigen Workshop in Kienbaum getroffen hatten. Und zwar unter der fürsorglichen Leitung von Heinrich Köberle, dem dreifachen Paralympicsieger und Inhaber der Marathon-Weltbestzeit im Rollstuhlfahren (2:23:06 Std.) aus Wiesloch.

Kienbaum, da tauchen ungewollt Erinnerungen an jenen 14. Juli 2004 auf, als während eines Vorbereitungslehrgangs auf die Olympischen Spiele in Athen Ziesmer, ein Jahr zuvor noch Deutscher Kunstturnmeister im Mehrkampf geworden, bei einem Pferdsprung (Tsukahara mit zusätzlichem Salto rückwärts) so unglücklich mit dem Kopf auf dem Boden landete, dass er sich einen Bruch der Wirbelsäule zuzog. Und seitdem ab dem fünften Halswirbel abwärts querschnittgelähmt ist. „Einmal Sportler, immer Sportler“, sprudelt es aus ihm heraus. Während nebenan auf der roten Kunststoffbahn Deutschlands beste Bobfahrerinnen mit der Olympiasiegerin Sandra Kiriasis an der Spitze ihre Sprintübungen absolvieren, hievt sich wenige Schritte von der Turnhalle entfernt, wo das Unglück geschah, der inzwischen 30-Jährige Cottbusser unter Mithilfe seiner Freundin Kathrin aus dem normalen Rollstuhl in das moderne Handbike, ein futuristisch aussehendes, dreirädriges High-Tech-Gerät, das allein durch die Arme angetrieben wird und auf gut asphaltierten Straßen Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h zulässt. . Nachdem sämtliche Schnellrollstuhlfahrer, die Vorspannbiker und Handbiker an diesem heißen Spätsommertag ihre Vorbereitungen getroffen und die anwesenden Mechaniker noch die letzten Einstellungen vorgenommen haben, geht es hinaus zum nahen, im Wald gelegenen Rundkurs, wo hohe Kiefern zeitweise für erquickenden Schatten sorgen. Angeführt wird die Gruppe von dem gebürtigen Oberstdorfer Köberle (63), einem begeisterten Bergsteiger und Kletterer, der 1969 bei einem schweren Autounfall die gleichen Verletzungen wie Ziesmer erlitt und seit vielen Jahren sein Wissen und seine Erfahrung mit dem Leben im Rollstuhl weitergibt, vor allem an Neu-Verunfallte, „die erst wieder lernen müssen, mit der neuen, für sie schwierigen und ungewohnten Situation zurecht zu kommen, wobei ihnen der Sport unendlich viel hilft.“ Gern bestätigt das Ziesmer, der derzeit Bio-Technologie studiert und demnächst das fünfte Semester beginnt. Durch kontinuierliches, eisernes und willensstarkes Training in seinem Handbike will er es so weit bringen, dass er sich eines Tages auch an einen Marathon heranwagt. Berlin kam diesmal noch etwas zu früh, aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben. „Irgendwann werde ich bestimmt so weit sein“, sagte mit fester Stimme der ehemalige Weltklasseturner, dessen motorische Fähigkeiten auf dem Stand von vor zwei Jahren verharren, der aber durch Kraft, Technik und Koordination seine Bewegungsabläufe effektiver gestaltet konnte, wie er berichtet. „Solch ein Rollstuhlfahrer-Workshop wie der Kienbaum schafft neue Motivation und hat viel Vorteile“, behauptet Ziesmer. „Er macht nicht nur Spaß, sondern bringt einen enorm weiter, denn dank des Erfahrungsaustausches mit anderen bekommt man gut Tipps und wertvolle Anregungen. Man lernt mehr als bei jeder Reha und schafft ein Überpotenzial für den Alltag. Alle, die solch einen Lehrgang wahrnehmen, sind von dem festen Willen beseelt, besser zu werden. Sie geben sich Mühe, quälen sich, nur um eine schnellere Runde als bislang zu erreichen. Heinrich Köberle ist dabei unser aller großes Vorbild ist.“ Der Gemeinte, der bei den Paralympics in Seoul, Barcelona und Atlanta den Marathon gewann und zuletzt in Sydney – mit 54 Jahren – noch einmal Silber errang, bat zweimal täglich zu einer Trainingseinheit, führte bei Bedarf auch abends Gespräche mit den Teilnehmern über alltägliche Probleme, über Reisen, das Verhalten im Flugzeug oder auf dem Weg zur Arbeit. Sein Credo heißt: „Für jeden Verunfallten gibt es zwei Möglichkeiten, entweder zu verzweifeln, sich seinem Schicksal zu ergeben oder durch den Sport den Anfang zu einer neuer Chance zu ergreifen, in dem man sich fit hält und das Beste aus der Situation macht.“ Über die Zusammenarbeit mit Ronny Ziesmer meint Köberle folgendes: „Sie bedeutete für mich eine echte Herausforderung, um aus einem ehemaligen Kraftsportler nach und nach einen guten Ausdauersportler zu formen.“ Den Willen und Ehrgeiz hat der Cottbusser. Allerdings müsste er sein Pensum von drei- bis viermal Training pro Woche noch steigern, doch als ehemaliger Leistungssportler weiß er, was zu tun ist. Schließlich ist es ihm bislang relativ gut gelungen, mit den Tiefschlägen fertig zu werden, weil er sich trotz seines Handkaps „nicht an den Rollstuhl gefesselt“ fühlt Und weil er von vielen Seiten, auch seinen ehemaligen Turnkollegen; große Hilfe erfahren hat.
(BTB)
WM-Turner müssen am 15. September „nachsitzen“
07.09.09
Chef-Trainer Andreas Hirsch hat nach der WM-Qualifikation der Männer in Achern einen zusätzlichen Nachtermin am 15. September anberaumt. Das bestätigte der Deutsche Turner-Bund (DTB) am Montag. Die Nationalturner Philipp Boy, Robert Juckel (beide Cottbus), Matthias Fahrig (Halle/S.), Helge Liebrich (Süssen) und Thomas Taranu (Straubenhardt) erhielten die Aufforderung zum «Nachsitzen» im Trainingszentrum Stuttgart zu erscheinen. Obwohl der DTB-Coach die endgültige Entscheidung am Samstag verschoben hatte, dürfte damit neben Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen auch Marcel Nguyen ein sicheres WM-Ticket haben.

