[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 ]
Teil 1 der Qualifikation
1st part of the qualification
12.03.10
Der erste Teil der Qualifikation beim diesjährigen Turnier der Meister ist beendet. Bei den Frauen am Sprung zeigte sich Oksana Chusovitina aus Deutschland nach langer Verletzungspause wieder gut in Form. Heute übernahm sie die Führung mit der Wertung von 13.925. Die Landungen ihrer zwei Sprünge, Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit 1/1 Schraube und Tsukahara 1 ½ Schraube, waren etwas tief. Da bleibt noch Raum für Verbesserungen im morgigen Finale. Die weiteren Finalistinnen am Sprung sind Tijana Tkalcec (CRO), Kristina Vaculik (CAN), Renata Toth (HUN), Joanna Litewka (POL), Teija Belak (SLO), Anysia Unick (CAN) und Tjasa Kysselef (SLO).
Insgesamt gab es in dieser Qualifikation solide Leistungen zu sehen, absolute Höchstleistungen blieben jedoch aus. Mit "nur" 17 Startern, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, ist Sprung das Gerät mit den wenigsten Teilnehmern beim diesjährigen Turnier der Meister.
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Oksana Chusovitina from the German hosts presented herself well after a long break caused by injuries. Today she took the lead in the women's qualification on vault with the score of 13.925. The landings of her two vaults, handspring – layout fwd. with 1/1 twist and Tsukahara 1 ½ twists, were a bit deep. So there is still room for improvement tomorrow. The additional finalists on vault are Tijana Tkalcec (CRO), Kristina Vaculik (CAN), Renata Toth (HUN), Joanna Litewka (POL), Teija Belak (SLO), Anysia Unick (CAN) and Tjasa Kysselef (SLO). Overall solid performances were presented in this qualification on vault but real highlights were missing.
With "only" 17 participants, as well in the women’s as also in the men’s field, vault is the apparatus with the least participants at this year's Tournament of Masters.

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Die Qualifikation der Frauen am Stufenbarren lief holprig. Selbst die Führende des heutigen Tages, Tatiana Solovyeva aus Russland, kam nicht ganz fehlerfrei durch ihr Programm. Sie präsentierte jedoch insgesamt eine schöne Übung mit guter Ausführung und wird gute Chancen haben, auch im morgigen Finale ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Nach dem 3. Platz am Sprung gab es am Stufenbarren einen zweiten Platz für Kristina Vaculik aus Kanada. Die junge Starterin des Deutschen Turner-Bundes, Maike Roll, stürzte zu Beginn ihrer Übung beim "Shaposhnikova" (Übergang vom unteren zum oberen Holm). Der Rest der Übung gelang ihr jedoch gut und mit Platz 5 schaffte sie den Sprung ins Finale! Ihre Mannschaftskollegin, die 1,74m große Marie Sophie Hindermann, touchierte den unteren Holm mit den Füßen, turnte dann jedoch solide weiter. Mit Platz 8 qualifizierte auch sie sich für das Finale. Die weiteren Starterinnen sind Jana Sikulova (CZE), Renata Toth (HUN), Anysia Unick (CAN) and Vasiliki Millousi (GRE).
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The women's qualification on uneven bars was jolty. Even the leading gymnast after the qualification, Tatiana Solovyeva from Russia, didn't manage to get through her routine without mistakes. However, she nonetheless presented a beautiful routine and will have a good chance to repeat her first place in tomorrow's final. After her 3rd place on vault, it now was a 2nd place on uneven bars for Kristina Vaculik from Canada. The two competitors from the German hosts, Maike Roll and Marie Sophie Hindermann both made mistakes today. Maike Roll had a fall on her "Shaposhnikova" and the 1.74 tall Marie-Sophie Hindermann touched the lower bar with her feet. Nonetheless, both of them managed to qualify for the final. The remaining finalists are Jana Sikulova (CZE), Renata Toth (HUN), Anysia Unick (CAN) and Vasiliki Millousi (GRE).

