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Boy ist Sportler des Monats Oktober
Vize-Weltmeister im Mehrkampf vor Reiter Michael Jung und Motorrad-Pilot Stefan Bradl
15.11.10
Für eine herausragende Turnsaison hat Philipp Boy den verdienten Lohn erhalten: Die geförderten Athleten der Deutschen Sporthilfe wählten ihn zum Sportler des Monats.. Am Ende fiel Philipp Boy Chefcoach Andreas Hirsch überglücklich in die Arme, als 90,048 Punkte auf der Anzeigetafel erschienen: bei der Turn-WM in Rotterdam brachte dies dem Cottbusser die Silbermedaille im Mehrkampf ein. Zuvor hatte Boy, der am Wochenende in Stuttgart auch seinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte, das deutsche Team zur Bronzemedaille im Mehrkampf geführt. Vier Fünftel der rund 3.800 geförderten Athleten belohnten dies mit der Wahl zum „Sportler des Monats“ Oktober, vor Vielseitigkeits-Weltmeister Michael Jung und Motorrad-Pilot Stefan Bradl.

„Auch dank der langen Unterstützung der Sporthilfe habe ich es nun geschafft, in den Kreis der erfolgreichen Athleten aufgenommen zu werden. Ich freue mich sehr über die Wahl und nehme dies als Ansporn, um weitere sportliche Erfolge zu erreichen“, freute sich Boy, als er die Nachricht erfuhr.

Bei der Siegerehrung der WM hatte Philipp Boy noch ungläubig den Kopf geschüttelt. "Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn", entfuhr es dem neuen Vizeweltmeister bei den Titelkämpfen in Rotterdam immer wieder. In den zum Bersten gefüllten Katakomben des Ahoy-Sportpalastes prophezeite Verbandspräsident Rainer Brechtken den Beginn einer neuen Ära. „Dieser Wettkampf war unglaublich, das ist Philipps Durchbruch.“ Zuvor hatte der Vorzeigeturner seine „Boy-Group“ zur Bronzemedaille im Mehrkampf geführt – als Einziger hatte er alle sechs Übungen absolviert.

Seit 2003 führt die Deutsche Sporthilfe gemeinsam mit dem Sportmagazin „kicker“ und dem Beirat der Aktiven im DOSB die Online-Wahl zum „Sportler des Monats“ durch.
Boy sichert sich seinen ersten Weltcup-Sieg
Erfolgsstory geht weiter
14.11.10
Bei den Finals des EnBW-Weltcups in der Stuttgarter Porsche-Arena hat Philipp Boy am Samstag (13.11.2010) seinen ersten Weltcup-Sieg errungen, nachdem er bereits bei der Qualifikation am Freitag als erster des Klassements geführt wurde.

Tosender Beifall bei den Auftritten von Philipp Boy (SC Cottbus). Auch nach den überaus erfolgreichen WM-Wettkampftagen in Rotterdam reist die Erfolgsserie für Boy nicht ab. Mit einer hochkarätigen Übung (Ausgangswert 7,0) fuhr er mit einem deutlichen Abstand von 0,725 Punkten zum Zweitplatzierten seinen ersten Weltcup-Sieg nach Hause.

