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Elfjähriger verbringt Stunden in der Turnhalle
20.04.10
Morgens um sieben sitzen viele Kinder am Frühstückstisch oder ziehen sich gerade an. Devin steht dann oft schon in der Turnhalle. Er ist elf Jahre alt und Gerätturner. Sein Wecker klingelt in der Woche meist um sechs Uhr. Er steht auf, isst schnell ein Brot - dann beginnt schon das Krafttraining. Nach etwa zwei Stunden schnappt er sich seinen Schulranzen und geht zur Schule. Am Nachmittag trainiert er in der Regel noch mal drei Stunden.

Der Junge mit den dunklen Haaren wohnt in einem Sportinternat in Cottbus in Brandenburg. In dem Internat leben noch andere Turner, aber auch BMX-Fahrer und Fußballer.

Devins Zuhause ist in Schwedt. Das ist mehr als 200 Kilometer entfernt, also ungefähr zwei Stunden mit dem Auto. Da ist er nur jedes zweite Wochenende. Wenn Wettkämpfe dazwischenkommen noch seltener. Dann besucht ihn aber seine Mutter, erzählt er. Und zum Glück wohnt sein großer Bruder Steve in Cottbus. Der ist auch Turner.

Devins Schule hat extra Sportklassen eingerichtet, die auf die Trainingspläne der Schüler vom Sportinternat Rücksicht nehmen. Der Unterricht beginnt später und geht dafür bis zum Nachmittag. Devins Lieblingsfächer sind Kunst - und Sport natürlich. Hausaufgaben macht der Elfjährige meist erst nach dem Abendessen. Dann duscht er noch schnell, schaut ein bisschen fernsehen und huscht dann ins Bett. Meistens sagt ihm seine Mutter am Telefon noch „Gute Nacht“, erzählt Devin.

Zum Skaten und für andere Hobbys hat Devin nur selten Zeit. Ob es ihn manchmal nervt, dass er dauernd trainieren muss? „Naja, manchmal hab ich keine Lust, aber das ist selten“, sagt er. Sein Trainer Holger Behrendt denkt sich dann oft eine Abwechslung aus, damit das Üben wieder Spaß macht. Er hat auch viele Jahre geturnt. Vor gut 20 Jahren gewann er bei den Olympischen Spielen eine Goldmedaille. „Das würde ich auch gerne schaffen“, wünscht sich Devin.

In Devins Zimmer im Sportinternat hängen Poster. Bücher und Kuscheltiere liegen herum. Er teilt sich das Zimmer mit einem anderen Turner, der ein Jahr älter ist. Devin ist mit seinen elf Jahren einer der Jüngsten im Internat.

Die beiden Jungen haben ein eigenes Telefon. Damit können sie jederzeit zu Hause anrufen. Die jungen Sportler sind nie ganz allein. Rund um die Uhr sind Erzieher da, die sich um sie kümmern.

Einen eigenen Fernseher hat Devin nicht. Er geht in einen Fernsehraum, wenn er gucken will. Aber allzulang darf er das abends nicht. Denn er muss früh wieder raus.

Devins Schule ist nicht weit vom Internat entfernt, die Turnhalle sogar direkt nebenan. Schließlich soll so viel Zeit wie möglich für das Training bleiben.

Devin isst natürlich auch im Internat. Leider - findet er - gibt es nicht so oft Jägerschnitzel. Das ist sein Lieblingsessen. Es gibt mehr Kartoffeln und Gemüse als Fleisch. Und wenig Süßigkeiten. Das ist für Sportler besser, finden die Leute von der Internatsküche.
(dpa)
Turn-Team gewinnt Länderkampf
Mit einem fulminanten Ergebnis von 269,00 Punkten gewann das Turn-Team Deutschland den Länderkampf gegen ein Mix-Team (254,15 Pkt.) und gegen Polen (246,60 Pkt) am 17. April in Dessau.
17.04.10
Vor rund 1.800 Zuschauern präsentierte sich das Turn-Team Deutschland in der Anhalt Arena bei seinem letzten Test vor der bevorstehenden EM in Birmingham in einem soliden Zustand. Am Boden schickte Cheftrainer Andreas Hirsch drei Turner ans Gerät: Fabian Hambüchen (14,60 Pkt.), Marcel Nguyen (15,10 Pkt.) und Matthias Fahrig (13,85). Lediglich Matthias Fahrig büßte durch einen Patzer zu Beginn seiner Kür Punkte ein. Gleich zu Beginn seiner Präsentation schaffte es der Vize-Europameister nach einem Salto nicht in den sicheren Stand und übertrat die Begrenzungslinie. Danach turnte der Hallenser seine Kür sicher durch und erhielt 13,85 Punkte.

