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Ronny Ziesmer als Weltcup-Botschafter im Sat 1-Studio
... heute: Live in Sat 1
17.03.05
Am Vorabend des Turn-Weltcups "29. TURNIER DER MEISTER" in Cottbus, der am Freitag mit den Qualifikationsrunden beginnt, ist Ronny Ziesmer Live-Gast in der sat 1-Sendung "akte 05" und wird Moderator Ulrich Meyer nicht nur Fragen zur aktuellen persönlichen Situation beantworten. Ronny möchte auch als "Botschafter" seiner Sportart Kunstturnen und seines Weltcup-Turniers am Wochenende in der Lausitzmetropole auftreten, bei welchem der Großteil der Weltelite und jene deutschen Turnmänner auftreten werden, die in Athen "FÜR RONNY" gekämpft und dort sensationeller Weise das Mannschaftsfinale erreicht hatten...
Noch vor einem Jahr stand Ronny Ziesmer selbst, inmitten der Weltelite in den Cottbuser Weltcup-Finals an Ringen und Barren...
... am 12. Juli 2004 traf ihn das Schicksal bei seinem tragischen Sprung-Unfall kurz vor den Olympischen Spielen 2004 auf eine dramatische Weise!
Plötzlich, in einer völlig neuen, anderen Welt extrem veränderter Prioritäten, Normen und Bedeutungen, kämpft er um die Rückkehr in seinen neuen, völlig veränderten Alltag. Auf diesem Wege bekommen solche Kontakte, wie die Wiederbegegnung mit seiner geliebten Sportart Kunstturnen, eine unwahrscheinliche, emotionale Bedeutung...:
... und nun: Stippvisite beim Weltcup Bevor er im April das Unfallkrankenhaus Berlin ganz verlassen will, um nach Cottbus, nach Hause, zurückzukehren, will er es sich nicht nehmen lassen, an diesem Wochende eine Wettkampf-Stippvisite zu unternehmen:
"Klar, will ich bei diesem Turnier dabei sein, das ja zu einem wichtigen Teil meiner eigenen leistungssportlichen Karriere gehört. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen Freunden meiner Heimat, meine Jungs aus der Nationalmannschaft und die ehemaligen internationalen Kontrahenten", so der Kämfpertyp Ronny.

"Eine irre Tradition
Wenn man bedenkt, dass ich in dem Jahr, wo das Turnier 1979 erstmals in Cottbus stattfand, gerade geboren wurde, und dass im nächsten Jahr das 30. Jubiläum stattfinden wird, ... das ist schon eine irre Tradition", so der 25-Jährige, der am Wochenende auch am Mikrofon in der Lausitz-Arena als Turn-Experte zu hören sein wird. Noch wird es nur ein Kurz-Urlaub sein. Ronny kehrt zunächst noch einmal für mehrere Wochen ins Unfallkrankenhaus Berlin zurück, um die letzte und entscheidenden Rehabilitationsfortschritte zur Bewältigung seines künftigen Alltags zu machen.
(source:gymmedia)
Turnier der Meister zieht Turnelite wieder nach Cottbus
42 Nationen dabei / Deutsche Hoffnungen ruhen auf Hambüchen
17.03.05
Olympiasieger, Welt- und Europameister sind am Start, insgesamt rund 130 Turnerinnen und Turner aus 42 Nationen: Das Turnier der Meister hat auch bei seiner 29. Auflage nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Morgen ab 13 Uhr erlebt der mit 25 000 Schweizer Franken dotierte Weltcup in der Cottbuser Lausitz-Arena mit der Qualifikation seinen Auftakt. Samstag und Sonntag stehen die zehn Gerätefinals auf dem Programm – mit guten Chancen für die deutschen Turner.