In der Holmengasse, am Barren behauptete er sich ebenso souverän und gewann die Bronzemedaille – ganz knapp vor Mannschaftskollegen Sebastian Krimmer (TSG Backnang).
Weltklasse begeistert Zuschauer
Der Wettkampf der 1. Bundesliga, welchen der SC Cottbus gegen das Mitteldeutsche souverän mit 76:8 Punkten gewann, Turn-Team begeisterte nicht nur eingefleischte Turnfans.
08.11.10
Es war ein echtes Turn-Event, welches den rund 450 Zuschauern im Sportkomplex Westend am Sonnabend geboten wurde. Der Wettkampf der 1. Bundesliga, welchen der SC Cottbus gegen das Mitteldeutsche souverän mit 76:8 Punkten gewann, Turn-Team begeisterte nicht nur eingefleischte Turnfans.
(Foto © MOZ/Thomas Burckhardt).
Wenn es auch nur noch um die berühmte Ananas ging, Cottbus steht bereits im Finale um die Deutsche Meisterschaft, wurde von den Turnern beider Mannschaften echter Spitzensport geboten. Für die Gäste ging es um Pluspunkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Eröffnet hatte die Turngala Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der natürlich erfreut war, so einen Kampf präsentieren zu dürfen.
Ein ganz besonderes Kompliment gebührt der Abteilung Turnen des SV Motor Eberwalde, die mit Abteilungsleiter Henri Durke und Turnurgestein Rudi Trautmann an der Spitze für ideale Wettkampfbedingungen gesorgt hatte.
Und natürlich lebte der Wettkampf noch vom Flair der Weltmeisterschaften von Rotterdam. Denn mit Philip Boy war der aktuelle Mehrkampf-Vizeweltmeister im Team des SC Cottbus dabei. Der Schwedter hatte beinahe ein Heimspiel , denn Eltern, Freunde und Bekannte aus der Oderstadt waren vor Ort.
An den sechs Geräten turnten jeweils zwei Aktive aus den Mannschaften. Und was dann am Boden, Pauschen-Seitpferd, Ringen, Sprung, Barren und Reck geboten wurde, verzückte das begeisterte Publikum immer wieder zu Lobesrufen und stürmischen Beifall. Und die Anerkennung galt beiden Mannschaften, denn die sportliche Leistung auf beiden Seiten kam an. Unvorstellbar, wie hart trainiert werden muss, um solche Spitzenleistungen zu beherrschen. Auch den eingefleischten Turnfans stand die Freude direkt ins Gesicht geschrieben.
Wenn am Ende auch der SC Cottbus mit 76:8 haushoch gewann, der Begeisterung tat dies keinen Abbruch. Nach gut 150 Minuten Turnkost auf höchster Ebene dankten die Zuschauer beiden Mannschaften mit viel Applaus, was ein deutlicher Fingerzeig nach mehr solcher Veranstaltungen in Eberswalde war. „Wir sind vollauf zufrieden. Die Begeisterung hier in der Halle ist für unsere Abteilung der schönste Lohn. Dank gilt an dieser Stelle der Firma mptec, allen anderen Sponsoren und natürlich den zahlreichen Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung“, so ein zufriedener Henri Durke, Abteilungsleiter Turnen beim SV Motor Eberswalde.
Mehrkampfvizeweltmeister Philipp Boy musste sich in der Wertung der Scorerpunkte mit 18 Punkten zufrieden geben. Top- Scorer wurde sein Teamgefährte und ukrainische Nationalturner Roman Zozulja mit 21 Punkten. Aber das war am Ende zweitrangig, denn alle Aktiven waren an diesem Abend die Gewinner. Das Finale findet am 27. November in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Dann kommt es zum Duell zwischen Titelverteidiger KTV Straubenhardt und dem Deutschen Rekordmeister SC Cottbus. Vielleicht sind dann auch Eberswalder Fans dabei.
Die KTV Straubenhardt sicherte sich die Finalteilnahme durch einen ungefährdeten 40:25-Auswärtserfolg bei der TG Saar.

Philipp Boy, Mehrkampf-Vizemeltmeister: „Es ist hier eine tolle Stimmung unter den Zuschauern. Da turnt man natürlich immer besonders gern. Kompliment an die Organisatoren von SV Motor Eberswalde.“
Ron Jordan, KSB-Geschäftsführer: „Eine wirklich gelungene Veranstaltung mit tollen Leistugen der Turnteams an allen Geräten.“ Heiko Kallies, Trainer der Handballer vom 1. SVE: „Man ist schon immer bei Fernsehübertragungen begeistert. Aber einen Wettkampf direkt zu verfolgen, ist schon echter Wahnsinn. Dagmar Rühl, Turnerin SV Motor: „Ich bin total begeistert von den Aktiven und den zahlreichen Zuschauern. Es ist eine Werbung für den Turnsport.“ Gabriele Boy, Mutter von Phillip Boy: „Für unsere Familie eine willkommene Gelegenheit unseren Sohn zu treffen. Wir sehen ihn höchstens zweimal im Jahr bei uns in Schwedt. Nach seinen Verletzungen hat er sich den Vize-Weltmeister verdient. Wir sind natürlich auch stolz. Kompliment an das tolle Publikum.“
Olaf Reikat, Hauptkampfrichter aus Schleswig-Holstein: „Im Namen meiner Kollegen kann ich nur ein dickes Lob aussprechen. Organisation und Ablauf haben bestens geklappt. Das Publikum war toll und sehr fair für beide Seiten. Ich kannte Eberswalde sonst nur vom Namen und der Landkarte. Man sollte ruhig einmal auf Besuch kommen.“
Im Finale am 27. November in Berlin ist Straubenhardt der Kontrahent.