Ob der Testwettkampf intern ausgetragen wird oder öffentlich ist, ist noch offen. Hirsch hatte allerdings bereits am Freitag betont, eine eventuelle zusätzliche Qualifikationsmöglichkeit für die beiden Cottbuser Boy (Schweinegrippe) und Juckel (Quarantäne wegen Boy-Erkrankung) müsse transparent gehandhabt werden.

Der Sieger des Überprüfungswettkampfes soll außerdem den noch offenen Platz bei der Champions Trophy am 19. September in Berlin erhalten. Damit kommt Marcel Nguyen der Überraschungszweite der ersten Auflage in Frankfurt in der Hauptstadt nicht zum Einsatz. Der noch 21 Jahre alte Unterhachinger musste bei der WM-Qualifikation wegen einer Schulterverletzung seinen Einsatz an den Ringen absagen. Sollten sich die beiden Cottbuser in der Ländle-Metropole in WM-tauglicher Form präsentieren, wird sich der sechste Startplatz für London in einem Foto-Finish zwischen dem Straubenhardter Thomas Taranu und dem Süssener Helge Liebrich entscheiden.
Schweinegrippe stoppt Cheftrainer Hirsch
Nominierung nach WM-Qualifikation völlig unklar
06.09.09
Eigentlich hatte die Schweinegrippe der einzigen deutschen Qualifikation für die Turn-Weltmeisterschaften in London (13. bis 18. Oktober) bereits vor dem Auftakt ihre Aussagekraft entzogen. Denn in den beiden Cottbusern Philipp Boy und Robert Juckel mussten gleich zwei der aussichtsreichsten WM-Kandidaten ihren Auftritt in Achern am Samstag streichen. Nachdem mit dem Unterhachinger Marcel Nguyen ein weiterer wegen Schulterproblemen auf einen Start an den Ringen verzichtete, verloren die Zahlen einen Großteil ihres Gewichts. Thomas Taranu vom Bundesligaspitzenreiter KTV Straubenhardt (83,750) freute sich dennoch über den ungewohnten zweiten Platz, auch wenn ihn vom Sieger Fabian Hambüchen (88,800) ganze fünf Punkte trennten.

Eine 92 müsse, so glaubt Hambüchen, mindestens vor dem Komma stehen, um im Kampf um die Mehrkampf-Goldmedaille in London mitzureden. «Ohne arrogant wirken zu wollen. Wenn bei dem Japaner Uchimura und bei mir alles perfekt läuft, dreht es sich am Ende nur um uns beide. Ich sehe im Moment keinen anderen, der locker über die 92 Punkte turnen könnte», sagte er. Fehler allerdings, wie er sie sich in Achern an Boden und Pauschenpferd geleistet habe, dürften in London nicht passieren. «Da darf gar kein Fehler passieren. Sonst sind auch die anderen vorbei.»