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Bei den Männern am Boden begann es gut für die Starter des Deutschen Turner-Bundes. Marcel Nguyen präsentierte sich in sehr guter Form und mit 14.850 übernahm er die Führung an diesem Gerät. Matthias Fahrig hatte einen Sturz in der Übung, kam aber ansonsten gut durch und mit Platz 7 (13.950) schaffte auch er den Sprung ins Finale! Die weiteren Finalisten sind Dimitrios Markousis (GRE), Angel Ramos Rivera (PUR), Jeffrey Wammes (NED), Filip Ude (CRO), Andrey Cherkasov (RUS) und Stavros Kekelos (GRE). Zwei Starter konnten leider diese Qualifikation nicht beenden. Mans Stenberg aus Schweden verletzte sich noch beim Einturnen und Roland Haeuptli aus der Schweiz während des Wettkampfes.
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In the men's field on floor it started well for the German hosts. Marcel Nguyen presented himself perfectly and with 14.850 he took the lead. His team-mate Matthias Fahrig had one fall in his routine but the rest went well and with 13.950 and the 7th place he, too, secured himself a spot in the final. The further competitors in the final tomorrow will be Dimitrios Markousis (GRE), Angel Ramos Rivera (PUR), Jeffrey Wammes (NED), Filip Ude (CRO), Andrey Cherkasov (RUS) and Stavros Kekelos (GRE). Unfortunately two competitiors couldn't finish this qualification. Mans Stenberg from Sweden injured himself still during warm-up and Roland Haeuptli (SUI) sustained an injury then during his routine in the competition.

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Am Pauschenpferd liegt Saso Bertoncelj (SLO) nach der Qualifikation in Führung. Er zählte auch im Vorfeld bereits zu den Favoriten an diesem Gerät. Der zweite Platz von Matvey Petrov aus Russland war jedoch durchaus eine Überraschung. Die weiteren Finalisten sind Vid Hidvegi (HUN), Cyrill Tommasone (FRA), Filip Ude (CRO), Zoltan Kallai (HUN), Koki Sakamoto (JPN) und Yann Rayepin (FRA). Mit einem Sturz hatte man heute keine Chance, sich für das Finale zu qualifizieren. Das bekamen leider die beiden Cottbusser Lokalmatadoren Philipp Boy und Robert Juckel zu spüren. Philipp Boy musste zweimal das Gerät verlassen, am Ende waren es 12.100 Punkte und Rang 26 für ihn. Robert Juckel erreichte 12.750 Punkte und Platz 21. Auch Kroatien's Pauschenpferd- Künstler Robert Seligman hatte Pech. Er fiel ebenfalls vom Gerät und verpasste mit Platz 12 das Finale.
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On pommel horse one of the favorites, Slovenia's Saso Bertoncelj, took the lead in the qualification. Quite a surprise however was the second place for Matvey Petrov from Russia. The remaining finalists are Vid Hidvegi (HUN), Cyrill Tommasone (FRA), Filip Ude (CRO), Zoltan Kallai (HUN), Koki Sakamoto (JPN) and Yann Rayepin (FRA). With a fall in the routine there was no chance to qualify for the final today. This was the case for Croatia’s pommel horse- artist Robert Seligman, who missed the final on the 12th place, and also for the two gymnasts from the hosting club "SC Cottbus", Germany’s Philipp Boy (26th) and Robert Juckel (21st).
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Anton Fokin aus Usbekistan, welcher in der Deutschen Turnliga für die TG Saar startet, gewann die Qualifikation an den Ringen. Das Feld der Spitzenturner an diesem Gerät liegt eng zusammen. Zwischen dem in Führung liegenden Fokin und Marcel Nguyen aus Deutschland, welcher sich als 4. für sein zweites Finale qualifizierte, liegen nur 1,5 Zehntel. Den zweiten Platz belegte Samir Ait Said aus Frankreich. Er hat somit alle Chancen, seinen 6. Platz aus dem Ringe- Finale im letzten Jahr zu verbessern. Die weiteren Finalisten sind Attila Racz (HUN), Tommy Ramos (PUR), Ignacio Losantos (ESP), Gregor Saksida (SLO) und Matvey Petrov (RUS). Der zweite deutsche Starter Thomas Taranu stürzte nach seiner kraftraubenden Übung beim Abgang und belegte am Ende den 22. Platz (13.300).
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Anton Fokin from Uzbekistan won the qualification on rings. The field of the top gymnasts was quite close together. Between the leading Fokin and Germany’s Marcel Nguyen on the 4th place were only 1.5 tenths. The second place in this qualification was reached by Samir Ait Said from France. That means he has a good chance to improve his 6th place from last year’s rings final at the Tournament of Masters. The further finalists are Attila Racz (HUN), Tommy Ramos (PUR), Ignacio Losantos (ESP), Gregor Saksida (SLO) and Matvey Petrov (RUS). Germany’s second competitor Thomas Taranu had problems with his dismount and ended up on the 22nd place.
Der Qualifikations- Tag läuft
The qualification has started
11.03.10
Die umfangreichen Qualifikationen für die Finals des Cottbuser Traditionsweltcup "Turnier der Meister" haben begonnen. Im ersten Teil starten die Frauen an Sprung und Stufenbarren und die Männer turnen an Boden, Pauschenpferd und an den Ringen. Über 100 Turnerinnen und Turner stellen sich den Kampfgerichten und kämpfen um den Einzug in die Finals und um möglichst große Stücke des Kuchens von 25.000 Sfr. Preisgeld.
Am Donnerstagabend erfolgten bereits die Auslosungen der Startreihenfolge