MOZ (Eberswalde)
SCC gastiert in Eberswalde
Gegner ist das Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz/Halle
05.11.10
Mit dezimiertem Aufgebot geht die Riege des SCC in den vorletzen Bundesligakampf der Hauprunde am morgigen Samstag (15 Uhr). Verzichten müssen die Cottbuser hierbei auf die Junioren Christopher Jursch und Alexander Grötsch, welche seitens des Bundestrainers Nachwuchs eine Nominierung zum gleichzeitig stattfindenden Länderkampf gegen Italien in Halle erhielten.

Auch die Einsatze von Philipp Boy sind noch offen, wir werden kurzfristig entscheiden, was in Richtung Weltcup, der am kommenden Wochenende stattfindet Sinn macht, so Trainer Oelsch. Zurückgreigen kann er jedoch auf Roman Zozulya, dessen Form in Eberswalde getestet werden soll, auch Steve Woitalla und Philip Sorrer sollen einige Einsatzchancen bekommen. "Auf jeden Fall wollen wir eine ordentliche Vorstellung in Eberswalde abgeben und diesen Zweikampf mit dem MTT nutzen um uns in Finalform zu turnen" so Oelsch.
Cottbuser Turnfamilie empfängt ihren Vizeweltmeister
Philipp Boy und Karsten Oelsch herzlich begrüßt
04.11.10
Viele Hände mussten sie schütteln, viele Glückwünsche nahmen sie entgegen, alles beim großen Empfang des Präsidiums des SC Cottbus Turnen für Philipp Boy und Karsten Oelsch am gestrigen Mittwochabend.

Unter den Augen des Oberbürgermeisters der Stadt Cottbus würdigte der Präsident des Vereins Wolfgang Wollgam die großartige Leistung Philipps und stellte fest: „Cottbus hat nun ein neues Aushängeschild.“
Mit herzlichen Worten schloss er auch den Trainer Karsten Oelsch ein, der einen wesentlichen Anteil an Philipps Entwicklung hat und diesen so optimal auf diese WM vorbereitete.
Nach dem offiziellen Teil überhäuften die Jüngsten Philipp mit Fragen und nahmen seine Medaillen ehrfurchtsvoll in Augenschein.

„Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Aber es soll nicht der letzte gewesen sein, 2012 stehen die Olympischen Spiele bevor“, so Philipp zu seinem Erfolg.

scc
Märkischer TurnerBund mit starken Mannschaften
Cottbuser Turner beim Deutschland-Pokal erfolgreich
01.11.10
Mit den Siegen in der Altersklasse 15-18, dem 2. Platz in der AK 11/12 (Foto, rechts), dem 4. Platz in der AK 13/14 und einem 8. Platz in der AK 9/10 bewies der Cottbuser Turnnachwuchs erneut die Zugehörigkeit zur deutschen Spitze.
Hierfür herzlichen Glückwunsch und allen Beteiligten ein großes Dankeschön.
Die vielen hervorragenden Einzelplatzierungen - Eric Mihan wurde Sieger seines Jahrganges, Jannik Wetzler belegte den 3. Platz. Leonard Prügel, Devin Woitalla und Tim Spetzke erkämpften sich jeweils einen 4. Platz, Marc Krause wurde 5. in der AK 15-18 und sein Mannschaftskamerad Lukas Gallay blieb mit seinem 6. Platz ebenfalls unter den zehn Besten – zeigen die ausgezeichnete Cottbuser Nachwuchsarbeit.
All die Ergebnisse des Nachwuchses lassen für die Zukunft hoffen um dann auch an die Leistungen eines Philipp Boy oder Robert Juckel anzuknüpfen.

