[ 1 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 140 | 150 | 160 | 170 | 178 ]
Wie geht es eigentlich - Ronny Ziesmer -
Erste Klausur mit Erfolg!
28.01.06
Der im ersten Semester an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg im Fach Biotechnologie studierende Ex-Turner der deutschen Nationalmannschaft, Ronny Ziesmer hat seine erste Klausur bestanden. Die Professoren Petrick und Suckow bewerteten ihn im Fach Informatik mit der Note 1,7.
Ronny hatte sich auf diese erste Prüfung mit aller Intensität vorbereitet. Seit er im Spätherbst durch das eigenständige Benutzen eines seiner Behinderung angepassten Fahrzeuges einen höheren Grad an Mobilität erreichte, hatte er diesen Studienstart in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt und andere Dinge in die zweite Reihe gerückt...

Es ist für den Ex-Turner so eine Art Lebens-Tauglichkeitstest:
"... schließlich bin ich ja nicht auf den Kopf gefallen!" hatte er mal bei , Interviews nach seinen Studienplänen befragt, gesagt. Wenn er sich nun selbst den täglichen Nachweis erbringt, Anforderungen zu realisieren, die für einen Tetraplegiker (- alle 4 Extremitäten von Lähmung betroffen) wahrlich nicht einfach sind, "... dann wird auch keine Angst vor Zukunft entstehen!"

Seit Ende September 2005, nach einem feierlichen Immatrikulationsakt im Cottbusser Stadt-Theater, ist Ronny Ziesmer Student des Studienganges Biotechnologie an der Fachhochschule Lausitz. Seine Studienwahl hatte letztlich auch viel mit seinen künftigen Plänen zu tun.

Unglaublich viele Anfragen nach TV-Auftritten, Talkshows, PR-Aktionen, Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen, Zeitungsinterviews, bis hin zu Auftritten in Spielfilmen, Theaterstücken, und, und und... werden von Ronny derzeit höflich aber bestimmt zurückgestellt: "So wie ich als Turner gedacht und gehandelt habe, nämlich konsequent aufs Ziel - die Leistung am Gerät - ausgerichtet, so konzentriere ich mich momentan auf das Wesentlichste: und das ist z.B. schon am Montag die nächste Prüfung in Zellbiologie bei Frau Prof Anderer!"



Soweit es die Zeit erlaubt, absolviert Ronny sein spezielles wöchentliches Fitnesstraining im Handbike im Freien - bei winterlichen Temperaturen natürlich in der Wohnung, auf speziellen Rollen. "... vorwiegend zur Erreichung eines körperlichen Überpotentials zur Bewältigung des Alltags!" - aber eine spätere Teilnahme am Berlin-Marathon, vielleicht, ist nicht ausgeschlossen!

Alles andere ordnet sich ein, zweifelhafter, kurzzeitiger Populismus etwa, ist nicht sein Ding. Voyeurismus lehnt er ab.
"Wenn ich nichts zu sagen habe, außer auf die Frage zu antworten '...hallo, wie geht's...', muss ich nicht von Talkshow zu Talkshow hüpfen. Wenn ich aber wirkliche Neuigkeiten habe, weiß ich, dass ich dann die Medien zur Unterstützung haben werde. Seit meinem Unfall haben sie mich nicht enttäuscht!"
Natürlich ist Ronny Ziesmer immer noch beeindruckt, wie stark die Öffentlichkeit auch lange nach seinem Unfall am 12. Juli kurz vor Olympia 2004 auch an seinem jetzigen Entwicklungsweg interessiert ist. Dieses Interesse will er künftig nutzen, um sich auch für andere Rückenmarksgeschädigte einzusetzen.

Entscheidende Initialzündung im Mai im Kanzleramt: Schröder sagte Unterstützung zu, das Kanzleramt steht noch heute zu Ronny's Projekten...



Initiiert durch den Kontakt beim damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Turnfest-Empfang im Kanzleramt, ist auch nach dem Regierungswechsel der Arbeitskontakt zum Bundeskanzleramt nicht abgebrochen.

