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Schrecksekunde für Steve Woitalla und SCC
Es war einer jener verzichtbarer Momente, in der sich wieder einmal bewies, wie gefährlich Turnen ist. Und möglicherweise war es auch eine entscheidende Situation für den Wettkampfverlauf: Die Cottbuser liegen gegen Straubenhardt gerade in Führung, als Steve Woitalla seine starke Ringe-Übung präsentiert.
30.11.09
Beim Abgang verliert er einen Ring und kracht aus voller Höhe auf den Boden. Erst auf den Kopf, dann auf die Schulter. Durch das Publikum geht ein Aufschrei. Danach ist es für eine Weile absolut still in der Arena. Physiotherapeut Jörg Decker, mehrere Sanitäter und Helfer eilen herbei, um den 21-Jährigen unter dem Applaus der Zuschauer auf einer Matte in die Katakomben zu tragen. „Ich weiß nicht, wie das passieren konnte“, sagte der Blondschopf später, „das war so eine Super-Übung. Und dann bin ich bei der Landung auf einmal rausgeschmiert“, ärgerte er sich über das Missgeschick, war aber froh, dass nichts Schlimmeres passiert war als „ein bisschen Rückenschmerzen“.

Den Wettkampf in Karlsruhe konnte Woitalla nicht fortsetzen. „Das Wichtigste ist, dass Steve okay ist“, war Trainer Karsten Oelsch erleichert, als sein Schützling Entwarnung gab. An Spekulationen, wie der Wettkampf weitergegangen wäre, wenn das Unglück nicht passiert wäre und Woitalla hätte weiterturnen können, wollte sich der Coach aber nicht beteiligen. „Das kann man nicht wissen. Vielleicht wäre es enger geworden, aber am Straubenhardter Sieg hätte es sicher nichts geändert“, sagte Oelsch. Bitter war indes das Ende nach einem durchwachsenen Saison für Woitalla, da der sich gerade im Aufschwung befand. „Wir hoffen, dass er gesund bleibt und seinen Rückstand weiter aufholt“, betonte Oelsch – vor allem auch mit Blick auf die Konkurrenz im Nationalteam.
(lr-online.de)
„Goldene Serie“ des SCC gerissen
Der SC Cottbus Turnen hat bis zuletzt gekämpft, musste aber diesmal die Übermacht des KTV Straubenhardt anerkennen: Im Finale der Deutschen Turn-Liga (DTL) unterlag der deutsche Rekordmeister am Samstag vor 3900 Zuschauern in Karlsruhe dem Klub um Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen mit 26:44 Score-Points. Die Bronzemedaille holte sich das EnBW TurnTeam Stuttgart mit einem 41:21 Score-Points-Erfolg gegen die TG Saar.
29.11.09
Acht Titel stehen für den SCC in der erfolgreichen Vereinsgeschichte, zu Buche, davon zuletzt drei Meisterschaften in Folge. In der Europahalle von Karlsruhe ist die „goldene Serie“ gerissen.

Die Übermacht der Turn-Stars wie Fabian Hambüchen, des achtfachen Weltmeisters Marian Dragulescu (Rumänien) oder der Nationalmannschaftsturner Thomas Taranu und Marcel Nguyen war in dieser Saison für den SC Cottbus zu groß. Hambüchen & Co. nahmen damit erfolgreich Revanche für die überraschende Final-Niederlage aus dem Vorjahr.

„Wir sollten uns dennoch freuen. Die Silbermedaille war in diesem Jahr die Maximal-Ausbeute“, sagte SCC-Trainer Karsten Oelsch, der im Finale mit Philipp Boy erneut auf einen seiner Leistungsträger verzichten musste. Der EM-Vierte im Mehrkampf absolviert momentan bei der Bundeswehr seine Grundausbildung. Andere Spitzen-Turner wie Steve Woitalla, Victor Weber und Philip Sorrer reisten aufgrund eines Übungsleiter-Lehrgangs bei der Bundeswehr nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte zum Liga-Finale an.

