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Die Mannschaft ist der Star – TurnTeam Deutschland vor der WM
15.10.10
Leitwolf Hambüchen angeschlagen, Meister Nguyen mit gebrochenem Bein nur vor dem Fernseher: Die deutschen Turner stehen in Rotterdam vor einer Weltmeisterschaft mit Handicap. Kein Risiko heißt die Devise für Fabian Hambüchen, auch wenn die entzündete Achillessehne gut verheilt. Auf den Rat seines Vertrauensarztes verzichtet der Topstar dennoch auf Boden und Sprung. Hambüchen will für die entscheidende Olympia-Qualifikation im kommenden Jahr wieder richtig fit sein. «Ich fühle mich sehr gut. Aber die ganze Konzentration liegt bei dieser WM auf dem Team-Wettkampf», meinte der 22-jährige Wetzlarer vor seiner fünften WM-Teilnahme. Zum dritten Mal will er in den Medaillenkampf am Reck einziehen. «Das Finale wäre ein Traum. Aber die Luft an der Spitze wird immer dünner, die Konkurrenz ist stark», sagte der Weltmeister von Stuttgart 2007.

«Es gibt keinen Grund, in Rotterdam auf Teufel komm raus alles zu riskieren. Es gibt wichtigere Jahre», bekräftigte Trainer Wolfgang Hambüchen die Entscheidung seines Sohnes, die wie so oft bei den Hambüchens am Küchentisch im Familienrat gefällt wurde. Olympia steht auch schon in Rotterdam im Fokus: die besten 24 Teams bei Männern und Frauen qualifizieren sich für Tokio 2011, dort buchen die besten Acht direkt das Olympia-Ticket nach London 2012.

Wolfgang Hambüchen denkt auch zurück an die schweren Monate im Sommer, als bei seinem Filius fast nichts mehr ging. Erst in Chefarzt Johannes Peil aus Bad Nauheim fand er einen Spezialisten, der mit seiner Behandlungsphilosophie erst den Weg nach Rotterdam ebnete. «Die ganze Ungewissheit ist weg, er hat wieder Spaß am Turnen», schilderte Mental-Trainer Bruno Hambüchen die aktuelle Situation seines Neffen. «Und nur wer Spaß hat, kann auch Leistung bringen. Er ist richtig heiß auf die WM», fügte er hinzu.

Zwar denkt trotz des Hambüchen-Handicaps und des Ausfalls von Mehrkampf-Meisters Marcel Nguyen kaum jemand an den «Worst Case», dass der 24. Platz nicht geschafft werden könnte. Cheftrainer Andreas Hirsch warnt dennoch: «Zwei solche Fälle sind schwer zu verkraften. Und die Konkurrenz will unsere Schwächen nutzen, wir werden keine Freunde mehr haben. Doch die Stimmung im Team ist weiter gut. Und die Jungs wissen, was sie können», unterstrich Hirsch. «Das Team-Finale der besten Acht bleibt unser Ziel. Diese Mannschaft hat das Potenzial», bestätigte auch Sportdirektor Wolfgang Willam.

Im Mehrkampf hat Philipp Boy aus Cottbus die große Chance, aus dem Schatten Hambüchens herauszutreten. Zwei Test-Wettkämpfe in Kienbaum mit über 90 Punkten, dazu der Klassen-Auftritt beim Länderkampf in Schaffhausen mit gar 91,05 Zählern bestätigten die gute Form des Lausitzers. Als EM-Dritter gilt er auch als Kandidat für das Reck- Finale und damit eine Medaille. Zudem traut Willam Europameister Matthias Fahrig trotz gerade überstandener Erkältung den Finaleinzug am Sprung und Boden zu. Der Hallenser will erstmals auch auf der WM- Bühne das von ihm kreierte Element, den «Fahrig», am Boden zeigen und damit als Patent anmelden.