Als erste Gäste trafen am Dienstag die Delegationen der Top-Turnnation China sowie Brasilien – ohne Boden-Weltmeisterin Daiane dos Santos – und Kanada in Cottbus ein. Gestern reiste der Großteil der Mannschaften an.
Als letzte Riege werden heute die Männer des Deutschen Turner Bundes (DTB) mit Fabian Hambüchen (Wetzlar), den Lokalmatadoren Robert Juckel und René Piephardt (beide SC Cottbus) sowie Matthias Fahrig und Christian Berszes (beide SV Halle) vom Bundesleistungszentrum Kienbaum nach Cottbus kommen. Ab 16 Uhr steht in der Lausitz-Arena ein erstes Training auf dem Programm.
Bei der DTB-Männerriege hat Cheftrainer Andreas Hirsch die Messlatte des Ausgangswerts von 9,6 Punkten sehr hoch gehängt und begründete dies mit „einem Weltcup-Auftritt, der Sinn machen muss, Finalchancen realistisch erscheinen lässt”. Alle Turner haben nach der Absenkung des Grundwertes von 8,8 auf 8,4 Punkte (jetzt 1,6 statt 1,2 Bonuspunkte) ihre Übungen mit Elementen höchster Schwierigkeit aufgestockt. „Das bringt bei dem einen oder anderen ein vielleicht weniger souveränes Durchturnen am jeweiligen Gerät mit sich. Wir müssen diesen Schritt dennoch jetzt in der noch frühen Saison tun, um dann gezielt an der Stabilität zu arbeiten”, so Hirsch.
Besonders auf dem ersten Auftritt von «Turn-Floh» Fabian Hambüchen in Cottbus liegt großes Augenmerk. Der 17-jährige Schüler hat mit seinem beherzten Auftritt und Platz sieben im Reck-Finale bei den Olympischen Spielen für neue Euphorie im Männerturnen gesorgt. Da Hambüchen die größten Chancen auf einen Platz im Finale der besten Acht am Reck eingeräumt werden, wurde sogar der Ablauf des Turniers geändert und das «Königsgerät» vom Sonntag auf den Samstag im Tausch mit den Ringen vorgezogen, damit das Fernsehen live (16.55 bis 17.55 Uhr, rbb) übertragen kann. «Somit haben wir für eine gute Verteilung der Leckerbissen für unser Publikum und für die Medien gesorgt» , sagte Turnierdirektor Sylvio Kroll.
Neben Hambüchen traut Hirsch auch Fahrig beim Sprung und Juckel am Reck den Einzug in die Endkämpfe – diesmal ohne das «Winners Final» – zu. „Der Weltcup kommt sehr früh. Wir dürfen in Cottbus keineswegs die Stabilität wie bei den Olympischen Spielen erwarten“, erklärte Hirsch (Foto).
Außenseiterchancen hat der Berliner René Piephardt, der seit dem vergangenen Jahr für den SC Cottbus in der DTL startet und in der Qualifikation an Pferd und Barren turnt.
Bei den Frauen sind Kim Bui und Annika Pfeffer (beide TG Tübingen) vom DTB nominiert. Auch die Turnerinnen hatten ihre Leistung an hohen Ausgangswerten zu messen: 9,6 Pkt. an Stufenbarren und Balken, 9,5 Pkt. am Sprung und Boden. „Beide Turnerinnen zeigten einen soliden Wettkampf”, zeigte sich Sportdirektor Wolfgang Willam zufrieden. „Die ehemaligen Juniorinnen werden in Cottbus erstmalig bei den Seniorinnen starten und sich der hochkarätigen internationalen Konkurrenz stellen – eine wichtige Erfahrung für die beiden neuen Gesichter im Olympischen Spitzensport”, betonte Willam.

Die internationale Elite wird bei den teilnehmenden 42 Nationen von allen Kontinenten in Cottbus reichlich vertreten sein. Im Frauenfeld gab es indes einige Absagen: Neben Publikumsliebling Daiane dos Santos fehlt auch ihre Lands frau Daniele Hypolito (Ex-Vize-Weltmeisterin). Die dreifache Olympiasiegerin von Athen, Catalina Ponor (Rumänien) hat wie die Niederländerin Suzanne Harmes wegen Verletzung abgesagt. Anna Pawlowa aus Russland – Vierte des Olympischen Mehrkampfes und Bronzemedaillengewinnerin am Sprung in Athen – führt jetzt das Feld bei den Frauen an. Marius Urzica (Rumänien/Olympiasieger 2000 Seitpferd), Vlasios Maras (Griechenland/Ex-Weltmeister Reck), Isao Yoneda (Japan/Team-Olympiasieger 2004) oder Yuri van Gelder (Niederlande/Weltcup-Sieger Ringe) sind Aushängeschilder des Männer-Wettbewerbs.
(source:lr-online.de)
"...eigentlich sind schon wir bereit!"
Anreise läuft auf vollen Touren
16.03.05
Die ersten Gäste des bevorstehenden Weltcups waren bereits am Dienstag die Delegationen der Top-Turnnation China sowie Brasilien und Kanada. Hauptanreisetag wird neben dem Mittwoch der Donnerstag sein an dem die letzten Gäste aus über 40 Nationen erwartet werden.