Das Duell um die Goldmedaille entwickelte sich für den hohen Favoriten Straubenhardt dennoch zunächst knapper als erwartet. Im Titelduell gingen Hambüchen & Co. am Boden zwar mit 13:0 Punkten in Führung. Am Pauschenpferd begann aber eine Aufholjagd der Cottbuser. Routinier Robert Juckel knöpfte an seinem Paradegerät Pferd sogar Fabian Hambüchen vier Punkte ab. Einzig der junge Paulo Lando brachte hier seine Übung nicht fehlerfrei durch. An den Ringen erkämpfte sich der SCC mit dem wieder einen Sechskampf bestreitenden Ukrainer Roman Zozulja sogar eine 15:13-Führung.

Dann folgte ein schwerer Sturz von Steve Woitalla beim Abgang. Zunächst machten schlimmste Befürchtungen die Runde, weil der 21-Jährige auf einer Matte aus der Halle transportiert werden musste. Fabian Hambüchen nutzte den Fehler des jungen Cottbusers zur erneuten Führung für die KTV, die Marcel Nguyen anschließend zur 22:15-Halbzeitführung ausbaute.

Von diesem Schock und Rückstand erholte sich der SCC nicht mehr. Woitalla konnte zwar nach einigen Minuten Entwarnung geben, war aber in der zweiten Wettkampfhälfte zum Zuschauen gezwungen und klagte über Rückenbeschwerden. Nach der Rückkehr nach Cottbus will sich der frühere Junioren-Europameister im Carl-Thiem-Klinikum nochmals durchchecken lassen.

Nach der Pause gelangen dem SCC an Sprung, Barren und Reck nur noch elf Punkte, unter anderem durch den jungen Christopher Jursch (16). Fabian Hambüchen und Co. punkteten dagegen weiter konstant bis zum 44:26-Endstand. Übrigens: Der Europameister im Mehrkampf reiste direkt nach dem Wettkampf per Hubschrauber weiter nach München. Am Abend nahm der 22-Jährige an der Sendung „TV Total“ von Stefan Raab teil, der für eine neue Runde im Turmspringen prominente Teilnehmer versammelte. Für Hambüchen ging es ähnlich wie im Finale gegen den SCC auch hier um Wiedergutmachung, denn sein erstes Turmspringen endete vor einem Jahr mit einem satten Bauchklatscher.

„Die jungen Burschen haben einen guten Wettkampf gezeigt, vielleicht sogar den Besten in dieser Saison. Wir können erhobenem Hauptes die Heimreise antreten – und dürfen uns auch über Silber und die Vize-Meisterschaft freuen“, resümierte SCC-Trainer Karsten Oelsch. „Glückwunsch nach Straubenhardt! Wir haben heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren“, sagte Steve Woitalla.
(lr-online.de)
Cottbus gewinnt Silber im DTL-Ligafinale gegen einen übermächtigen Gegner
starke Leistung des Teams gegen den Hambüchen-Club
28.11.09
In der mit 3900 begeisterten Zuschauern besetzten Europahalle in Karlsruhe gewinnt der Titelverteidiger aus der Lausitz nach einer starken Leistung die Silbermedaille. Im Titelduell gingen die Straubenhardter am Boden mit satten 13:0 Punkten in Führung. Am Pauschenpfererd begann eine Aufhohljagt der Cottbuser, die sich an den Ringen bis zu einer 13:15-Führung fortsetzte. Was folgte: Ein schwerer Sturz des Cottbusers Steve Woitalla beim Abgang, welchen Fabian Hambüchen zum Führungswechsel nutzte und Marcel Nguyen weiter ausbauen konnte...

Steve Woitalla musste auf einer Matte aus der Halle transportiert werden, konnte aber bereits nach einigen Minuten Entwarnung geben, jedoch seinen Mannschaftskameraden nur noch moralisch beiseite stehen. Die ohnehin, durch den Ausfall von Philipp Boy, ersatzgeschwächten Cottbuser kämpften weiter gegen einen nunmehr schier übermächtigen Gegner um die Stars Fabian Hambüchen und Marian Dragulecu.