Vorzeitig abgehen vom Pauschenpferd musste Philipp Boy, der für seinen Auftritt 13,85 Punkte erhielt. Fehlerfrei hingegen kamen Marcel Nguyen (13,80 Punkte) und Eugen Spiridonov (14,70 Punkte) durchs Programm.

Die höchste Punktzahl an den Ringen erhielt mit 14,80 Punkten Fabian Hambüchen, gefolgt von Philipp Boy (14,60 Punkte) und Eugen Spiridonov (14,70 Punkte). Auch Marcel Nguyen turnte fast fehlerfrei an den Ringen. Lediglich beim Abgang - einen Doppelsalto rückwärts gebückt - schaffte es der Münchner nicht in den sicheren Stand und damit auch nicht in die Wertung. Der Wettkampfmodus sieht vor, dass lediglich die drei höchsten Punktnoten in die Teamwertung einfließen.

Eine super Leistung lieferte Marcel Nguyen am Sprungtisch ab. Mit 16,00 Zählern erhielt er die höchste Punktwertung aller Turner an diesem Gerät.

Besonders gefreut hat sich Philipp Boy, nachdem er am Reck fehlerfrei durchgekommen ist. Mit der Höchstnote von 15,90 Punkten verwies der Cottbuser Fabian Hambüchen (15,85 Punkte) auf den zweiten Rang.

In der kommenden Nacht bricht das Turn-Team Deutschland zur EM nach Brimingham auf. Entgegen den ursprünglichen Planungen wird das Team mit dem Bus anreisen, da aufgrund des isländischen Vulkans noch immer der Flugverkehr in Europa eingeschränkt ist.
(dtb)
Die Vulkan-Asche bringt nicht nur den Flugverkehr, sondern auch das Programm der Turn-Europameisterschaften gehörig durcheinander.
Der Europäische Turn-Verband UEG hat am Freitag auf die gravierenden Probleme mit den Flugverboten auf dem gesamten Kontinent reagiert und den Beginn der Titelkämpfe in Birmingham um einen Tag nach hinten verschoben, um allen Verbänden die rechtzeitige Anreise zu ermöglichen.
16.04.10
Statt am Mittwoch beginnt die EM nun mit der Junioren-Konkurrenz erst am Donnerstag, 22. April. Die Herren um Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen gehen erstmals am Freitag an die Geräte. Am Samstag werden demnach zunächst die Mehrkampf-Konkurrenz der Junioren und am Nachmittag die Team-Entscheidung der Herren ausgetragen und das Gesamt-Programm damit um einen Tag verkürzt. Sonntag finden sämtliche Gerätefinals der Junioren und Senioren statt.

«Wir werden bei den Europameisterschaften in Birmingham auf jeden Fall starten. Und wenn wir nach England rüberschwimmen müssen», meinte Cheftrainer Andreas Hirsch und hat das Bestreben, allen Ärger von seinem Team möglichst fernzuhalten. «Wenn jetzt alle nur grübeln und nachdenken, wie wir nach Birmingham kommen, dann lässt die Spannung nach und die ist schwer wieder aufzubauen», sagte der Berliner am Freitag. Auch bei den Deutschen hat der Notfallplan schnell gegriffen: Die Mannschaft wird sich nun bereits am Sonntag gegen 04.00 Uhr per Bus auf die lange Reise begeben und versuchen, mit der Fähre auf die Insel überzusetzen.