Die geplante Stiftung "ALLIANZ DER HOFFNUNG.Ronny Ziesmer" erfährt von da wesentliche Unterstützung und es stehen in wenigen Tagen nächste Kontakte im Kanzleramt aus.
Ziel der Stiftung soll es sein, die momentan großen Fortschritte durch die deutsche Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Regeneration von Nervenzellen finanzieren zu helfen. "Ich habe nach meinem Trainingssturz und dessen Folgen soviel Hilfe und Unterstützung bekommen, dass ich nun selbst meinen Dank durch Hilfe für alle gleichermaßen Betroffene zurückgeben möchte", so Ronny zu seinen Motiven. Auch unter diesem Blickwinkel sind Studienziel und Leistungsstreben des Studenten Ziesmer einem größeren Ganzen zuzuordnen und nicht alleiniger privater Lebensinhalt.
(E. Herholz, GYMmedia.de)
Lausitzer Springermeeting
Show-Auftritt von Boy und Woitalla
26.01.06
Bevor am gestrigen Mittwochabend die Stars des Hochsprungs der Frauen und des Stabhochsprungs der Männer die Manege in der Cottbuser Lausitz Arena betraten, wurde dem Publikum des 4. Internationalen Springer-Meetings der VR Bank Lausitz eG Cottbus ein attraktives und spektakuläres Showprogramm zur Einstimmung geboten.

Dort standen unter anderen zwei junge Männer im Rampenlicht des Showprogramms: die Cottbuser Turnhoffnungen Philipp Boy und Steve Woitalla (auf dem Foto mit Jana Thiel). Die mehrfachen Deutsche Jugendmeister, die mittlerweile nicht nur dem deutschen Auswahlkader angehören, sondern auch fester Bestandteil des Bundesligateams des SCC sind, demonstrierten Ihre turnerische Klasse mit einer kleinen Showeinlage.

Die Verbindung von sportlicher Eleganz, athletischen Körpern, spannenden Duellen und einem hochwertigen begleitenden Showprogramm versprachen eine Gesamtveranstaltung von einer hohen Qualität sportlichen Unterhaltung in der Lausitz-Metropole.
Dieses Versprechen konnte mit den Siegen von Vita Styopina und Tim Lobinger die jeweils Jahresweltbestleistungen sprachen eingelöst werden.
>Lausitzer Springermeeting
Neue Tendenzen, klare Ziele - Coach Hirsch wagt einen Saison-Ausblick
Der Cheftrainer und das Team
24.01.06
Auch den Männern steht ein spannendes Turnjahr 2006 bevor, denn die fundamentale Umstellung auf den neuen Code de Pointage zum 01. Januar und dessen Folgen sind noch nicht in vollem Umfang absehbar.
Sicher ist jedoch: die Struktur der Wettkampfleistung wird sich durch die neuen, anderen Bewertungen insgesamt wandeln.

Die Gewichtung der Leistung und ihrer Bestandteile im neuen Wertungssystem lässt zurzeit Turner und Trainer weltweit an ihren Übungen feilen. Man könnte vermuten, dass mit den neuen Regeln auch neue Sieger einhergehen werden. Denn bisher war klar: wer kein hohes Risiko bei seiner Turnübung eingeht und keinen Ausgangswert von 10,0 Punkten erreicht, der hat keine Chance auf Edelmetall bei internationalen Wettkämpfen.
Heute hingegen ist durch die Einführung des neuen Code eine andere Tendenz erkennbar: Die Virtuosität und Stabilität der Vorträge wird in Zukunft einen größeren Stellenwert erlangen.
Grund dafür ist die neue Definition der Schwierigkeit der Übungs-Elemente in zehntel Schritte für sogenannte A- bis F-Teile (0,1 bis 0,6 Punkte) und die Höhe der Abzüge für Haltungs- und Ausführungsfehler (0,1; 0,3; 0,5; und 0,8 Punkte).
Hier erscheint mir die Höhe der Abzüge ungleich höher bewertet, als die zu addierenden Punkte für den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Elemente.

Es drängt sich daher die Frage auf: Wie schwierig muss man turnen um international erfolgreich zu sein? Die Medaillenträger von Melbourne waren nicht nur die sichersten Turner, sondern auch die mit den schwierigsten Übungen.
Doch 2006 wird eine neue Balance zwischen Schwierigkeit und Schönheit des Vortrags über Erfolg und Nichterfolg entscheiden. Damit sind die Hausaufgaben jedoch noch nicht erledigt. Die Übungen werden auch länger werden, denn die erhöhte Strukturvielfalt wird nun vom Wertungssystem um ein Vielfaches belohnt.
Ich denke, Turner mit einer "Schmalspurausbildung" werden es schwer haben.
Doch welche Perspektiven hat das deutsche Team?
Da der Aufbau einer Mannschaft nie abgeschlossen ist, bewegt sich auch die deutsche Mannschaft ständig. Eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Turnern steht zwar in nicht allzu großer Anzahl, dafür aber mit der ein oder anderen ansprechenden Leistung zur Verfügung.
Ein strategisches Ziel bleibt weiter die Verkürzung der Übergangszeit von den Junioren zu den Senioren. Hierdurch würde die Konkurrenz und die Dynamik im Team entscheidend erhöht und auch unsere besten Turner würden sich schneller weiterentwickeln.