scc
Erschöpft, aber glücklich
Philipp Boy wieder in der heimischen Turnfamilie
28.10.10
Am heutigen Donnerstag landeten der frischgebackene Vizeweltmeister Philipp Boy und sein Trainer Karsten Oelsch in Berlin Tegel. Erschöpft, aber glücklich wurden beide nach den Wettkämpfen in Rotterdam und dem anschließenden Arthur-Gander-Memorial in der Schweiz herzlich begrüßt.
Blumen und Glückwünsche überbrachte für den MTB dessen Präsident, Klaus Zacharias und Geschäftsführer Rolf Lorenz sowie der Bereichsleiter Cottbus des OSP Brandenburg, Lothar Heine, der Geschäftsführer des SC Cottbus Turnen Reinhard Rau und Philipps Teamkollege Steve Woitalla.
In herzlichen Worten dankten alle Philipp und Karsten für die großartige Leistung und freuen sich nun auf den offiziellen Empfang des Präsidiums des SC Cottbus Turnen e.V. am 03.11.2010 um 17.00 Uhr in der Mensa der Lausitzer Sportschule.

scc
Fan Busse zum DTL-Bundesliga-Finale nach Berlin
Unterstützung für den SCC in der Max-Schmeling-Halle
26.10.10
Für alle Interessierten, die den SCC zum Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Turnen begleiten und unterstützen wollen, setzt der SC Cottbus Turnen am 27.11.2010 Fan-Busse ein.

Abfahrt ist um 11.00 Uhr vom Parkplatz der Lausitz-Arena Cottbus, der Unkostenbeitrag beträgt 25,00 € für Erwachsene und 20,00 € für Kinder (incl. Eintrittskarte und Busfahrt)

Die Rückkehr nach Cottbus erfolgt nach dem Finale.

Interessenten können sich bis zum 12.11.2010 in der Geschäftsstelle des SC Cottbus Turnen anmelden:
Tel.: 0355/ 486352 oder e-mail: info@scc-turnen.de

scc
„Klein aber oho“
Cottbuser Trampolin-Nachwuchs erreicht 3. Rang beim Turntalentschul-Pokal
26.10.10
Am letzten Wochenende (23.10.2010) wurde in Salzgitter der TTS Pokal (TurnTalentSchule) ausgetragen, woran die jüngste Mannschaft der Cottbuser Trampoliner erfolgreich teilnahm.

Die Turner und Turnerinnen zeigen im Wettkampf eine Pflichtübung am Trampolin, bei der vorallem die Körperhaltung und die Zeit, die der Sportler in der Luft verbringt, eine wichtige Rolle spielen. Desweiteren demonstrieren die jungen Sportler ihre zwei schwierigsten Elemente und weitere drei Elemente, die von den Kampfrichtern auf Technik geprüft werden. Die zweite Disziplin besteht aus einer Bodenübung, die wichtige Grundlagenelemente des Turnens beinhaltet. Zum Schluss müssen die Athleten ihr Können in einem Beweglichkeits- und Krafttest beweisen.

Für die junge Mannschaft des Lausitzer Trampolinvereins gingen die 10-Jährigen Luise Kochan, Tina Kanzog, Sonique Buzin und Tony Rietschel im Einzel- und Mannschaftswettkampf an den Start.

Hervorragende Ergebnisse zeigten die Sportler in ihrer Altersklasse (10/11 Jahre) im Einzelwettkampf: Luise Kochan erlang einen sehr guten 3. Platz, gefolgt von Tina Kanzog mit dem 9. Platz in der Gesamtwertung. Tony der erst seit 3 Monaten Trampolin turnt, und Sonique überraschten mit einer guten Leistung.

Am meisten freute sich das Lausitzer Team über die geschlossene Mannschaftsleistung. Aus ganz Deutschland waren die Turn-Talentschulen eingeladen. Die Cottbuser platzierten sich hinter den Teams aus München und Salzgitter auf den 3. Platz.