Am Vorabend vor der Qualifikation wird Ronny Ziesmer gewissermaßen auch als Turnier-Botschafter agieren, wenn er in der abendlichen Live-Sendung von SAT 1, in der Sendung "AKTE 05" (Do, 22.15 Uhr) beim (Potsdamer) Moderator Ullrich Meyer nicht nur Rede und Antwort zu seiner Person stehen wird, sondern die Zuschauer auf das bevorstehende sportliche Highlight hinweisen wird.
Das gibt's auch in der ARD und zwar am Samstag für eine Stunde ab 16.55 Uhr beim RBB (Berlin Brandenburg);
auch ein ZDF-Team hat sich angesagt und dreht sowohl für das Aktuelle Sportstudio am Samstag Abend wie auch für einen umfänglichere Berichterstattung in der ZDF-Sportreportage am Sonntag.

"... von uns aus könnte es eigentlich losgehen. Die Ergebnisse der Qualifikation sind dann am späten Freitag am Samstag und Sonntag bei unserem Online-Partner unter GYMmedia in Partnerschaft mit unserer Event-Website www.turnier-der-meister.de zu finden.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher in der Lausitz-Arena!" so Sylvio KROLL (Turnierdirektor)
18.-20.03.2005
29. TURNIER DER MEISTER - Weltcup 2005

Cottbus / Lausitzarena
TICKETS:
nur noch an der Veranstaltungskasse
Ronny Ziesmer ist Gast beim Turnier der Meister in der Lausitz-Arena
«Ich freue mich auf Cottbus»
16.03.05
Es ist jetzt schon sicher, dass beim Turnier der Meister, dem Turn-Weltcup ab Freitag in der Cottbuser Lausitz-Arena, nicht nur die Asse an den Geräten ihren verdienten Beifall erhalten, sondern auch der 2004 vor den Olympischen Spielen von Athen schwer verunglückte Cottbuser Turner Ronny Ziesmer.
Denn Ronny wird nicht nur Zuschauer der Turngala sein. «Ich werde den Wettkampf eine gewisse Zeit begleiten. ich will versuchen, den Zuschauern die Sportart Kunstturnen näher zu erläutern» , ist er selbst etwas neugierig auf seinen Teil-Job als Hallensprecher.
Andererseits freut er sich natürlich sehr, nach einer gewissen Zeit auch seine alten Turnkameraden wiederzutreffen: «Nicht nur die Cottbuser, die aus der ganzen Welt. Ich schnuppere schon die ganze Atmosphäre in der Halle. Das wird bestimmt wieder ein Riesen-Turnspektakel» , ist sich Ronny Ziesmer sicher.

Ende April wird er wieder nach Hause zurückkehren, in seine Wohnung, die für ihn rollstuhlgerecht hergerichtet wurde. Allerdings wohnt er zum Turnier schon eine «Nacht auf Probe» in der Wohnung. Und Ronny Ziemser ist neugierig auf das, was ihn nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt, seinen Freunden, seinen Heimatverein alles erwartet: «Ich freue mich auf die Herausforderungen die dann dort auf mich warten. Ich lasse alles erst einmal auf mich zukommen.» Ziesmer, der zur Zeit Fahrstunden nimmt, um später im eigenen Auto herumzufahren, wollte eigentlich noch ein BWL-Studium beginnen. Doch nun will er wieder, wie vor seinem Unfall geplant, Elektrotechnik studieren: «Ich habe gedacht, das geht wegen meiner fehlenden Fingerfertigkeit nicht. Da dort aber zu 90 Prozent am Computer gearbeitet wird, kann ich das wahrscheinlich doch machen,»
(source:lr-online.de)
„Ich habe einfach die Gene dafür“
Hambüchen im Inteview
16.03.05
Beim Weltcup in Cottbus rückt der 17-jährige Olympiafinalist von Freitag bis Sonntag erneut ins Rampenlicht, Susanne Rohlfing sprach mit ihm.