„Junioren" wie Thomas Taranu oder Marcel Nguyen hatten 2005 ihre ersten Einsätze im Nationalteam. Dies ist ein Fingerzeig für jeden Turner, dass mit entsprechender Leistung und Engagement die „Tür" ins Team offen steht. Doch auch ein Fingerzeig ist kein Freilos und es kann keine "Rabatte" geben.
Zum Vergleich, das Durchschnittsalter der Medaillengewinner in Athen 2004 betrug 24 Jahre, ein Alter, in dem sich unsere erfahrensten Turner gerade befinden. International gesehen haben wir also eine junge Mannschaft, doch jung heißt ja nicht unerfahren...!

Top-Turner brauchen stabile Mannschaft im Rücken
Sicherlich ist Fabian Hambüchen unsere größte Hoffnung, auch in diesem Jahr. Sein Startschuss in die Saison wird beim American Cup Anfang März fallen.
Vor allem bei den Europa- und Weltmeisterschaften setze ich wieder auf ihn. Aber auch Thomas Andergassen wird wieder ein wichtiger Bestandteil des Teams sein. Bei ihm bestehen jedoch gesundheitliche Einschränkungen am Boden und am Sprung. Generell benötigen unsere besten Turner an den einzelnen Geräten eine stabile Mannschaftsleistung im Rücken, nur dann können sie ein erhöhtes Risiko eingehen und die Finalteilnahme am jeweiligen Gerät anstreben.
Andernfalls kann bei einem Fehler die gesamte Mannschaft in der Wertung abstürzen. Es wird also zu klareren Funktionen innerhalb der Mannschaft kommen. Mannschaftsdienlichkeit und Finalchancen werden hier die entscheidenden Faktoren wohl heißen.

Klare Ziele - EM-Medaille
Unsere Ziele sind nach dem Reck-Titel bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr klar gesteckt: Wir streben auch in diesem Jahr bei der EM nach einer Medaille.
Im Teamwettbewerb wollen wir darüber hinaus unter die ersten Sechs kommen. Bei der WM im dänischen Aarhus wollen wir uns mit der Mannschaft ähnlich wie bei den Olympischen Spielen in Athen platzieren, als wir Achter geworden sind.
Bei den Junioren werden die starken Ergebnisse der JEM 2004 nicht zu wiederholen sein, immerhin erturnten wir dort drei Mal Gold und Silber mit der Mannschaft.
Mit dem Ziel einer Mannschaftsmedaille und ein bis zwei Einzelmedaillen geht das Team um Jens Milbradt dieses Wettkampfjahr an.
(Andreas Hirsch-dtb)
Turnier der Meister wird seinem Namen gerecht
Russische Top-Stars gemeldet
23.01.06
Das "Turnier der Meister" wird auch in diesem Jahr seinem Namen absolut gerecht und mit hochkarätigen Stars besetzt sein.
Das steht bereits mehr als zwei Monate vor der 30. Auflage des Weltcup-Turniers in Cottbus fest. Vor allem die Russen Alexander Safoshkin und Nikolai Kryukov (Foto)ragen aus dem inzwischen elf Nationen umfassenden Starterfeld heraus.
Mit Safoshkin und Kryukov sind zwei aktuelle Titelträger des Stuttgarter DTB-Pokals am Start. Kryukov ist darüber hinaus als ehemaliger Mehrkampfweltmeister und Mannschafts-Olympiasieger einer der Topstars der Turnszene.
Kenya Kobayashi, Kensuke Murata, Hitoshi Aoyama, Takuya Nakase hießen die ersten vier gemeldeten Teilnehmer des Weltcup-Turniers in Cottbus. Doch neben den bereits gemeldeten Nationen wie Japanern, Russen, Kasachen erwarten Turnierdirektor Sylvio Kroll und sein Team noch weitere Hochkaräter, wie z.B. China.
Schließlich gilt das "Turnier der Meister" als eines der bedeutensten Turn-Turniere der Welt.