Bevor jedoch die Turner in den Fokus rücken, gehört die Ahoy-Arena zunächst den Frauen. Dabei müssen die deutschen Turnerinnen mit Kim Bui (Knie), Anja Brinker (Fuß) und Marie-Sophie Hindermann (Ellenbogen) gleich drei verletzte Stammkräfte ersetzen. Daher hat die Riege von Cheftrainerin Ulla Koch mit drei 16-jährigen Küken und der erfahrenen Olympia-Zweiten Oksana Chusovitina aus Köln nur das Erreichen der Olympia-Vor-Qualifikation im Visier.
Fuß stoppt Fabian Hambüchen: Kein Mehrkampf bei WM
Die entzündete Achillessehne hat Deutschlands Super-Turner Fabian Hambüchen gestoppt: Der 22-Jährige kann bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam vom 16. bis 24. Oktober nicht im Mehrkampf starten.
06.10.10
Trotz guten Heilungsverlaufes in den zurückliegenden Wochen setzt der Europameister von Mailand auf Stabilität an vier Geräten und verzichtet auf Boden und Sprung. «Es geht um die Minimierung des Risikos. Damit wollen wir die Leistungsfähigkeit auch für kommende Jahre absichern», erklärte Johannes Peil, leitender Arzt der Sportklinik Bad Nauheim der Nachrichtenagentur dpa. In den vergangenen Wochen hatte sich Hambüchen auch einigen Belastungstest am Boden unterzogen, nachdem er schon bei den deutschen Titelkämpfen in Berlin seinen Mehrkampf-Thron wegen der Schmerzen am Rückfuß und der linken Achillessehne kampflos räumen musste. Danach waren die Beschwerden wieder größer geworden.
«Natürlich ist es schade, dass er im Mehrkampf nicht dabei sein kann. Aber die Gesundheit geht vor. Und wir haben volles Vertrauen zu Doktor Peil», meinte Wolfgang Hambüchen, Vater und Coach des 22- jährigen Ex-Weltmeisters. Für Cheftrainer Andreas Hirsch ist mit der Hiobsbotschaft des Leitwolfes nun der «Ausnahme-Zustand» eingetreten. «Erst der Totalausfall des deutschen Meister Marcel Nguyen mit dem Wadenbeinbruch, nun der Teilausfall des Leistungsträgers. Jetzt muss ich die Aufgabe für die WM neu formulieren: Die Mannschaft tritt in den Vordergrund», kommentierte der Berliner. In Rotterdam geht es um die Vor-Qualifikation für Olympia. Nur die besten 24 Teams dürfen bei der nächsten WM 2011 in Tokio um die Olympia-Tickets streiten.
Bislang waren die Deutschen für Rotterdam sogar als Medaillen-Kandidaten gehandelt worden. Obwohl die Stimmung im Team weiter gut sei, fürchtet der Coach nun sogar den «Worst Case»: «Wenn jetzt noch einer ausfällt und wir dann nicht alle Wertungen in das Team-Resultat einbringen, könnte es ganz eng werden.» Vor dem ultimativen Test- Wettkampf am 9. Oktober in Kienbaum verteilte Hirsch daher nur zwei von sechs WM-Tickets für Rotterdam: «An den Mehrkampfleistungen von Philipp Boy und Eugen Spiridonov kann man nicht vorbei.»
Hambüchen kann er noch nicht optimal beurteilen, da sich der Super-Star zuletzt nicht mit dem Team in Kienbaum, sondern wegen der medizinischen Betreuung individuell in seiner Heimat Wetzlar vorbereitete. Dennoch sollten Hambüchens Top-Leistungen an Reck, Barren und Ringen - wie zuletzt in Berlin demonstriert - ausreichen, damit auch er die Fahrkarte nach Rotterdam löst und dort dem Team hilft. «Wir werden jetzt aber nicht möglichen Final-Leistungen hinterherhecheln», schränkt Hirsch ein. Im Training habe sich sein Sohn in den zurückliegenden Wochen sehr stabil präsentiert, erklärte Wolfgang Hambüchen. «Vor allem die Schnellkraft hat sich verbessert.»
Chefmediziner Peil, der auch Formel-1-Pilot Michael Schumacher behandelte, ist sehr zufrieden mit Hambüchens Genesung. «Fabian turnt jetzt wieder befreit auf. Das sah vor ein paar Wochen noch ganz anders aus. Da stand alles infrage», erklärte er. «Aber Rückschläge muss man immer einkalkulieren.»
Cottbuser Trampolinmädels bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich
Cottbuserinnen konnte sich nach den sehr guten Leistungen aus dem Synchronwettbewerb auch am zweiten Tag Medaillen sichern.
04.10.10
Bei den Deutschen Meisterschaften vom 01.-03.10.2010 im westfälischen Münster konnten sich nach starken Übungen Silva Müller und Henriette Reinke den 2. Platz im Synchronwettbewerb sichern.