KStA: Herr Hambüchen, vor einem Jahr kannte noch niemand Ihren Namen, und inzwischen gibt es einen großen Presseauflauf, wenn sie auftauchen. Hätten Sie gedacht, als Turner für so viel Aufsehen sorgen zu können?
FABIAN HAMBÜCHEN: Nein, überhaupt nicht. Turnen stand noch nie so im Rampenlicht, das ist eher eine Randsportart. Ich bin aber froh, dass ich jetzt im Mittelpunkt stehe und dadurch auch die Sportart ein bisschen nach vorn bringen kann. Die muss unbedingt populärer werden. Es wäre nicht schlecht, wenn mehr Kinder zum Turnen gehen würden, damit wir den Rücken frei haben und wissen, dass da noch andere sind - irgendwann höre ich ja auch mal auf.

Daran denken Sie jetzt schon?
HAMBÜCHEN: Nein, natürlich nicht so direkt. Aber es ist immer gut, wenn man schon sieht, wie Zehnjährige langsam richtig Stoff machen.

Ihr Reckfinale bei den Olympischen Spielen sahen sich in Deutschland 9,46 Millionen Menschen im Fernsehen an, das waren mehr Zuschauer als bei jeder anderen Übertragung aus Athen. Was glauben Sie, woher dieses große Interesse kam?
HAMBÜCHEN: Alle haben im Vorfeld von der Verletzung von Ronny gelesen (Ronny Ziesmer aus Cottbus ist seit einem Trainingsunfall während der Olympiavorbereitung querschnittsgelähmt, Anm. d. Red.) und wollten sehen, wie wir damit klar kommen. Dazu kam dann die Sache mit mir: Dass ich im Vorfeld ganz gute Wettkämpfe geturnt habe, und dass ich noch so jung bin und so klein. In Athen sind dann noch meine Kontaktlinsen kaputt gegangen und ich musste mit Brille turnen, das war auch eine Riesenstory. Das kam alles zusammen - und ich war fast jeden Tag in der Zeitung.

Was hat der Unfall von Ronny Ziesmer bei Ihnen ausgelöst?
HAMBÜCHEN: Im ersten Moment einen Schock, ich wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Dann habe ich mir gesagt: «Du kannst ihm jetzt sowieso nicht helfen, und dein Ziel ist immer noch Olympia, dafür musst du hart trainieren». Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass Ronny seinen Weg gehen wird.

Sind Sie vorsichtiger geworden?
HAMBÜCHEN: Nein, das brauche ich nicht. Zum einen, weil ich keine Angst habe. Und zum anderen, weil ich nur das turne, was risikofrei ist. Wenn ich etwas Neues ausprobiere, dann nur unter erleichterten Bedingungen. Dann weiß ich ganz genau, dass nichts passieren kann.

Ist Turnen ein „coole“ Sportart?
HAMBÜCHEN: Für mich schon.

Was sagen Ihre Mitschüler dazu?
HAMBÜCHEN: Manche finden das cool, andere sagen, man sei ein Angeber, je nachdem.

Warum sind Sie Turner geworden?
HAMBÜCHEN: Mein Vater hat geturnt, mein Bruder turnt - da bin ich halt mit in die Halle gegangen.

Was begeistert Sie daran?
HAMBÜCHEN: Es macht Spaß und ist sehr anstrengend. Und ich habe die Gene dafür. Das ist einfach mein Sport, den ich liebe und mit dem ich erfolgreich sein kann.

Ihr Ziel ist, irgendwann bei Olympia eine Medaille zu gewinnen.
HAMBÜCHEN: Das ist mein Traum, aber ob er in Erfüllung geht - schauen wir mal.

Ist der Druck größer geworden, seit Sie so bekannt geworden sind?
HAMBÜCHEN: Eigentlich nicht, ich selbst mache mir am meisten Druck.

Hat das Turnen eine Chance, mit Ihnen aus der Ecke der Randsportarten herauszukommen?
HAMBÜCHEN: Es ist ja aus der Ecke schon ein bisschen rausgekommen, wenn es weiter gut läuft, hoffe ich, dass es mal eine Trendsportart wird.

Sind Ihnen die anderen im Team dankbar, dass Sie die Aufmerksamkeit auf das Turnen lenken?
HAMBÜCHEN: Ich denke schon. In Athen war nur komisch, dass oft vergessen wurde, dass wir mit dem Team den achten Platz errungen haben. Daran war nicht nur ich beteiligt, wir haben alle gut geturnt.