30. Turnier der Meister
GYM WORLDCUP 2006

Infos/Tickets/Downloads
Zwei Turn-Asse und ein Popstar
SCC-Talente und Raymond Scott gestalten Springer-Meeting-Showteil
17.01.06
Bevor am 25. Januar die Stars des Hochsprungs und Stabhochsprungs den Innenraum der Cottbuser Lausitz-Arena betreten, wird dem Publikum des 4. Internationalen Springer-Meetings in Cottbus ein attraktives und spektakuläres Showprogramm zur Einstimmung geboten.
Mit dabei sind auch drei junge Männer, die mit ihren Auftritten nicht nur bei den Frauen für Begeisterung sorgen werden.

Neben den Tanzdarbietungen des Cottbuser Kinder- und Jugendensembles Pfiffikus, der Präsentation des Jubiläumsliedes zum 850. Geburtstag der Stadt Cottbus durch das Cottbuser Kindermusical und dem – spätestens seit der Spreeauennacht im August 2005 – allseits bekannten Trommel- und Rhythmus-Spektakel von Detlef Thom und Co, stehen drei junge Männer im Mittelpunkt des Showprogramms beim Springer-Meeting in der Lausitz-Arena: die Cottbuser Turner Philipp Boy und Steve Woitalla (Foto) und der Popsänger Raymond Scott.

Der 18-jährige mehrfache Deutsche Jugendmeister und Vize-Junioren-Europameister Boy vom SC Cottbus (SCC) und sein 17-jähriger Vereinskollege und ebenfalls mehrfacher Deutscher Jugendmeister, Woitalla, demonstrieren im Vorprogramm ihre turnerische Klasse.
Mit einer atemberaubenden Mischung aus Ästhetik und Kraft werden sich die beiden Youngster an den Ringen präsentieren. «Die Ringe werden dabei von einem Motor bis zu vier Meter hoch gezogen, so dass die beiden Jungs etwa drei bis vier Minuten in der Luft schweben» , erklärt Uwe Marquardt, Leiter des Landesstützpunktes Trampolin, der die Showeinlage konzipiert hat.
Ein Element dieser so genannten Krafthalteübung ist beispielsweise der Handstand in Schwindel erregender Höhe. Dazu die entsprechende langsame Musik und das gleißende Scheinwerferlicht – für die Turner eine schöne Abwechslung.
«Showturnen ist zwischendurch mal etwas ganz anderes und macht immer richtig viel Spaß» , bestätigt Philipp Boy, der mit seinem Bundesliga-Team vom SCC schon beim Springer-Meeting im vergangenen Jahr die Zuschauer begeistert hatte.
Wie Philipp Boy und Steve Woitalla auf dem Sprung nach ganz oben ist auch der gebürtige Kolumbianer Raymond Scott, und zwar in den internationalen Pophimmel.

Scott, der – adoptiert von einer amerikanischen Familie – in Mississippi (USA) aufwuchs, konnte schon früh mit seinem Talent begeistern. Bereits mit Sechs tingelte er als kleiner Elvis-Imitator durch die Lande, ehe er im Alter von gerade mal acht Jahren eine Rolle im Andrew Lloyd Webber-Musical „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“ in New York übernahm. Seinen größten Erfolg in Deutschland feierte der 25-Jährige mit einer Hauptrolle in der „Karl-May American Music Show“ und als Top 10-Finalist der RTL2-Castingshow „Popstars“. Dort wäre Scott damals fast bei der gecasteten Popband „Bro’sis“ gelandet. Jetzt hat er seine Solokarriere gestartet.
Sein aktueller Hit „Sh ake it!“, den er in Cottbus präsentieren wird, war der Titelsong der VIVA-Show „DanceStar 2005“. Sein Talent, seine Power und seine Fähigkeit, das Publikum zu begeistern wird der Sänger – wie auch die beiden Cottbuser Turner – am 25. Januar in der Lausitz-Arena präsentieren und beweisen.
(source:lr-online.de)
Auftaktwettkampf zur Saison perfekt
DTL vs. DTB
16.01.06
Mit einem Einladungswettkampf durch die Deutsche Turnliga wird am 11.03.2006 die Nationalmannschaft und eine Auswahl der Deutschen Turnliga die Frühjahrsaison der Deutschen Turnliga eröffnen.

Darauf einigten sich in einem abschließenden Gespräch der Cheftrainer des Deutschen Turner-Bundes Andreas Hirsch, Hans Müller ( Präsident Deutsche Turnliga ) und Ralf Neumann ( Geschäftsführer Deutsche Turnliga ) in Chemnitz.
Durch die Einführung des neuen Code de Pointage sehen beide Seiten diesen Auftaktwettkampf vor allem im Hinblick auf die kommenden Aufgaben unter positiven Aspekten.
Für Hirsch steht dabei die Formüberprüfung seiner Kader im Hinblick auf die Weltcups in Lyon und dem heimischen Turnier der Meister in Cottbus im Vordergrund.