Für den Titelkampf will sich Hambüchen bei seinem ersten Heimauftritt der Saison beim Länderkampf gegen Polen am Samstag in Dessau in Schwung bringen. Dort gehen die fünf EM-Starter - neben Hambüchen auch Matthias Fahrig (Halle), Philipp Boy (Cottbus), Marcel Nguyen (Unterhaching) und Eugen Spiridonov (Bous) - in einer Riege an den Start und sollen die mögliche EM-Formation austesten. In Birmingham wird diesmal kein Mehrkampf-Titel vergeben, so dass die volle Konzentration auf dem Team-Ergebnis liegt. Vor zwei Jahren konnten die Deutschen in Lausanne den Vize-Europameistertitel erkämpfen, ähnliches soll nun auch in England wieder gelingen.

Hambüchen, der natürlich wieder die größten Medaillen-Hoffnungen an den EM-Geräten trägt, will Hirsch nicht zusätzlich unter Druck setzen. «Ich erwarte von ihm zunächst in Dessau stabile Leistungen am Boden und am Barren. Am Reck hat er schon dreimal den Titel gewonnen, das ist zwar schön, aber das zählt jetzt nicht mehr: Da muss jede Medaille neu erkämpft werden.» In einer zweiten Riege lässt Hirsch in Dessau seinen Anschluss-Kader mit Sebastian Krimmer (Backnang), Anton Wirt (Stuttgart) und Thomas Taranu (Straubenhardt) vorstellen, die sich noch Hoffnungen ausrechnen bis zur WM im Oktober in die erste Reihe aufzurücken.
(dpa)
Meisterschaftsdebüt für Silva Müller aus Cottbus
Einen weiteren schönen sportlichen Erfolg kann der SC Cottbus Turnen vermelden. Trampolin-Turnerin Silva Müller gehört der deutschen Jugend-Nationalmannschaft an, die vom 18. bis 26. April in Varna (Bulgarien) an den Jugend-Europameisterschaften teilnimmt.
15.04.10
Für die Schülerin der achten Klasse der Lausitzer Sportschule ist es die erste Teilnahme. „Sehr lobenswert ist ihr kämpferischer Einsatz bei den vorangegangenen Qualifikationen“, so ihr Trainer Uwe Marquardt.

Als Drittbeste der Qualifikation in der Altersklasse 14 bis 17 verwies die 14-jährige Turnerin einige fünf- und sechzehnjährige Mitkonkurrentinnen auf die nächsten Plätze. „Silva hat die Fahrkarte zur Jugend-Europameisterschaft verdient erturnt“, so das Fazit des Trainers.

Ihren, neben dem Gewinn mehrerer Meisterschaftsmedaillen, bisher größten sportlichen Erfolg aus der Sicht ihres Trainers, erzielte Silva bei der Schüler-Weltmeisterschaft 2009. Hier belegte sie den 21. Platz. In Deutschland ist Silva in ihrer Altersklasse führend. Beim Kadertest von ganz Deutschland belegte der Schützling von Trainer Uwe Marquardt einen hervorragenden zweiten Platz.

Neben einem erfolgreichen Abschneiden bei den Jugend-EM in Varna strebt die SCC-Trampolin-Turnerin bei den deutschen Meisterschaften erneut einen Meaillengewinn im Einzel und eine weitere Teilnahme bei den Ende des Jahres in Frankreich stattfindenden Schüler-Weltmeisterschaften an.
(lr-online.de)
Turnteam Deutschland in Bestbesetzung zum Länderkampf
Am 17. April treffen die deutschen Turnstars mit Fabian Hambüchen und Co. in der Anhalt-Arena in Dessau auf eine polnische Auswahl. Nach der EM-Generalprobe benennt Cheftrainer Andreas Hirsch das Team für die Turn-EM 2010.
13.04.10
Die Turner vom Turn-Team Deutschland wollen sich so den letzten Schliff für die nur wenige Tage später im britischen Birmingham stattfindenden Europameisterschaften holen.

Cheftrainer Andreas Hirsch will außerdem nach dem Wettkampf die Mannschaft und die Gerätbesetzung für die kontinentalen Titelkämpfe auf der Insel bekannt geben.