Auslosung:
Weltcup mit "Fingerzeig"
Cottbus ist erneut die erste echte Standortbestimmung des Jahres
11.03.10
Erneut startet die Weltelite in Cottbus in ein neues spannendes und ereignisreiches Wettkampfjahr. Vom 12. bis zum 14. März wird die Lausitz-Metropole nun schon zum 34. Mal zum Mekka der internationalen Kunstturn-Szene. Mehr als 110 Top-Athleten aus 25 Nationen haben sich zum Turnier der Meister angekündigt. Das sind wiederum mehr als im vergangenen Jahr. Schließlich ist die Traditionsveranstaltung für die Turner die erste große internationale Standortbestimmung vor den Europameisterschaften im April in Birmingham und den Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam.

Die Gelegenheit, sich vor dem fachkundigen und begeisterungsfähigen Lausitzer Publikum in Szene zu setzen, will sich kaum einer entgehen lassen. Das bei den Athleten überaus beliebte Turnier in der Lausitz-Arena gilt einmal mehr als ein wichtiger Fingerzeig für die Saison. Neue, aufgestockte Übungen erleben hier ihre Uraufführung auf der internationalen Bühne. Und es wäre nicht das erste Mal, dass die Medaillengewinner des Turniers der Meister auch später bei den weiteren Saisonhöhepunkten wieder auf dem Treppchen landen.

So wie im vergangenen Jahr: Ein Mann, der schon im Frühjahr in der Lausitz mit absoluter technischer Perfektion auftrumpfte und die Zuschauer in der ausverkauften Arena mit Höchstschwierigkeiten faszinierte, war im Herbst bei der WM in London das Maß aller Dinge: Kohei Uchimura siegte an der Spree mit deutlichem Vorsprung am Boden und krönte sich später an der Themse zum souveränen Mehrkampfkönig. Der Japaner gilt derzeit als der kompletteste Turner der Welt. Die Konkurrenz muss sich also ganz schön strecken, um dem Überflieger in diesem Jahr Paroli bieten zu können.

Epke Zonderland durften die Cottbuser 2009 ebenfalls exklusiv bei seinem Auftakt in eine erfolgreiche Saison bewundern. Der sympathische Niederländer wurde Zweiter am Reck und nahm den Lausitzer Schwung mit zu den weiteren Höhepunkten. Denn auch bei der WM in London kam er am Königsgerät auf den Silberrang. Bei der EM in Mailand erreichte Zonderland als Fünfter ebenfalls eine Top-Platzierung an seinem Paradegerät. Und zum krönenden Abschluss des Turnjahres feierte er beim DTB-Pokal in Stuttgart sogar den Weltcup-Sieg am Reck.

Auch die Resultate der Deutschen im vergangenen Jahr in Cottbus ließen ungefähr erahnen, was im Laufe der Saison noch zu erwarten war. So hatte Matthias Fahrig mit Rang vier am Sprung und Rang sieben am Boden ganz ordentlich in der Lausitz-Arena abgeschnitten - und offensichtlich Blut geleckt. Denn nach dem Turnier kam er richtig in Fahrt. Das einstige "enfant terrible" des DTB-Teams gewann bei der EM Silber am Boden und Bronze am Sprung. Bei der WM rettete der Hallenser mit den starken Plätzen vier am Sprung und sechs am Boden sogar die deutsche Bilanz.