Am Königsgerät Reck gelang dann noch ein Unentschieden.

"Glückwunsch nach Straubenhardt ! Wir haben heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren" so Steve Woitalla bei der Pressekonferenz, bei der er gefragter Gesprächspartner war.

das Ergebnis:
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Straubenhardt führt verdient zur Halbzeit des Finals
SCC bringt KTV in Verlegenheit / Entwarnung nach schwerem Sturz von Woitalla
28.11.09
In der mit 3900 begeisterten Zuschauern besetzten Europahalle in Karlsruhe führen zur Halbzeit die KTV Straubenhardt im Kampf um den Titel des deutschen Mannschaftsmeisters gegen den Titelverteidiger SC Cottbus mit 22:15 score-points.

Im Titelduell gingen die Straubenhardter am Boden mit satten 13:0 Punkten in Führung. Am Pauschenpferd begann eine Aufhohljagt der Cottbuser, die sich an den Ringen bis zu einer 13:15-Führung fortsetzte. Was folgte: Ein schwerer Sturz des Cottbusers Steve Woitalla beim Abgang, welchen Fabian Hambüchen zum Führungswechsel nutzte und Marcel Nguyen weiter ausbauen konnte...

Steve Woitalla musste auf einer Matte aus der Halle transportiert werden, konnte aber bereits nach einigen Minuten Entwarnung geben steht aber nun seinen Mannschaftskameraden nur noch moralisch beiseite.

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aktuelle Infos
28.11.09
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Vor dem Gipfeltreffen
ein Kommentar von Hajo Schulze
28.11.09
Ein Gipfeltreffen steht an. Die Turnsterne vom SC Cottbus und dem KTV Straubenhardt treffen heute in Karlsruhe im Kampf um die deutschen Mannschaftsmeisterschaft aufeinander.

Angesichts personeller Probleme sieht Trainer Karsten Oelsch seine Riege als Außenseiter. Da sein Spitzenmann Philipp Boy wegen des Bundeswehrdienstes weiterhin nicht trainieren konnte, fällt er aus. „Hinzu kommt“, so Oelsch, „dass die Bundeswehrangehörigen Steve Woitalla, Victor Weber und Philipp Sorrer diese Woche Dienst haben und erst im Urlaub am Wochenende an die Geräte können“.

Wunder könne er auch nicht vollbringen und gegen eine Übermacht gewinnen. Vehement wendet er sich gegen all jene, die meinen „ihr werdet das schon wieder machen“. Gut so, dass Oelsch auf der Matte bleibt. Die Lausitzer wollen erhobenen Hauptes die Halle verlassen. Können sie auch. Der SCC hat schon einmalig in den 19 Jahren Bundesligageschichte acht deutsche Titel, sechs zweite Plätze und einen dritten Rang gebongt. Ein Ergebnis voller Glanz und Gloria. (SOS)
Zwischen Finale und Bundeswehr
Für den SC Cottbus Turnen ist es der nationale Höhepunkt des Jahres – das Finale der Deutschen Turnliga (DTL) gegen die KTV Straubenhardt (Karlsruhe, Europa-Halle, Beginn 14 Uhr). Doch ausgerechnet ins Duell mit dem Klub von Fabian Hambüchen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft geht der Rekordmeister stark geschwächt. Grund: Vater Staat hat gerufen.
28.11.09
SCC-Vorzeigeturner Philipp Boy wird in Karlsruhe allenfalls als Zuschauer erwartet. Der EM-Vierte vom Mailand im Mehrkampf hat am 1. November in Dillingen an der Donau seinen zweimonatigen Grundwehrdienst bei der Sportförderkompanie der Bundeswehr angetreten. In dieser Woche mussten zudem die SCC-Turner Steve Woitalla (Foto), Philip Sorrer und Victor Weber zu einer Fortbildung in die Kaserne einrücken. Bis zum 17. Dezember macht das Trio in Warendorf eine Fortbildung zum Übungsleiter. Warendorf ist eher als Pferde- denn als Turnmekka bekannt, eine Turnhalle fehlt sogar komplett auf dem Areal der Sportschule. So reist das SCC-Trio fast ohne Training zum Finale – im Fußball wäre dies wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Verletzungsgefahr steigt