Auch der permanent mit den aktuellen Werten und Kommentaren gefütterte Laptop von Chef-Trainer Andreas Hirsch vermochte zum Wettkampfende keine gesicherten Erkenntnisse vermelden. «Das Ziel ist, mit dem stärksten Team nach London zu fahren. In diesem Team wird Fabian Hambüchen turnen und wir werden versuchen, alle verfügbaren Startplätze auszunutzen», fasste der 51 Jahre alter Berliner den Stand der Dinge zusammen. Für die beiden Cottbuser bedeutet dies, dass sie im Falle einer ärztlichen Genehmigung noch durch eine Hintertür auf den WM-Zug werden aufspringen könnten. «Wir sollten das Ziel in den Vordergrund rücken, nicht das Prozedere», baute Hirsch gleich vor, der sich in dieser Sache aber noch die Rückendeckung der Verbandsgremien holen will.

Ob neben Hambüchen und Nguyen und auch der zweifache EM-Medaillen-Gewinner Matthias Fahrig (Halle) bereits eine relativ sichere Reservierung auf ein WM-Ticket hat, wollte Deutschlands oberster Turnlehrer nicht sagen. «Matthias hat am Boden eine Übung geturnt, die von der Schwierigkeit einem Platz im Finale entsprechen würde. In der Ausführung leider nicht. Da muss man schauen, was man da noch machen kann», sagte er. Am Sprung sei die Schwierigkeit noch um zwei Zehntel zu tief angesetzt. «Wir brauchen wieder seinen schweren Sprung von der EM, dann wäre er in der Lage, ein Finale zu erreichen», forderte Hirsch.

Ob am Ende auch einer der sechs zu vergebenen Plätze für den Straubenhardter Qualifikations-Zweiten Thomas Taranu übrig bleibt, wird auch von der sportlichen Fitness der beiden Lausitzer abhängen. Denn im Streit um den letzten Platz in der WM-Mannschaft könnte auch noch der Wetzgauer Helge Liebrich eingreifen. Der lag zwar nach einem Sturz am Pauschenpferd am Ende um 0,35 Punkte hinter Taranu auf Platz vier, lieferte aber an vier der anderen fünf Geräte eine höhere Punktzahl ab.

Alle anderen Turner haben laut Hirsch nicht den Anspruch und Aussicht, ein Finale zu garantieren. «Wir sind derzeit im Aufbau der Mannschaft für 2011. Man merkt deutlich, dass der ein oder andere erfahrene Turner fehlt», stellte er fest. Jammern möchte er deswegen aber nicht. «Nützt alles nichts, haben wir vorher schon gewusst. Die Turner, die wir jetzt haben, sind unsere stärksten Turner. Die müssen wir heranbringen, dann ins Wasser springen, Schwimmen lernen und hoffentlich auch irgendwann hinten einigermaßen anschlagen.»

Verlinkung zur Bildergalerie 1. WM-Qualifikation:

deutsche-turnliga.de(LINK)
Philipp Boy von der Schweinegrippe gestoppt
Sonderregelungen für Boy und Juckel ?
04.09.09
Der deutsche Turner Philipp Boy ist an der Schweinegrippe erkrankt und muss um seinen Start bei den Weltmeisterschaften Mitte Oktober in London bangen. Nach der Blutabnahme am Donnerstag und dem Befund am Freitag sagte der EM-Vierte aus Cottbus seinen geplanten Start an der einzigen deutschen WM-Qualifikation am Samstag im badischen Achern ab.

Keine Panik
"Ich habe das Schlimmste schon hinter mir. Die letzten Nächte mit Glieder- und Kopfschmerzen waren fast unerträglich", sagt Boy. "Inzwischen bin ich schon wieder auf dem Wege der Besserung", meint der Cottbuser, der am Mittwoch die ersten Symptome der Krankheit verspürte. Wegen des Kontakts mit Philipp Boy mussten auch sein Trainer Karsten Oelsch und Auswahl-Kollege Robert Juckel am Freitag die Heimreise nach Cottbus antreten. Auch alle Kampfrichter und anderen Verantwortlichen aus der Lausitz wurden für Achern ausgeladen. "Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass es keine Panik-Reaktion gibt", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch.