Im Einzelwettbewerb wurden dann die Medaillen im wahrsten Sinne „ausgefochten“.
Das sehr dichte und leistungsstarke Feld der Schülerinnen avancierte zu einem wahren Nervenkitzel. Nach dem Vorkampf führte Phylis Lenksre (TV Nordhorn) vor Silva Müller und Henriette Reinke (beide SC Cottbus Turnen).
Im Finale wurde um jedes Zehntel gekämpft und durch die hohe Schwierigkeit von Silva Müller konnte sie sich am Ende mit nur 0,10 Punkte den Sieg sichern.
Zweite wurde Pyhlis Lenkser und auf Rang 3 turnte sich Henriette Reinke. (Foto)

Silva Müller verbesserte sich in der WM-Qualifikation und wird vom Bundestrainer Jörg Hohenstein zur Nominierung der Schüler- und Jugendweltmeisterschaften vorgeschlagen. Ebenfalls bei den Schülerinnen startete Christina Knöfel. Nach einem Absprungfehler musste sie ihre Übung vorzeitig beenden und konnte leider nicht in das Finalgeschehen eingreifen.

Erfreulich das Auftreten von Christin Kaiser. Erstmals startete Christin bei den Frauen. Nach langer Wettkampfpause turnte sie sich wieder in die Trampolinszene und konnte sofort das Finale erreichen. Im Finale sprang sie ihre Übung solide durch und konnte ihren Einstand bei den Frauen mit einen sehr guten sechsten Platz beenden.

scc
Beinbruch: Turn-WM ohne Nguyen
Dem Schock folgten die Kampfansagen: Die deutsche Turn-Riege muss bei den Weltmeisterschaften in drei Wochen auf Marcel Nguyen verzichten. Der deutsche Mehrkampfmeister und zuletzt stabilste Turner des Teams stürzte beim Dreiländerkampf in Schaffhausen beim Dreifach-Tsukahara am Boden so unglücklich, dass er sich einen Bruch des Wadenbeins zuzog und sofort in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
27.09.10
«Das Gefühl ist unbeschreiblich. Da bist Du in Topform, hoffst bei der WM auf eine Medaille – und dann so etwas», beschrieb Trainer Waleri Belenki die Stimmungslage seines Schützlings. Nguyen musste nach der schweren Verletzung mit schmerzverzerrtem Gesicht von der Matte getragen werden. «Ich muss ihn jetzt wieder aufbauen. Aber er hatte noch Glück im Unglück. Der Bruch muss nicht operiert werden, er bekommt eine Schiene. Vielleicht ist er in vier bis sechs Wochen wieder auf den Beinen», schilderte der frühere Olympiasieger Belenki. «Das trifft uns hammerhart. Aber es bringt nichts, nun den Kopf in den Sand zu stecken. Wir werden auch ohne ihn eine schlagkräftige Riege zur WM bringen», sagte Cheftrainer Andreas Hirsch.

Dennoch bewies die Truppe tolle Moral und beherrschte mit 353,90 Punkten die Schweiz (346,65) und Rumänien (345,95) klar. Fabian Hambüchen absolvierte wegen seiner Fuß-Probleme wiederum nur vier Geräte, bewies aber mit der Höchstnote am Reck (15,80) und dem zweitbesten Wert am Barren (15,40) ansteigende Form. Überragend präsentierte sich der Cottbuser Philipp Boy, der mit 91,05 Punkten den besten Mehrkampf turnte.