Der Name Marcel Nguyen kommt dem Lausitzer Publikum inzwischen ganz locker über die Lippen. Der Sohn eines Vietnamesen und einer Deutschen begeisterte 2009 am Cottbuser Barren mit seinem schweren Tsukahara-Abgang. Doch weil er ihn nicht in den Stand bringen konnte, reichte es am Ende nur zu Platz acht. Aber die Fans feierten ihn trotzdem. Dass der Bayer auch ein starker Mehrkämpfer ist, bewies er dann bei der WM, wo ihm mit Platz zwölf im Finale der Allrounder der Durchbruch an die Weltspitze gelang.

Auch ein Mann, der im vergangenen Jahr bei der EM Geschichte schrieb, gab zuvor in Cottbus seine Visitenkarte ab: Fabian Hambüchen. Beim Weltcup in der Lausitz landete er zwar ungewohnt weit hinten (Sechster am Barren, Achter am Reck), ließ sich davon aber nicht beeindrucken und startete zwei Wochen später in Mailand wieder richtig durch. Als erster Deutscher in der 54-jährigen Historie von Turn-Europameisterschaften gewann der Hesse den Mehrkampftitel. Zudem holte er Gold am Boden und Bronze am Barren.

Dass es beim 33. Turnier der Meister einen Heimsieg für Deutschland zu feiern gab, dafür sorgte Anja Brinker. Mit deutlichem Vorsprung gewann sie die Konkurrenz am Stufenbarren und setzte damit ein dickes Ausrufezeichen. Dem Triumph in Cottbus ließ sie bei der EM überraschend die Bronzemedaille folgen.

In diesem Jahr schickt der Deutsche Turner-Bund beim Weltcup in der Lausitz wieder ein starkes Aufgebot ins Rennen. Mit dabei sind die Lokalmatadoren Philipp Boy und Robert Juckel vom deutschen Rekordmeister SC Cottbus. Komplettiert wird die Männer-Riege von Matthias Fahrig, Marcel Nguyen, und Thomas Taranu. Bei den Frauen gehen die lange verletzten Marie-Sophie Hindermann und Oksana Chusovitina sowie Youngster Maike Roll an den Start.

Nicht nur die Sportler und Fans blicken dem Turnier der Meister mit Spannung entgegen. "Nach den veränderten und aufgestockten Übungen wird sich in Cottbus zeigen, wo die Athleten im europäischen Vergleich einzuordnen sind und wie stabil die neuen Übungen geturnt werden", sagt DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam.

Und die Organisatoren tun wie gewohnt alles dafür, dass das Turnier der Meister wieder ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten wird. Drei Tage Hochspannung in der Lausitz-Arena sind garantiert. Die rumänische Spitzenturnerin Sandra Izbasa kündigt bereits auf großen Plakaten das Event an. Und wer weiß, vielleicht lächelt sie dieses Mal auch vom Podest. Denn schon im vergangenen Jahr hatten die Ausrichter ein glückliches Händchen bei der Wahl ihres Covergirls bewiesen: Die Slowenin Adela Sajn holte am Boden Bronze, ihr erstes Weltcup-Edelmetall.
bewo
Philipp Boy beim Weltcup in Cottbus
Zuletzt machte Philipp Boy als Unterwäschemodel in der Zeitschrift „GQ Style“ auf sich aufmerksam. Beim 34. Turnier der Meister (Freitag bis Sonntag, Lausitz-Arena) will der Turner vom SC Cottbus wieder sportlich für Schlagzeilen sorgen.
10.03.10
Philipp Boy als Wäschemodel im Designerslip in Szene gesetzt. Beim Weltcup will der 22-jährige Cottbuser wieder sportlich überzeugen. Der Körper, das wichtigste Kapital des 22-Jährigen, streikte aber zuletzt öfter als es ihm lieb wahr. Boys Wunsch für die Saison 2010 lautet deshalb: „Gesund bleiben.“ Vor allem das Weltcup-Turnier in Cottbus war für Boy bisher kein gutes Pflaster. Bislang steht das Turnier der Meister für den Lokalmatador als Synonym für Pleiten, Pech und Pannen. 2007, bei seiner geplanten Premiere vor heimischen Publikum, zog sich der „Sunny-Boy“ beim Treppensteigen einen Außenbandabriss am linken Fuß zu – das Aus. Ein Jahr später, mit der WM-Bronzemedaille von Stuttgart im Gepäck, musste Boy aufgrund der langwierigen Nachwirkungen einer Schulterverletzung passen. Und im Vorjahr stoppte Boy eine Verletzung am kleinen Finger der rechten Hand.