"Wir wollen unsere Formation für die Europameisterschaften in Dessau finden und bis dahin noch an der inhaltlichen Entwicklung und an der Stabilität arbeiten", erklärte Hirsch und ergänzt: "Klar ist, wir wollen beim Länderkampf mit der stärksten Formation an den Start gehen".

Diese stärkste Formation wird am Samstag bestehen aus: Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Philipp Boy (SC Cottbus), Matthias Fahrig (SV Halle), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching) und Eugen Spiridonov (TV Bous).

Zuletzt wurde 2008 in der Anhalt Arena um Punkte und damals auch um Olympia-Tickets gekämpft. Diesmal treten die Top-Kandidaten für die Europameisterschaften in Dessau an und wollen den Fans zeigen, dass sie EM-Reife besitzen. Schließlich geht es im britischen Birmingham darum, den Vize-Europameistertitel, der 2008 in Lausanne errungen wurde, zu verteidigen.
(DTB)
Vierter Wettkampf, vierter Sieg für den SC Cottbus
Der SC Cottbus ist zur Zeit das Maß der Dinge in der Deutschen Turn-Liga (DTL). Auch beim heimstarken TV Wetzgau setzte sich der deutsche Rekordmeister souverän mit 55:20 Score-Points durch.
12.04.10
Nach dem vierten Sieg im vierten Wettkampf bleiben die Lausitzer souverän an der Tabellenspitze. Nach dem knappen Auftakterfolg für Wetzgau am Boden (5:4) dominierten die Gäste alle weiteren Gerätentscheidungen und kamen so zu einem nie gefährdeten Erfolg. Der Ukrainer Roman Zozulya war mit 14 Zählern erfolgreichster Punktesammler. Weiter dabei waren Victor Weber (12),
Steve Woitalla (11), Robert Juckel (10), Philip Sorrer (8) und Alexander Grötsch. Woitalla überzeugte erneut am Sprung und am Barren. Bei den Gastgebern erturnte Helge Liebrich 14 Score-Points, der damit auch wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm. „Der lange verletzte Victor Weber hat einen guten Wettkampf gezeigt und den verhinderten Philipp Boy gut ersetzt und uns weitergeholfen“, sagte Trainer Christian Adolf, der in Wetzgau den etatmäßigen Coach Karsten Oelsch vertrat.

Aufgrund der Vorbereitungen zu den Europameisterschaften in Birmingham (21. bis 25. April) fehlte Philipp Boy in Wetzgau. Christopher Jursch, in England bei den Junioren dabei, turnte einen Länderkampf. Dagegen scheinen sich die Hoffnungen von Robert Juckel auf einen EM-Start zerschlagen zu haben. Wie schon bei der WM im vergangenen Jahr in London will Bundestrainer Andreas Hirsch (Berlin) dem deutlich jüngeren Sebastian Krimmer (Backnang) den Vorzug am Seitpferd geben.

Für einen kleine Sensation sorgte der FC Bayern München. Der Aufsteiger schlug den amtierenden deutschen Meister KTV Straubenhardt mit 37:30 Score-Points. Für den Klub von Fabian Hambüchen war es die erste Niederlage in der Bundesliga seit der Finalniederlage 2008 gegen Cottbus. Die Münchener lagen von Beginn an in Führung, konnten sich in dem spannenden Wettkampf aber nie entscheidend absetzen. Auf Straubenhardter Seite fand der russische Neuzugang Ruslan Nigmadzyanov nicht zur gewohnten Form und konnte lediglich an zwei Geräten punkten. Zum Matchwinner wurde Nationalturner Brian Gladow (FC Bayern München), der mit 13 Score Points die Topscorer-Wertung für sich entschied.
(lr-online.de)
Cottbus souveräner Tabellenführer
Bayern München gelingt Sensation
10.04.10
Der Deutsche Rekordmeister SC Cottbus ist zur Zeit das Maß der Dinge in der Bundesliga. Auch beim heimstarken TV Wetzgau setzte sich die Mannschaft von Trainer Karsten Oelsch souverän mit 55:20 Score Points durch. Nach dem knappen Auftakterfolg am Boden (5:4) dominierten die Gäste alle weiteren Gerätentscheidungen und kamen so zu einem nie gefährdeten vierten Saisonerfolg. Den Sieg in der Top Scorer Wertung teilten sich der ukrainische Nationalturner Roman Zozulja (SC Cottbus) und Helge Liebrich (TV Wetzgau) mit 14 Score Points, der damit auch wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm.