Wir sagen: schnelle Genesung, Marcel !!!
TurnTeam Männer gewinnen Länderkampf
Boy gewinnt souverän der Mehrkampf / Nguyen verletzt sich am Boden schwer
26.09.10
Trotz eines souveränen Sieges hatten Deutschlands Turn-Männer beim Länderkampf in Schaffausen (SUI) kein Glück: Mehrkampfmeister Marcel Nguyen verletzte sich bei seiner Bodenübung. Der Münchner stürzte bei seinem dreifachen Tsukahara und zog sich nach ersten Informationen einen Bruch des rechten Wadenbeins zu. Eine Teilnahme an der WM in Rotterdam (NED) im Oktober ist damit fraglich. Trotz des Schreckmomentes zu Beginn des Wettkampfes gegen Rumänien und die Schweiz zeigte die Mannschaft von Andreas Hirsch im Anschluss eine ansprechende Leistung und siegte mit 353,90 Punkten vor dem Gastgeber-Team (346,65 Pkt.) und der Mannschaft aus Rumänien (345,95 Pkt.).

So war der Wettkampf der Deutschen von nur wenigen Fehlern und phasenweise erstklassigen Übungen geprägt. Youngster Sebastian Krimmer beispielsweise glänzte am Pauschenpferd, am Barren turnten alle DTB-Athleten fehlerfrei und Fabian Hambüchen sowie Philipp Boy zeigten hervorragende Reckübungen.

Zuvor hatten Deutschlands Turnerinnen ebenfalls gegen Rumänien und die Schweiz am selben Wettkampfort den zweiten Platz belegt.
Ziesmer bei zweitem Handbike-Marathon im Ziel
Der querschnittsgelähmte ehemalige Turner Ronny Ziesmer (Cottbus) hat in Berlin seinen zweiten Handbike-Marathon absolviert.
26.09.10
Der Cottbuser, dem die widrigen Bedingungen und die nasse Straße sehr zu schaffen machten, kam zusammen mit seinem Trainer Heinrich Köberle in inoffiziellen 2:21:54 Stunden ins Ziel. Der viermalige Paralympics-Sieger Köberle hatte Ziesmer intensiv auf das Rennen vorbereitet. Im Vorjahr hatten beide bei ihrer Berlin-Premiere die Strecke bei weitaus besseren Witterungsbedingungen noch in 2:09:22 Stunden absolviert.

Ziesmer, der sich 2004 bei einem Trainingssturz die Halswirbelsäule gebrochen hatte, war für das Unfallkrankenhaus Berlin an den Start gegangen. Sein Ziel, unter zwei Stunden zu bleiben, konnte er bei Dauerregen und rutschigem Untergrund aber nicht erreichen. Der 31-Jährige verausgabte sich völlig und war aufgrund der Unterkühlungen sowie der Strapazen im Ziel zu keiner Stellungnahme mehr in der Lage. Ziesmer trat sofort die Heimreise an.
Jugendländerkampf Deutschland und Großbritannien im Trampolin
Cottbuserin Silva Müller und Henriette Reinke im Aufgebot
26.09.10
In Weingarten (Allgäu) fand an diesem Wochenende der Jugendländerkampf zwischen Deutschland und Großbritannien statt.
Im Aufgebot standen aus Cottbuser Sicht Silva Müller und Henriette Reinke.