Boy schaffte danach zwar den Sprung zurück in die deutsche Spitze, belegte bei der EM in Mailand im Mehrkampf einen starken vierten Platz und gewann im Sommer bei den deutschen Meisterschaften am Boden seinen ersten Titel. Eine Schweinegrippe-Erkrankung, eine bis heute nicht vollständig diagnostizierte Fuß-Verletzung von der WM in London sowie ein großer Trainingsrückstand durch den Wechsel in die Sportförderkompanie der Bundeswehr behinderten den ambitionierten Boy erneut eins ums andere Mal.
(lr-online.de)
Hajo Schulze zum 80. Geburtstag
"Kaupe"
08.03.10
Zum 80 Geburtstag des Lausitzer Journalisten Hajo Schulze überbrachte SCC- Präsident Wolfgang Wollgam die Glückwünsche unseres Vereins.

Bekannt für seine akribischer Arbeit hat der Journalist stets Fakten zu Ereignissen, Persönlichkeiten, Sportlern und events zusammengetragen und öffentlich gemacht.

Dafür unseren Respekt und unsere Anerkennung. Alles Beste Hajo !
(scc)
Turn-Trainer benennen Weltcup-Aufgebot für Cottbus
Boy und Juckel im Aufgebot
08.03.10
Chef-Trainer Andreas Hirsch hat in Kienbaum sein Aufgebot für den Turn-Weltcup in Cottbus (12. bis 14. März) benannt. In Abwesenheit von Superstar Fabian Hambüchen soll nun vor allem Marcel Nguyen beim «Turnier der Meister» punkten.

Der 22 Jahre alte Unterhachinger wird am Boden, Barren, Ringen und Reck ins Rennen gehen. Matthias Fahrig aus Halle/Saale (Boden/Sprung/Barren), die beiden Lokalmatadoren Philipp Boy (Pauschenpferd/Reck) und Robert Juckel (Pauschenpferd) und Thomas Taranu (Ringe/Sprung) aus Straubenhardt komplettieren das deutsche Starterfeld bei den Männern.

Bei den Frauen kann Chef-Trainerin Ulla Koch nach dem verletzungsbedingten Ausfall der deutschen Meisterin Kim Bui (Kreuzbandriss und Meniskusschaden) nur drei Starterinnen nach Cottbus schicken. Olympia-Teilnehmerin Marie-Sophie Hindermann (Tübingen) und Nachwuchsturnerin Maike Roll (Söllingen) werden in der Lausitz-Arena an Stufenbarren, Schwebebalken und Boden turnen. Zusätzlich wird die 34 Jahre alte Kölnerin Oksana Chusovitina ihr Comeback am Sprung feiern.
Müller, Reinke und Jugert hoffen auf EM
Die Cottbuser Trampolin-Turnerin Silva Müller hat mit hervorragenden Leistungen beim Ruhrcup in Essen ihre Chancen auf eine Teilnahme an den Jugend-Europameisterschaften (JEM) im April in Bulgarien gesteigert. Nach dem zweiten von insgesamt drei Qualifikationswettkämpfen liegt die Sportschülerin in der Qualifikationswertung derzeit auf Rang drei.
08.03.10
Nominiert werden die vier besten deutschen Nachwuchs-Turner. Silva Müller gewann erneut vor ihrer Vereinskameradin Henriette Reinke. Letztere liegt in der internen Rangliste auf Platz fünf und kann beim internationalen Grenzland-Cup (letzte Qualifikation) in zwei Wochen ebenfalls auf eine Nominierung hoffen.

Nach einem starken Vorkampf riskierte Jugendturnerin Stephanie Böhme im Finale alles, beendete ihre Übung aber leider vorzeitig. Für eine Überraschung sorgte in der Altersklasse der Jugendturner Steve Jugert, der sich ebenfalls für die JEM ins Spiel brachte. Erstmals gingen die neunjährigen Turnerinnen Luise Kochan und Tina Kanzog an den Start. Für ihre Platzierungen im Mittelfeld gab es von Trainer Christian Bach ebenso Lob wie für Christina Knöfel.
SCC-Turner überzeugen beim National Team Cup
DTB-Team gewinnt in Buttenwiesen.
08.03.10
Die Auswahl des DTB hat am Samstag den 5. National Team Cup in Buttenwiesen gewonnen.