Aufsteiger FC Bayern München schlägt den amtierenden Deutschen Meister KTV Straubenhardt mit 37:30 Score Points und sorgt damit für die große Sensation in der Bundesliga Männer. Für den Hambüchen-Klub war es die erste Niederlage in der Bundesliga seit der Finalniederlage 2008. Die Münchener lagen von Beginn an in Führung, konnten sich in dem spannenden Wettkampf aber nie entscheidend absetzen. Auf Straubenhardter Seite fand der russische Neuzugang Ruslan Nigmadzyanov nicht zu seiner gewohnten Form und konnte lediglich an zwei Geräten punkten. Zum Matchwinner wurde Nationalturner Brian Gladow (FC Bayern München), der mit 13 Score Points die Topscorer Wertung für sich entschied.

Zu einem wichtigen Auswärtserfolg mit 28:37 Score Points kam das TurnTeam Stuttgart beim Mitteldeutschen TurnTeam Chemnitz/Halle. Die Stuttgarter bleiben damit zwar weiterhin Tabellenletzter, konnten aber mit diesem Erfolg den Anschluss an die vorliegenden Mannschaften herstellen. Schlüssel zum ersten Sieg in der laufenden Saison für den mehrmaligen Deutschen Meister waren dabei die Erfolge am Boden (11:3) und am Sprung (5:1). Top Scorer in der spannenden Begegnung wurde der luxemburgische Nationalturner Sascha Palgen (TT Stuttgart) mit 12 Score Points.
(dtl)
SCC will auswärts die Berlintickets sichern
Bayern München fordert Deutschen Meister
09.04.10
Am vierten Wettkampftag der Männerbundesliga geht Tabellenführer SC Cottbus als Favorit beim Auswärtswettkampf gegen den TV Wetzgau an die Geräte. Mit einem weiteren Erfolg könnten die Lausitzer zumindest schon das Ticket für das kleine Finale beim DTL-Finale Ende November in der Berliner Max-Schmeling-Halle buchen. Für die Wetzgauer geht es vorrangig darum, die Fehlerquote der verturnten Übungen gegenüber dem letzten Wettkampf gegen die TG Saar zu minimieren. Mit einer gesunden Basis ist den Wetzgauer in heimsicher Halle durchaus zuzutrauen, dem Rekordmeister einige Gerätpunkte abzunehmen.

In Dießen kommt es zum Wettkampf zwischen dem FC Bayern München und dem amtierenden Deutschen Meister KTV Straubenhardt. Die Münchener wollen ihre gute Form aus den vergangenen Wettkämpfen stabilisieren und hoffen zumindest auf einige Gerätpunkte gegen den Hambüchen-Klub. Bedingt durch die bevorstehende Europameisterschaft Ende April in Birmingham muss der Straubenhardter Trainer Alexei Grigoriev einige Umbesetzungen an den Geräten vornehmen.

Zu einem richtungsweisenden Wettkampf kommt es in Halle/Saale zwischen dem Mitteldeutschen TurnTeam Chemnitz/Halle und dem bislang sieglosen mehrmaligen Deutschen Meister TurnTeam Stuttgart. Die Mitteldeutschen könnten mit einem weiteren Heimsieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und sich im Tabellenmittelfeld etablieren. Der mehrmalige Deutsche Meister aus Stuttgart befindet sich als Tabellenletzter in neuen Tabellenregionen und benötigt unbedingt den ersten Saisonerfolg um den Anschluss herzustellen.