Sonderregelung für Boy
Alle Beteiligten rätseln nun, welche Konsequenzen das Fehlen von Boy und Juckel bei der einzigen WM-Qualifikations-Möglichkeit der deutschen Turner hat. "Erst wenn die Ärzte grünes Licht geben, können wir an die nächsten Schritte denken", sagt Hirsch. "Dies ist ein Sonderfall, mit dem keiner rechnen konnte". Daher werde es für Boy und Juckel mit Sicherheit Sonderregelungen geben, falls sie die sportliche Fitness nachweisen können, kündigte Hirsch an.
(dpa)
short-news
Boy wegen Krankheit nicht zur WM-Quali
04.09.09
Auch Robert Juckel nicht am Start in Achern
Weltcup-Status des Cottbuser Turniers gefährdet
Das traditionelle «Turnier der Meister®» in Cottbus wird es auch im kommenden Jahr geben, aber sein Weltcup- Status ist akut gefährdet. Der Turn-Weltverband FIG hatte in dieser Woche seinen Kalender mit nur noch acht A-Weltcups für das Jahr 2010 bekanntgegeben.
03.09.09
«Es geht zunächst einmal um die Frage, ob die FIG künftig überhaupt noch B-Weltcups ausrichten möchte. Diese Entscheidung wird erst Ende September fallen», sagte DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam, sieht das Cottbuser Turnier aber grundsätzlich nicht in Gefahr. Erst nach der FIG-Entscheidung stelle sich überhaupt die Frage, ob und wie der Deutsche Turner-Bund DTB in Sachen des traditionsreichsten deutschen Turniers tätig werden müsse. Nach den Regeln der FIG dürfte eigentlich nur ein Weltcup pro Land ausgerichtet werden. In den vergangenen Jahren hatte die Veranstaltung, die zum ersten Mal 1973 stattfand, den Weltcup-Status im Rahmen einer Sonderregelung erhalten.

«Natürlich wäre es für Cottbus mehr als schade, den Status eines Weltcups zu verlieren. Nach einer für uns negativen Entscheidung der FIG-Exekutive werden wir darüber beraten müssen, wie das Profil des kommenden 'Turniers der Meister®' aussehen könnte», sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt am Mittwoch. Von einer Existenzbedrohung will er allerdings auch nicht sprechen. «Wir werden diese Tradition nicht einfach so aufgeben. Ich würde einen Verlust des Weltcup-Status in jedem Fall auch als Chance sehen, ein Format zu finden, welches dem Turnier der Meister® als Traditions-Turnier der Weltklasse noch mehr gerecht wird.»

Auch im Fall eines Verlusts des Weltcup-Status können die Lausitzer auf DTB-Unterstützung hoffen. «Es ist gewollt, dass wir das deutsche Turnen mit zwei internationalen Großturnieren pro Jahr darstellen», sagte Willam. Den Status als A-Weltcup hat für das kommende Jahr erneut der DTB-Pokal in Stuttgart erhalten.
Philipp Boy und Robert Juckel zur WM-Quali
Hambüchen Favorit bei WM-Qualifikation in Achern
03.09.09
ls klarer Favorit geht Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen in die einzige Weltmeisterschafts- Qualifikation der deutschen Turner in Achern. Die Hornisgrindehalle der badischen Gemeinde ist mit über 1000 Zuschauern seit Wochen ausverkauft.

Insgesamt kämpfen bei dem Mehrkampf 15 Athleten um die begehrten sechs WM-Tickets für die Titelkämpfe in der Londoner O2-Arena vom 13. bis 18. Oktober. «Wir arbeiten derzeit verstärkt an der Exaktheit der Übungen. Die Ausführung bekommt einen wesentlich höheren Stellenwert als die Schwierigkeit», erklärte Wolfgang Hambüchen, Coach und Vater des deutschen Ausnahme-Turners zu den Trainings-Schwerpunkten.

Neben Hambüchen sind bis auf den in der Rehabilitation nach Kreuzbandriss nicht einsatzfähigen Robert Weber (Ehmen) alle EM- Starter von Mailand die ersten Kandidaten für den WM-Einsatz in London. Bei der Ausscheidung in Achern geht es zwischen Marcel Nguyen (Unterhaching) und Philipp Boy (Cottbus) zudem um den zweiten deutschen Startplatz bei der gut dotierten Champions Trophy am 19. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Weitere Favoriten auf die WM-Tickets sind Sprung-Talent Matthias Fahrig (Halle/Saale) und Thomas Taranu (Straubenhardt). Dagegen ist Routinier Eugen Spiridonov (Bous), der noch im Juli beim Champions Cup in Tokio mit ansprechenden Leistungen überzeugt hatte, aus beruflichen Gründen nicht dabei.