Aber ohne Sie wäre vielleicht gar nicht berichtet worden.
HAMBÜCHEN: Doch, ein bisschen schon - vielleicht nicht so extrem.

Was macht ein Turner nach seiner aktiven Karriere?
HAMBÜCHEN: Ich will erst mal 2007 mein Abi machen, 2008 will ich Olympia turnen, und danach fange ich an zu studieren.

Wie wäre es mit Zirkus?
HAMBÜCHEN: Zu anstrengend.

Könnten Sie beim chinesischen Staatszirkus mitmachen?
HAMBÜCHEN: Ja klar. Wenn ich einige Zeit mit denen trainieren würde, käme da schon was zusammen. Aber das ist noch härtere Arbeit.
(source:ksta)
Weltcup-„Turnier der Meister” in Cottbus
DTB-Info
15.03.05
Nach internen Qualifikationswettkämpfen der Turnerinnen und Turner steht nun die deutsche Athleten-Delegation für das erste große World Cup Turnier 2005 in Cottbus fest.
Bei den Männern, die ihre Qualifikation am 13. März im Stützpunkt Kienbaum ausgetragen haben, hatte Chefrainer Andreas Hirsch (Foto) die Messlatte des Ausgangswerts von 9,6 Punkten sehr hoch gehängt und begründete dies mit „einem Weltcup-Auftritt der Sinn machen muss, Finalchancen realistisch erscheinen lässt”. So werden in Cottbus Fabian Hambüchen (Boden, Barren, Reck) Matthias Fahrig (Boden, Sprung), Robert Juckel (Pauschenpferd, Ringe, Reck), Christian Berzces (Ringe) und Rene Piephardt an den Start gehen. Alle Turner haben nach der Absenkung des Grundwertes von 8,8 auf 8,4 Punkte (jetzt 1,6 statt 1,2 Bonuspunkte) ihre Übungen mit Elementen höchster Schwierigkeit aufgestockt.
„Das bringt bei dem einen oder anderen ein vielleicht weniger souveränes Durchturnen am jeweiligen Gerät mit sich. Wir müssen diesen Schritt dennoch jetzt in der noch frühen Saison tun, um dann gezielt an der Stabilität zu arbeiten” so Hirsch.

Bei den Frauen, die ihre Qualifikation am 5. März im Olympiastützpunkt Frankfurt/Main ausgetragen haben, sind Kim Bui und Annika Pfeffer (beide Bundesstützpunkt Stuttgart) für Cottbus nominiert. Auch die Turnerinnen hatten ihre Leistung an hohen Ausgangswerten zu messen: 9,6 Pkt. an Stufenbarren und Balken, 9,5 Pkt. am Sprung und Boden. „Beide Turnerinnen zeigten einen soliden Wettkampf”, zeigte sich Sportdirektor Wolfgang Willam zufrieden. „Die ehemaligen Juniorinnen werden nun in Cottbus erstmalig bei den Seniorinnen starten und sich der hochkarätigen internationalen Konkurrenz stellen – eine wichtige Erfahrung für die beiden „neuen Gesichter” im Olympischen Spitzensport des DTB”, betonte Willam.
Die internationale Elite wird bei den teilnehmenden 41 Nationen von allen Kontinenten in Cottbus reichlich vertreten sein. Allein bei den Rumänen sind u.a. Superstar Catalina Ponor, dreifache Olympiasiegerin von Athen und Marius Urzika am Start. Brasilien ist u.a mit Boden-Spezialistin Daiana dos Santos, China mit Lu, Bin und Griechenland mit Reck-Weltmeister Vlasios Maras am Start.

Das Medieninteresse für das legendäre „Turnier der Meister” ist bereits jetzt überaus groß. Medienpartner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und der SWR (mit allen Regionalsendern) haben folgende Übertragungszeiten vorgesehen:
Samstag, 19. März: 16.55 - 17.55 Uhr (RBB live), 17.00 - 18.00 Uhr (SWR live)
Sonntag, 20. März: 17.25 - 17.55 Uhr (SWR live)