Der Wettkampf TG Saar gegen das Niedersächsisches TurnTeam Hannover/Celle wurde auf den 30. Oktober verlegt.
(dtl)
Boy rechnet mit Ticket für EM in Birmingham
Ein positives Fazit hat Philipp Boy am Dienstag nach der EM-Qualifikation der deutschen Turner in Kienbaum gezogen. „Der Bundestrainer war zufrieden.
07.04.10
Ich denke, ich habe ein Ticket”, sagte der 22-Jähirge. Die endgültige Nominierung nimmt Bundestrainer Andreas Hirsch am heutigen Mittwoch nach dem Frühstück vor. Boy präsentierte sich wie erwartet mit Ausnahme Sprung an allen weiteren fünf Geräten und zeigte teilsweise aufgestockte Übungen.

Nicht ganz perfekt lief der Überprüfungswettkampf für Robert Juckel. Der Routinier patzte an seinem Paradegerät Seitpferd und musste absteigen. An Ringen und Reck zeigte der 28-Jährige solide Übungen. Allerdings präsentierte sich auch Superstar Fabian Hambüchen (Wetzlar) noch nicht in Bestform. Die EM wird vom 21. bis 25. April in Birmingham ausgetragen. Zuvor steht am 17. April in Dessau bei einem Länderkampf gegen Polen die Generalprobe für die deutschen Männer auf dem Programm.
(lr-online.de)
Juckel, Boy & Co. wollen EM-Fahrkarte
Die Form stimmt, an diesem Dienstag soll die Fahrkarte nach Birmingham gelöst werden. Im Bundesleistungszentrum Kienbaum stellen sich Philipp Boy, Robert Juckel und Steve Woitalla vom SC Cottbus Turnen der EM-Qualifikation – mit guten Chancen.
06.04.10
Robert Juckel bestätigte in der DTL seine gute Verfassung und präsentiert sich in Kienbaum Bundestrainer Andreas Hirsch an Ringen, Reck und Pferd. „Ich habe meine Chance, die muss ich nutzen. Das heißt, ich muss mit meinen Übungen gut durchkommen“, sagte Juckel. Der 28-Jährige ist inzwischen der Dauerbrenner in der deutschen Riege, turnt seit der WM 2001 in Gent auf Spitzenniveau. „Ich denke, bei der Nominierung wird darauf geachtet, dass wir uns gut ergänzen. Während Fabian Hambüchen und Philipp Boy eher auf Risiko gehen, bin ich mit meinen ,Fundament Übungen' gut dabei“, glaubt Juckel an einen Platz in der wohl fünfköpfigen EM-Riege.

Boy turnt in Kienbaum fünf Geräte, offen ist sein Einsatz am Sprung aufgrund von anhaltenden Knieproblemen „Ich will da nichts riskieren“, sagte Boy. Allerdings steht in Birmingham ohnehin kein Mehrkampf für den EM-Vierten von 2009 auf dem Programm. Am Boden, Pferd und den Ringen hat Boy seine Übung weiter aufgestockt. Am Reck turnt er seit dem Turnier der Meister auf höchstem Niveau, erhielt in der DTL jetzt sogar 16,10 Punkte. „Da habe ich eine eine echte EM-Finalchance. Ansonsten will ich dem Bundestrainer zeigen, dass ich mich weiter gesteigert habe und mit mir wieder zu rechnen ist“, sagte der 22-jährige Boy.

Auch Steve Woitalla stellt sich der Qualifikation. „Ich rechne mir da nichts aus. Ich will mich aber positiv präsentieren“, sagte Woitalla, der sich zuletzt deutlich stabiler und stärker vorstellte. „Ich will auf diesem Weg weitermachen. Ich bin mit meiner Freundin Kristin zusammen gezogen – das beflügelt mich“, sagte Woitalla.

Bei der EM in England (21. bis 25. April) zählt die deutsche Riege im Mannschaftswettbewerb nach Silber 2008 – damals mit Boy und Juckel – zu den Medaillenanwärtern. „In Birmingham ist mit der Mannschaft viel drin, auch Gold“, glaubt Robert Juckel. Zunächst muss aber die Qualifikation erfolgreich gemeistert werden.
(lr-online.de)
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Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

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Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de