„Die Termine sind langfristig mit dem Deutschen Turner-Bund abgestimmt, aber für uns liegen die Lehrgänge in diesem Jahr natürlich schon sehr ungünstig“, sagte Trainer Karsten Oelsch, betont aber, dass die Bundeswehr ansonsten ein unverzichtbarer Parter für das Turnen sei. Immerhin hofft der SCC-Cheftrainer auf einen Teileinsatz von Woitalla, Sorrer und Weber im Finale. „Sonst haben wir gar nicht genug Turner“, so Oelsch. Einen Einsatz von Boy erwartet er dagegen nicht. Die Trainingsmöglichkeiten in Dillingen sind stark eingeschränkt, das Risiko einer erneuten Verletzung wäre für den 22-Jährigen wohl zu groß. Woitalla und Co. turnen zwar, sind aber aufgrund des Lehrganges nicht hundertprozentig vorbereitet. „Leider gibt es keine Turnhalle in Warendorf. Wir sind sogar einmal bis nach Bochum gefahren“, berichtete Steve Woitalla. „Natürlich wären wir viel lieber zu Hause geblieben, um uns dort vernünftig vorzubereiten“, so der 21-Jährige. Doch Vater Staat rief – und der Hauptgefreite hörte.

„Damit sind wir aus einer schweren in eine fast aussichtlose Lage geraten“, sagte Oelsch vor der Abreise am Freitag. Den Nationalmannschafts-Turnern Fabian Hambüchen, Marcel Nguyen, Thomas Taranu sowie dem achtfachen Weltmeister Marian Dragulescu (Rumänien) auf Seiten des KTV Straubenhardt stehen größtenteils junge, unerfahrene Turner wie Christopher Jursch gegenüber. Auch ein Roman Zozulja und Robert Juckel in Bestform dürften wohl nur eingeschränkten Widerstand gegen die drohende Niederlage leisten können. „Natürlich wollen wir in Karlsruhe unser Gesicht wahren, aber es gibt Dinge, die sind einfach nicht möglich. Dazu zählt ein Final-Erfolg“, sagte Karsten Oelsch, der nach dem Überraschungserfolg im Vorjahr nicht an eine Wiederholung glauben kann.

„Silber ein Super-Ergebnis“

„Wir sollten uns freuen, dass wir die Silbermedaille haben. Das ist ein Super-Ergebnis für diese Saison und das Maximale, was möglich war“, erklärte Oelsch. So gehen die Cottbuser den Vergleich ruhig und ohne Illusionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung an. Oelsch: „Wunder kann auch ich nicht vollbringen und gegen eine Übermacht gewinnen.“ Von Thomas Juschus
Heißer Tag für Turnstar Hambüchen
Oelsch:"Wunder kann auch ich nicht vollbringen"
28.11.09
Turnstar Fabian Hambüchen steht vor einem heißen Samstag: Nach dem Showdown um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Karlsruhe wird der 22-jährige Europameister mit dem Hubschrauber auf direktem Weg in eine TV-Show nach München geflogen.

Fabian Hambüchen Mitte November trainiert für seinen Start beim Turn-Weltcup in Stuttgart. In der mit 4000 Zuschauern voraussichtlich ausverkauften Europahalle von Karlsruhe trifft sein favorisiertes Team von der KTV Straubenhardt zunächst auf Titelverteidiger und Rekordmeister SC Cottbus. Hambüchens Riege hat eine Rechnung offen, denn im Vorjahr unterlag man überraschend den Lausitzern, die ihre dritte Meisterschaft in Serie feierten. Auch bei Stefan Raabs «Turmspringen» geht es für Hambüchen danach um Wiedergutmachung, denn sein erstes Turmspringen endete vor einem Jahr mit einem satten Bauchklatscher.