Zeitplan: Freitag, 18. März: 13.00 - 18.00 Uhr (Qualifikation)
Samstag, 19. März: 15.00 - 18.00 Uhr (Finale Männer: Boden, Pauschenpferd, Reck; Finale Frauen: Sprung, Stufenbarren)
Sonntag, 20. März: 15.00 - 18.00 Uhr (Finale Männer: Sprung, Barren, Ringe; Finale Frauen: Balken, Boden)
(dtb)
Lokalmatador vor erster Teilnahme am Cottbuser Turnier der Meister
Juckel: "Es ist wichtig, dass ein Cottbuser am Start ist"
15.03.05
Am Freitag um 13 Uhr beginnt mit der Qualifikation in der Cottbuser Lausitz-Arena das 29. Turnier der Meister.
Turner aus 41 Nationen haben für den mit 25 000 Schweizer Franken Preisgeld dotierten Weltcup gemeldet. Die Hoffnungen von Ausrichter SC Cottbus liegen vor allem auf Lokalmatador Robert Juckel (23), dem Bundestrainer Andreas Hirsch die Finalteilnahme am Reck zutraut. Über Vorbereitung und Chancen beim Turnier der Meister sprach Juckel mit der RUNDSCHAU.

*Robert, welche Bedeutung hat das Weltcup-Turnier in Cottbus für Sie?
*Ich war beim Turnier der Meister noch nie am Start. Von daher freue ich mich natürlich besonders.

*Familie und Freunde werden sicher Ihren "Heimwettkampf" beobachten. Ist das zusätzlicher Ansporn oder Belastung?
*Meine Vater Roland und meine Mutter Edeltraud werden in der Halle sein, meine Schwester, sicher auch meine Freundin. Für mich ist das aber keine Belastung. Im Gegenteil: Ich finde es schön, dass ich zu Hause zeigen kann, wofür ich jahrelang soviel Kraft investiert habe.

*Sie starten in der Qualifikation am Freitag an Seitpferd, Ringen und dem Reck. Zufrieden mit dem Ergebnis?
*Es sind die Geräte, die ich turnen wollte. Die Ausscheidung in Kienbaum ist etwas hibbelig gewesen und eher durchwachsen gelaufen, noch nicht spektakulär. Es war halt der erste Wettkampf im Jahr.

*Gibt es Chancen auf ein Finale in Cottbus – also eine Platzierung unter den besten Acht?
*Ich würde sagen, an Reck und Seitpferd habe ich schon Finalchancen. An den Ringen dominieren immer mehr die Spezialisten wie beispielsweise der Niederländer Juri van Gelder. Wir haben im Training noch nicht so viel Kraft gemacht, und da ist es dann für einen Mehrkämpfer recht hart.

*Sie hatten am Seitpferd vor der Modifizierung der Wertungsrichtlinien einen Ausgangswert von 10,0 Punkten. Wie sieht es jetzt aus?
*Ich habe in Kienbaum mit einem Ausgangswert von 9,8 Punkten geturnt und werde wohl nach Rücksprache mit meinem Trainer dies auch in der Qualifikation am Freitag anbieten. Für die 10,0 müsste ich noch zwei Knüller-Elemente, zum Beispiel eine Spindel, ins Programm nehmen und die Elemente mehr verbinden. Aber manchmal ist weniger mehr.

*Warum?
*Für viele Turner ist das Turnier der Meister der erste Wettkampf des Jahres. Viele werden ihre neuen Programme zeigen, da wird viel probiert. Und da wird es sicher Vielen an Souveränität fehlen und entsprechend viele Turner vom Gerät absteigen.

*Nach dem sehr erfolgreichen Jahr mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft am Reck und Platz acht mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Athen hatten Sie Ende 2004 nach eigenen Aussagen einen "Durchhänger". Wie geht es Ihnen jetzt?
*Meine Freundin Anja hat mir in dieser Phase gut zugeredet. Dann lief es wieder. Mein Gewicht ist wieder in Ordnung, auch das Kribbeln ist wieder da, schon beim Ausscheidungs-Wettkampf in Kienbaum. Ich denke, ich bin wieder voll da.

*Wie sehen die letzten Tage vor dem Turnier aus?
*Wir bleiben bis Donnerstag in Kienbaum, kommen dann an Nachmittag nach Cottbus und gehen in die Halle. Bis dahin wird ganz normal weiter trainiert, mit ein bisschen mehr Augenmerk auf den Geräten, an denen ich in Cottbus an den Start gehen werde.