Die Riege um den Mehrkampf-Spezialisten Eugen Spiridonov siegte mit 259,30 Punkten vor dem deutschen Mannschaftsmeister KTV Straubenhardt (257,20) und einer Auswahl der Deutschen Turnliga (241,95).

Routinier Spiridonov lieferte vor 1200 Zuschauern in der ausverkauften Riedblickhalle mit 87,25 Punkten den besten Mehrkampf, zweiter wurde der Unterhachinger Marcel Nguyen (87,05), der für seinen Ligaverein KTV Straubenhardt an den Start ging.

In Buttenwiesen gingen mit Philipp Boy (DTB-Team), Robert Juckel und Steve Woitalla (beide DTL-Auswahl) drei SCC-Turner an den Start. Alle Cottbuser starteten jedoch nur an einzelnen Geräten. Vor allem Juckel und Boy zeigten dabei an ihren Spezialgeräten herausragende Übungen.

Interessant wird es für die Turner am heutigen Montag, wenn der Bundestrainer Andreas Hirsch die Nominierung für die kommenden internationalen Aufgaben bekanntgeben wird.
Gestatten "GUSTAV"
Programm zum "Turnier der Meister" ab Freitag kostenlos in der Lausitz-Arena
05.03.10
Der "GUSTAV" - Das Magazin zum Cottbuser Turnjahr 2010 erscheint wie in jedem Jahr pünktlich zum Weltcup "Turnier der Meister®".

Natürlich ist das weltweit älteste Turnier von Spitzenformat auch in geballtem Umfang im "GUSTAV" 2010 vertreten. Neben dem Leitartikel zur 34. Auflage des Cottbuser Turniers erfährt der geneigte Leser alles über die internationalen Stars und die deutschen Starter beim Weltcup oder die Historie aus Sicht des ehemaligen Turniersiegers Holger Behrendt. Dazu gibt es aktuelle Betrachtungen von den DTB-Cheftrainern Andreas Hirsch und Ulla Koch, ein Interview mit Matthias Fahrig, sowie wissenswertes, statistisches und besonderes. Abgerundet wird der "GUSTAV" mit einem bebilderten Rückblick auf das Turnier der Meister 2009, einem Review des DTL-Finales 2009 sowie einen Vorgeschmack auf die noch im März startende neue Saison und Berichte.

Das 72-seitige prall gefüllte Heft ist ab Freitag in der Lausitz-Arena kostenfrei zu erhalten. Halten Sie also Ausschau nach ihrem ganz persönlichen "GUSTAV".
Offizielles Turniershirt 2010
Cottbuser Weltcup-Souvenir am Freitag in der Lausitz-Arena erhältlich
05.03.10
Es ist seit Jahren das Erinnerungs-Stück schlechthin und überall auf der Welt im Einsatz. Ob bei Olympia, bei Welt- und Europameisterschaften oder zuletzt beim Deutschen National-Team-Cup. T-Shirts vom "Turnier der Meister®" in Cottbus aus der jüngeren oder älteren Vergangenheit sind überall mit am Start.

Das offizielle T-Shirt zum 34. Turnier der Meister® 2010 ist in diesem Jahr olivgrün und hat einen deutlich orangenen Aufdruck. Traditionell sind alle teilnehmenden Nationen auf dem Rücken aufgedruckt.

Ab Freitag ist das T-Shirt zum Weltcup 2010 am offiziellen Merchandising-Stand im Foyer der Lausitz-Arena erhältlich. In Kindergrößen von Gr. 152 bis Gr. 164 kostet das gute Stück Baumwolle nur 10,00 Euro - Erwachsene (S, M, L, XL, XXL) zahlen 12,00 Euro für ein Turnier-Shirt. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr sind auch dieses Jahr wieder "Girlie-Shirts" erhältlich. Diese speziell für Frauen etwas knapper und taillenbetont geschnittenen Oberteile gibt es in den Größen S, M und L für ebenfalls 12,00 Euro.
[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 ]
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Internationales Trampolinturnier am 15./16. Juni 2019

MEILENSTEINE

Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de