Damit die Straubenhardter Fans diesmal jubeln können, hat KTV- Macher Horst Rapp alle Register gezogen. Neben Hambüchen gehen für die Blau-Weißen in Marcel Nguyen und Thomas Taranu zwei weitere WM- Starter von London an den Start. In Doppelweltmeister Marian Dragulescu aus Rumänien und Publikumsliebling Niki Böschenstein aus der Schweiz treten zwei weitere Weltstars für die Badener an.

Daher baute Cottbus-Trainer Karsten Oelsch, der auf Philipp Boy wegen seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr verzichten muss, schon einmal vor. «Wir wollen erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Wunder kann auch ich nicht vollbringen», sagte er.
Vor dem Sprung nach ganz oben
Sie ist 13 Jahre jung, sie ist deutsche Meisterin und sie hat vor einer Woche mit einer persönlichen Bestleistung von 33,4 Punkten bei den Jugendweltmeisterschaften im Trampolinturnen in Sankt Petersburg nur um drei Zehntel den Einzug ins Finale der besten Acht verpasst.
27.11.09
In St. Petersburg reichte es für die Berlinerin, die die Lausitzer Sportschule in Cottbus besucht, für den elften Platz unter 40 Nationen. Mit ein Grund, warum ihr Trainer Uwe Marquardt 2009 als das erfolgreichste Jahr der Cottbuser Trampolinturner bezeichnet.

Vier deutsche Meistertitel haben die Cottbuser erreicht. Die Mannschaft, in der auch Henriette Reinke springt, ist ungeschlagen, Nico Gärtner war im Doppelmini erfolgreich, Henriette Reinke im Synchron mit Kristin Kaiser und noch mal allein in der Altersklasse 13/14.

Ihr Trainer Uwe Marquardt spricht in den höchsten Tönen von dem jungen Talent: „Sie turnt immer elegant und es sieht immer sicher aus.“ Diese Leichtigkeit ist hart erarbeitet: Vier Stunden täglich trainiert die Sportschülerin, die in Berlin mit sechs Jahren anfing und eine Zeit lang von ihren Eltern fast täglich zum Training nach Cottbus gebracht wurde.

Ihr Trainer traut ihr noch einiges zu. „Sie wird immer eine Rolle im Jugendbereich spielen. Ich denke schon, dass da noch vieles möglich ist“, sagt Marquardt. Da die 13-Jährige im kommenden Jahr bei den Weltmeisterschaften in der gleichen Altersklasse wieder an den Start gehen darf, „klappt vielleicht auch ein Sprung ins Finale“, schätzt Marquardt ein. Henriette Reinkes Ziel geht noch einige Jahre weiter und heißt Olympia.

Von Ehrgeiz zerfressen ist sie keinesfalls. Aber auch persönlich hält der Trainer viel von der Nachwuchsturnerin: „Henriette ist eine sehr liebe, fleißige Sportlerin, die mental sehr gut drauf ist. Wir reden auch viel gemeinsam und setzen uns gemeinsame Ziele. Sie ist überhaupt keine Zicke und ist sehr sehr harmonisch.“
(lr-online.de)
Noch ein Sieg fehlt zum Titel
Das große Finale ist erreicht, jetzt gibt es nur noch eine Mission auf dem Weg zum neunten Titel: die KTV Straubenhardt bezwingen. Für den SC Cottbus wird dies am kommenden Samstag beim Liga-Finale in Karlsruhe jedoch ein hartes Stück Arbeit. Denn die Lausitzer Riege offenbarte am letzten Wettkampftag trotz des wichtigen 46:30-Sieges bei der TG Saar einige Schwächen.
23.11.09
Fünf von sechs Geräten gewonnen – das klingt zumindest auf dem Papier nach einer klaren Angelegenheit. Trainer Karsten Oelsch sprach unmittelbar nach dem entscheidenden Wettkampf am Samstagabend dennoch von einer „wackligen Angelegenheit“. Insgesamt zehn „mehr oder weniger schwere Fehler“ hat der SCC-Coach bei seinen Turnern ausgemacht. „Einige Übungen sind sicher ausbaufähig“, formulierte es Oelsch diplomatisch. Tatsächlich ging gleich der erste Vergleich am Boden mit 9:3 an die Saarländer. Lediglich Roman Zozulya konnte hier punkten, während der kurzfristig zum SCC bestellte Berliner Paulo Lando, Victor Weber und Steve Woitalla in ihren Duellen das Nachsehen hatten. Doch schon am Pferd rückte der Titelverteidiger die Dinge wieder gerade und entschied das Gerät mit 12:3 für sich.