Nach achtzehn Jahren konnten die DTB Trampolin Junioren den jährlich stattfindenden Länderkampf endlich wieder gewinnen. Eine so lange "Durststrecke" nahm am Samstag in Weingarten sein Ende. Durch die großartigen Leistungen ersprangen sich die deutschen einen Vorsprung von 60 Punkten. Zum Schluß stand es 1097,3 : 1037,3 Punkte. Sowohl unsere U15 Mädels als auch die U15 Jungs sowie die U18 Jungs gewannen in ihren Altersbereichen. Bei den U18 Mädels siegten die Gäste.
Die besten Einzelergebnisse erturnten bei den Schülerinnen Silva Müller (vor ihrer Vereinkameradin Henriette Reinke) sowie in den Jugendklassen unsere beiden Olympia Teilnehmer Leonie Adam und Oliver Amann.
Beide Sportler freuen sich auf die kommenden Deutschen Meisterschaften in Müster. Dort werden die Medaillen im Synchron und Einzel vergeben. Zusätzlich ist es die zweite und letzte Qualifikation für die Schüler und Jugendweltmeisterschaften.

Uwe Marquardt
DTB-Aufgebot für Länderkampf steht
Nach den letzten Testwettkämpfen der Gerätturner im Trainingslager in Kienbaum und in Berlin-Hohenschönhausen am Dienstag (21.09.2010) steht nun das Frauen- und Männeraufgebot für den Länderkampf am kommenden Samstag in Schaffhausen (SUI) fest.
23.09.10
Bei dem letzten großen Test vor den Turn-Weltmeisterschaften in Rotterdam werden gegen die Teams aus Rumänien und Gastgeber Schweiz folgende deutsche Starter antreten:

Männer: Philipp Boy (SC Cottbus), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Matthias Fahrig (SV Halle), Sebastian Krimmer (TSG Backnang), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching), Eugen Spiridonov (TV Bous) und Thomas Taranu (KTV Straubenhardt).

Frauen: Oksana Chusovitina (TT Toyota Köln), Meike Fernbach (TT Toyota Köln), Lisa-Katharina Hill (TuS Chemnitz-Altendorf), Giulia Hindermann (TSG Tübingen), Joeline Möbius (TuS Chemnitz-Altendorf), Elisabeth Seitz (TG Mannheim) und Pia Tolle (TSG Tübingen).

Eine genaue Entscheidung über die zu besetzenden sechs Positionen für die vom 17. bis 24. Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften wird in der kommenden Woche fallen.

Bei den Männern kämpfen zudem bei den 1. Austrian Open in Linz am 26. September Andreas Bretschneider (KTV Chemnitz), Brian Gladow (SC Berlin), Andreas Toba (TK Hannover), Robert Weber (TSV Ehmen), Steve Woitalla (SC Cottbus).

Zeitplan Ländervergleich Schaffhausen
25.09. 14:00 - 17:00 Uhr Wettkampf Frauen
19:00 - 22:00 Uhr Wettkampf Männer

Zeitplan Internationales Turnier Linz
26.09. 09:30 - 12:00 Uhr Wettkampf
Weitere Infos zum Länderkampf in Schaffhausen unter www.stv-fsg.ch.

dtb-online
Dank an fleißige Helfer
Auszeichnung mit der Ehrennadel des Stadtsportbundes
22.09.10
Bei einem Festempfang, welchen der Vorstand der GWG Stadt Cottbus im Rahmen des XXV. Internationalen Nachwuchsturniers im Gerätturnen um den 20. GWG-Cup durchführte, wurden vier verdienstvolle Helfer, stellvertretend für viele, durch den Vorsitzenden des Stadtsportbundes, Herrn Wolfgang Neubert und dem Präsidenten des SC Cottbus Turnen, Herrn Wolfgang Wollgam, mit der Ehrennadel des Stadtsportbundes Cottbus ausgezeichnet.

Seit vielen Jahren - man kann sagen, seit dem Start dieses Turniers – haben Gerlind Winkelgrund als Verantwortliche für den Dolmetscherbereich, Bernd Schädel als Leiter des Gerätekommandos und „Mann für alle Fälle“, Simone Gypser als „gute Fee“ bei der Beschaffung der vielen Preise für die Siegerehrungen und Harald Schulze mit seinem Versorgungsteam, wesentlich zur Stimmungslage beigetragen.