*Sie sind das erste Mal beim Turnier der Meister in Cottbus dabei. In den vergangenen Jahren hat ihr Freund und Vereinskamerad Ronny Ziesmer immer die Rolle des Lokalmatadors ausgefüllt. Wie gehen Sie damit um?
*Ich denke, es ist deshalb um so wichtiger, dass weiterhin ein Cottbuser in Cottbus an den Start geht. Obwohl Ronnys Unfall schlimm war und uns alle sehr mitgenommen hat: Die Welt ist nicht untergegangen. Turnen geht weiter – auch in der Region.
(source:lr-online.de)
Flexible Weltcup-Organisatoren in Cottbus
... wenn Medienmechanismen greifen
14.03.05
Wegen der einstündigen ARD-Übertragung vom ersten Weltcuptag des Turniers der Meister haben die Cottbuser Organisatoren um Turnier-Direktor Sylvio Kroll entschieden, das aussichtsreichste Gerät von Deutschlands Turnhoffnung, Fabian Hambüchen, das Reck, den TV-Sendern bereits am Samstag anzubieten.
Somit sind die Highlights der Gastgeber besser auf beide Tage verteilt, könnten doch dann am Sonntag auch Lokal-Matador Robert Juckel an den Ringen und mit guten Finalhoffnungen auch der dynamische Hallenser Matthias Fahrig aussichtsreich am Sprung starten. Auch die beiden Startmöglichkeiten des russischen Stars Anna Pawlowa an Balken und Boden versprechen Spitzenturnkunst auch am Abschlusstag dieses Turn-Weltcups. "Somit haben wir für eine gute Verteilung der Leckerbissen für unser Publikum gesorgt und für die Medien gesorgt", so Sylvio Kroll.
Erstmals wird auch der seit seinem vor-olympischen Trainingsunfall im Vorjahr gelähmte Cottbuser Turner Ronny Ziesmer wieder einen internationalen Turnwettkampf nicht nur passiv besuchen: Als Wettkampfsprecher will er die Veranstalter auch aktiv unterstützen...
(scc)
Floh für Millionen
Hambüchen im Focus der Medien
14.03.05
Talent mit "Heldenpotential"...?
Mit ziemlichem Pathos untersucht heute der Spiegel in einem Artikel die "medialen Wertigkeiten" verschiedener Spitzensportler und stellt dabei den 17-jährigen Turner Fabian Hambüchen in den Mittelpunkt, untersucht die Sehnsucht des Publikums nach neuen Gesichtern und den noch vorhandenen "Artenschutz" des Turntalents auf den Medien-Rummelplätzen Deutschland...
(source: gymmedia)

Der deutsche Sport leidet unter einem Mangel an Athleten mit Star-Appeal. Der 17-jährige Fabian Hambüchen gilt seit seinem Olympiaauftritt als das Talent mit dem größten Heldenpotential. Doch der Turner, der vom Vater trainiert und vom Onkel mental betreut wird, will sich rar machen...
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Floh für Millionen
Cheftrainer Hirsch nominiert Weltcup-Turner
Lokalmatador Juckel an 3 Geräten
13.03.05
Cheftrainer Andreas Hirsch hat neben dem gesetzten Fabian Hambüchen (Wetzlar) vier weitere Turner für den zweiten Weltcup des Jahres am kommenden Wochenende in Cottbus nominiert.
Nach einem Überprüfungswettkampf in Kienbaum entschied sich der Berliner für den Einsatz von Matthias Fahrig (Halle/Boden, Sprung), Rene Piephardt (Cottbus/Barren, Seitpferd), Robert Juckel (Cottbus/Seitpferd, Ringe, Reck) und Christian Berczes (Halle/Ringe). An jedem Gerät dürfen pro Nation zwei Turner in Cottbus starten.

Von der Qualifikation befreit war der Olympia-Siebte Fabian Hambüchen, der wie beim «American Cup» in Nassau am Reck, am Boden und am Barren an den Ablauf gehen soll. «Der Weltcup kommt sehr früh. Wir dürfen in Cottbus keineswegs die Stabilität wie beispielsweise bei den Olympischen Spielen erwarten. Aber ich rechne schon mit einigen Finalteilnahmen», erklärte Hirsch. Neben Hambüchen am Reck traut er auch Fahrig beim Sprung und Juckel am Reck durchaus den Einzug in die Endkämpfe der besten Acht zu.
(dpa)
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