Auch Robert Juckel will noch einmal beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört: "Ich will bereit sein, wenn man mich brauchen sollte" so Juckel.
Cottbuser bei Schul-WM
Die Lausitzer Sportschule Cottbus wird Deutschland im Dezember bei der Welt-Gymnasiade in Katar vertreten.
03.09.09
Bis Ende Oktober soll der Wettkampfkader stehen, der von Trainer Horst Werner und Mirko Wohlfahrt als Kampfrichter begleitet wird. Neben den vom Deutschen Turnerbund als C-Kader eingestuften Christopher Jursch, Alexander Grötsch, Ivan Pauleit, Lukas Gallay und Marc Krause stehen noch Johannes Kalmbach, Jan-Ole Peters und Chris Jungnick zur Auswahl, so Schulleiter Wolfgang Neubert.

Zwei Qualifikations-Termine gebe es noch, so Neubert. Dazu fließen die Turnier-Ergebnisse ein, wie vom GWG-Cup in Cottbus am 19. und 20. September.

Die Gymnasiade sei die kleine WM der Schulen. „Es gibt Länder, die komplette Nachwuchs-Nationalmannschaften hinschicken“, so Neubert. Ein Platz unter den ersten zehn von circa 25 Teams „wäre schon super“.
(lr-online.de)
Lausitzer Sportschüler für Leistung geehrt
02.09.09
Zum Schuljahresbeginn sind sechs Lausitzer Sportschüler ausgezeichnet worden. „Eine Jury bewertet die Leistungen in den Hauptsportarten “, so Schulleiter Wolfgang Neubert.
Die Auszeichnung für Leistungen im vergangenen Schuljahr gehört traditionell zur Eröffnung des neuen Schuljahres, die in der Lausitz Arena stattfand.
Zu den Ausgezeichneten gehören der Fußballer Martin Kobylanski (sechs Nachwuchsländerspiele für Polen),
der Turner und dreifache deutsche Jugendmeister Christopher Jursch, die Leichtathletin und deutsche Jugendmeisterin im Siebenkampf Julia Chukrowa, der BMX-Radsportler und EM-Fünfte Daniel Schlang, die Radsportlerin und Vize-Junioreneuropameisterin Charlott Arndt sowie Nikias Arndt, der zwei dritte Plätze bei der Junioren-WM belegte.
Ski

lr-online
Internationales Trainingslager Schweiz-Deutschland Nachwuchs 2009, Frauenfeld (Ostschweiz)
27.08.09
Nicht zum ersten Mal wurde ein Trainingslager gemeinsam mit Kunstturnern aus der Schweiz und den Gerätturnern aus Chemnitz, Berlin und Cottbus in Frauenfeld, im Kanton Thurgau in der Ostschweiz erfolgreich durchgeführt.
Beteiligt waren deutsche Nachwuchsturner der jüngsten Altersklassen 9 - 10 sowie 11 - 12 Jahre.
Die Berliner Jungen standen unter der Leitung von Trainer Roland Ankert sowie des Chefs des Berliner Turntalentschule Ulf Bendrat. Die Chemnitzer Turner wurden von Bernd Rudelt geführt und der Ringe-Olympiasieger von 1988, Holger Behrendt, zeichnete für die Riege der Cottbusser Talente verantwortlich.

Höhepunkte waren u.a. ein Besuch im Regional-Leistungs-Zentrum Ostschweiz (RLZ), das in wenigen Tagen mit der Eröffnung einer modernen Trainingshalle modernste Bedingungen erhält.

Stark beeindruckt waren die deutschen Steppkes, als sie im Regional-Trainingszentrum Ostschweiz ein Training mit dem ehemaligen Trainer des SC Berlin Gunter Blumentritt und seinen Turnern in Solothurn, sowie ein gemeinsames Training mit den Junioren und Senioren der Nationalmannschaft der Schweiz im Leistungszentrum des Schweizer Turnverbandes (STV) in Magglingen (- siehe Foto) durchführen konnten.
Dabei wurden viele herzliche und für die Zukunft konstruktive Gespräche geführt.
Ein nächstes Wiedersehen gibt es bereits im September beim traditionellen 24. Internationalen GWG-Cup in Cottbus.

(Holger Behrendt / Cottbus
[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 70 | 80 | 90 | 100 | 178 ]
SCC-AKTUELL
mit unserem Förderer

aktuelle Weltranglisten

GymCity OPEN

Internationales Trampolinturnier am 9. Juni 2018

MEILENSTEINE

Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de