Alle haben unermüdlich und selbstlos geholfen, dass das Turnier heute in dem Licht steht, das uns allen bei den Turnverbänden Europas und aus Übersee Anerkennung und Achtung eingebracht hat. Für viele Turner war und ist unser Nachwuchsturnier das Sprungbrett für weiterreichende internationale Erfolge.

Den Ausgezeichneten, sowie allen Helfern, von den Kraftfahrern bis hin zum „Zetteljungen“, all denen gilt unser Dank und unsere Anerkennung.

Reinhard Rau
Leiter Organisation
Das XXV. Internationale Nachwuchsturnier im Gerätturnen um den GWG-Cup Ein Rückblick
Mit guten Ergebnissen haben sich die Turner des SC Cottbus Turnen beim XXV. Internationalen Nachwuchsturnier im Gerätturnen um den GWG- Cup in Szene setzen können.
22.09.10
Mit guten Ergebnissen haben sich die Turner des SC Cottbus Turnen beim XXV. Internationalen Nachwuchsturnier im Gerätturnen um den GWG- Cup in Szene setzen können. Insbesondere im Juniorenbereich gab es mehr Siegleistungen und Medaillen für den ausrichtenden Verein als in den letzten Jahren. Der amtierende Deutsche Jugendmeister im Mehrkampf, Christopher Jursch, musste aufgrund von leichten Verletzungsproblemen auf den Mehrkampf verzichten, wurde aber Sieger am Finalgerät Reck und belegte Platz 2 am Barren. Im Mehrkampf der 18-jährigen (Jg92)konnte dafür diesmal Alexander Grötsch mit Platz 2 den Nachweis seiner Entwicklung im Einzelmehrkampf erbringen. Mit Gerätesiegen am Boden und Sprung in der Altersklasse 17/18 gehörte er zu den erfolgreichsten Turnern des Turniers. Zwei Gerätesiege ( Pauschenpferd und Barren ) gingen an Philipp Herder vom SC Berlin.
Bei den 17 Jährigen (Jg.93) setzte sich Marc Krause (Foto) vom SC Cottbus Turnen im Einzelmehrkampf durch. Als Gesamtsieger des XXV. Internationalen Nachwuchsturniers um den GWG-Cup konnte sich Courtney Tulloch aus Großbritannien in der Siegerliste verewigen. Großbritannien, Deutschland und die Schweiz bestimmten das Niveau bei den Junioren. Mit den Turnern aus Großbritannien gaben Athleten des amtierenden Mannschaftseuropameisters bei den Junioren von 2010 und 2008 das Niveau in den Übungsinhalten vor. Letzteres galt auch für den Schülerbereich bis 14 Jahre. Hier mischten allerdings die Turner aus der Schweiz und teilweise aus den Niederlanden ordentlich mit. Erfreulich sind die Achtungserfolge von Tim- Jonas Spetzke mit Platz 2 am Sprung in der AK 13/14 und Leonard Prügel mit Platz 3 am Sprung in der AK 11/12. Einige unserer Turner der 5. und 6. Klasse konnten unter Heimbedingungen ihren ersten internationalen Wettkampf bestreiten.
Wer von unseren Athleten nicht am Start war, hat im Helferteam eine Aufgabe gefunden.

Die Organisatoren des GWG- Cups 2010 hatten für die Austragung der Finalwettkämpfe eine Neuerung beschlossen und durchgeführt. Um noch mehr jungen Sportlern die Plattform der Erprobung ihrer Leistungsfähigkeit in der Wettkampfsituation zu bieten, wurden die Finalwettkämpfe von bisher 2 Altersbereichen (11-14 und 15-18 Jahre) in die Altersklassen 11/12, 13/14, 15/16 und 17/18 unterteilt. Dies führte zwar zu einer längeren Wettkampfzeit aufgrund der Siegerehrungen, sollte aber im Interesse der Nachwuchtturner beibehalten werden. Die Verkürzung des Finalwettkampfes wird sicherlich dennoch für den GWG- Cup 2011 ein Thema sein.

R.H. scc
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MEILENSTEINE

Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de