Die noch sehr junge Mannschaft zeichnet sich neben seinem Talent vorallem durch seinen Team- und Kampfgeist aus:
Nach der ersten Disziplin (Pflichtübungen) stand die Mannschaft auf dem 6. Rang. Im Laufe der folgenden Disziplinen kämpften sich die 10-Jaehrigen bis zum Treppchen hoch. Der 3. Platz ist fuer die Mannschaft ein grosser Erfolg. Betreut wurden die kleinen „Grossen“ von ihrem Trainer Christian Bach. Unterstützt wurde das ganze Team an diesem Tag auch von Trainer Martin Ruzicka und Kampfrichter Uwe Marquardt.

Die Aussicht im nächsten Jahr zu den Älteren der Altersklasse zu gehören, macht den Trainern grosse Hoffnungen, ihre Schützlinge ganz nach oben aufs Treppchen bringen zu können.

Martin Ruzicka
Philipp Boy hat bei der Turn-WM in Rotterdam am Freitag (22.10.2010) sensationell den Vizeweltmeistertitel im Mehrkampf errungen.
22.10.10
Der Cottbuser erzielte mit einem unglaublich guten Wettkampf 90,048 Punkte und musste sich nur dem japanischen Überflieger Kohei Uchimura beugen.

"Unglaublich, unglaublich - ich kann gar nicht glauben, dass das wahr ist", entfuhr es dem Lausitzer, der nur einen Tag nach der Bronzemedaille mit dem Team erneut einen überzeugenden Mehrkampf ablieferte. "Es ist die perfekte Woche für mich. Es ist so gut gelaufen, wie noch nie für mich. Das sind einhundert Prozent Glücksgefühle", jubelte er.
Boy machte seine Ankündigung vom Vortag war und setzte nahtlos an den Leistungen aus dem Teamfinale an. Schon seine Bodenübung war mit 15,000 Punkten unheimlich stark und wurde mit einem hohen Ausführungswert bedacht. Genauso das zweite Gerät: 14,666 Zähler am Pauschenpferd war sein Resultat, für eine Übung, in der nichts wackelte und alles wie selbstverständlich passte. Teamkollege Fahrig feuerte von der Tribühne lautstark an und Boy ballte die Faust. Unterdessen hatte auch der zweite deutsche Finalist Eugen Spiridonov einen gelungenen Start zu verzeichnen. An den Ringen erzielte er 14,200 und am Sprung 15,383 Punkte. Dann wieder Boy an den Ringen, auch hier gelang ihm eine gute Darbietung, war jedoch etwas unruhiger und hatte mit leichtem Schaukeln zu kämpfen. 14,566 Punkte gab es hier - bemerkenswert auch heute wieder sein Abgang. Nicht der kleinste Hüpfer war zu sehen. Beim Sprung musste er beim Roche zwei große Schritte nach vorne tätigen und bekam dadurch einige zehntel Punkte Abzug. Mit 15,650 als Wert konnt der Cottbuser trotzdem gut leben. In der anderen Seite der Halle machte wiederum der Saarländer Spiridonov eine gute Figur an der Stange. 14,500 Punkte bekam er für seine Reckübung. Zu diesem Zeitpunkt lagen die ersten zwölf Turner mit Ausnahme des deutlich führenden Japaners Uchimura unheimlich eng zusammen.
Während Eugen für 14,166 am Boden turnte, zeigte Boy am Barren eine Übung, die an Qualität ähnlich gut wie einen Tag zuvor war. Starke 15,166 Punkte erzielte der Sportsoldat und blieb damit im Rennen um die vorderen Plätze.
Zu guter letzt kam das Reck. Das "Königsgerät" ist zugleich Boys Paradediziplin. Showdown am Reck. Doch zuvor bewies einmal mehr Eugen Spiridonov wie stabil der die Geräte beherrscht. Auch seine letzte Übung am Pauschenpferd saß und er bekam 14,366 Punkte. In der Gesamtwertung erreichte er 86,948 Zähler.
Dann der Showdown mit Boy am Reck: nach dem Adler mit halber Drehung vergriff er sich etwas und konnte durch nachdrücken die Übung retten. Mit 15,000 Punkte zog er auf Rang zwei und die Emotionen übermannten in.

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