Lob für Zozulya

Auch an Ringen (10:6), Sprung (6:4), Barren (8:6) und Reck (7:2) gingen die Cottbuser als Sieger hervor. Die Scorer-Krone hingegen holte sich der Saarländer Eugen Spiridonov mit 17 Punkten. Dahinter folgte Roman Zozulya (14 Punkte), der als einziger Cottbuser den kompletten Sechskampf turnte und dabei nur am Pferd unterlag – gegen Spiridonov. „Roman hat wie immer eine sehr stabile Leistung gebracht“, lobte Oelsch seinen schon über Jahre zuverlässigen Punktelieferanten aus der Ukraine. Auch Routinier Robert Juckel zeigte sich, obwohl gesundheitlich erheblich angeschlagen, sehr abgeklärt. Trotz einiger Wackler, die der SCC-Coach bei seiner Riege gesehen haben will, zeigte er sich schließlich doch recht zufrieden. „Wenn man den Tabellendritten schlägt, kann ja nicht alles schlecht gewesen sein“, so Oelsch.

Immerhin hatten die Cottbuser mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, angefangen beim Ausfall von Philipp Boy, der nach seiner Verletzung und wegen seines Grundwehrdienstes auch beim Finale am Samstag nicht turnen wird. Erschwerend hinzu kam im Saarland, dass Karsten Oelsch ins Kampfgericht rücken musste, da die ansonsten dafür zuständigen Cottbuser Olaf Neumann und Mirko Wohlfahrt verhindert waren. Damit konnte der Coach während des Wettkampfes nicht auf die Riege einwirken, hatte in Christian Adolf aber einen würdigen Vertreter. „Er hat die Ruhe bewahrt, als Unruhe aufzukommen drohte und einen sehr guten Job gemacht“, lobte Oelsch seine Vertretung.

Schwere Bedingungen

Und schließlich waren da noch die schweren Bedingungen in der Kreissporthalle Dillingen, die es zu meistern galt. „Die Geräte dort sind nicht auf dem allerneuesten Stand, und auch die Halle an sich trägt nicht gerade zum Wohlbefinden bei“, erklärte Oelsch.

All diesen Widrigkeiten hat der SC Cottbus jedoch getrotzt und blickt nun dem großen Finale gegen Straubenhardt entgegen, jenen Club, gegen den die Cottbuser zum Auftakt ihre einzige Saison-Niederlage kassiert hatten. Trainer Oelsch stellt daher für den 28. November schon mal klar: „Wir sind krasser Außenseiter.“ Das ist mit Blick auf den in dieser Saison ungeschlagenen Hambüchen-Club sicher nicht übertrieben. Bei den Cottbusern werden Steve Woitalla, Philip Sorrer und Victor Weber zudem wegen eines Bundeswehr-Lehrgangs in dieser Woche nicht trainieren können. „Die drei turnen beim Finale quasi aus der Kalten. Das erschwert natürlich die Angriffslust“, gibt Karsten Oelsch zu bedenken. Allerdings galt der SCC auch im vergangenen Jahr im Finale gegen Straubenhardt nicht unbedingt als Favorit, holte aber trotzdem den dritten Titel in Folge. Oelsch dämpft dennoch die Erwartungen: „Solche Wunder passieren nicht alle Tage.“
(lr-online.de)
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