Die beteiligten Gesprächspartner waren sich auch dahingehend einig, in der Zukunft noch enger zusammenzuarbeiten vor allem bei Terminabsprachen und der Einbeziehung der Ligawettkämpfe in Qualifikationen.
(dtl)
«Wir wollen die besten Deutschen in Cottbus starten lassen»
Bundestrainer Andreas Hirsch im Interview
13.01.06
Mit Robert Juckel und Philipp Boy gehören zwei SCC-Athleten zum Kader des Deutschen Turner-Bundes (DTB).
Unter Cheftrainer Andreas Hirsch haben sie kürzlich gemeinsam mit weiteren Auswahlathleten in Stuttgart ein Trainingslager absolviert und sich damit ihrem Coach zum ersten Mal in diesem Jahr präsentiert.
Die RUNDSCHAU sprach mit Andreas Hirsch über sein Aufgebot für das Turnier der Meister.

* "Pro Nation können sechs Männer in Cottbus starten. Welche Ihrer Athleten werden voraussichtlich antreten."
* "Wir sind natürlich bemüht, die besten Deutschen an den Start gehen zu lassen und wollen ganz klar Fabian Hambüchen und Thomas Andergassen dabei haben. Genaueres kann ich dazu momentan aber noch nicht sagen."



* "Welche Chancen haben die Lokalmatadoren vom SC Cottbus"
* "Robert Juckel hatte zuletzt viele Einsätze, von denen er aber nur Teilergebnisse mitbrachte. Und Philipp Boy ist noch ganz neu bei uns. Mal schauen, wie er sich macht."



* "Gibt es noch einen internen Ausscheidungswettkampf?"
* "Wir werden im Vorfeld einen Wettkampf installieren. Darüber müssen wir uns noch mit der Deutschen Turnliga verständigen und die Kriterien festlegen."

Mit ANDREAS HIRSCH sprach Beate Wockenfuß (lr-online.de)
Mix aus Turnen und Show zum Jubiläum
Traditionsveranstaltung im März in Cottbus / Erste Meldung aus Japan
13.01.06
Das große Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Vom 24. bis zum 26. März findet zum 30. Mal das traditionelle Turnier der Meister in Cottbus statt.
Zum Anlass des 850-jährigen Stadt-Geburtstags kehrt das angesehene Turn-Spektakel zu seinem langjährigen Austragungsort in die Stadthalle zurück. Bei Turnierdirektor Sylvio Kroll laufen die Vorbereitungen derzeit auf Hochtouren.

Europameister Fabian Hambüchen startete im vergangenen Jahr das erste Mal beim Turnier der Meister und könnte auch 2006 wieder dabei sein.


Mit einem Feuerwerk aus hochwertiger Turn-Kost von Spitzenathleten sowie Showeinlagen mit Beteiligung des Cottbuser Staatstheaters wartet das 30. Turnier der Meister Ende März auf. Auch in diesem Jahr hat der Weltturnverband FIG das Turnier wieder als Weltcup ausgeschrieben, was die Teilnahme hochkarätiger Sportler/-innen verspricht.



Bereits Mitte Dezember hatte sich in Cottbus das Organisations-Komitee gegründet und auf das Jubiläum eingeschworen. Doch nicht nur das Turnier feiert ein Jubiläum, sondern auch dessen Direktor Sylvio Kroll vom SC Cottbus (SCC) Turnen, dem Ausrichter der Veranstaltung. Der 40-Jährige hat bereits zum zehnten Mal den organisatorischen Hut auf.
An seinem Arbeitsplatz am Olympiastützpunkt laufen alle Drähte zusammen. «Die Einladungen sind verschickt» , berichtet er.

Die Japaner waren in dieser Woche die Ersten, die ihre Teilnahme zugesagt haben. Der Melderekord von 46 Nationen stammt aus dem olympischen Jahr 2004. Dass dieser zum Jubiläum gebrochen wird, daran glaubt der ehemalige Turner nicht: «Wieder über die 40 zu kommen, wäre ein Riesenerfolg.»


Kroll war es auch, der sich mit dafür einsetzte, die Veranstaltung wieder an ihrem angestammten Ort, der Stadthalle, auszutragen. Dort fand sie in ihrer Geschichte 22 Mal statt. «Wir lassen die alte Tradition wieder aufleben» , freut er sich und schwärmt von der dortigen «Theateratmosphäre» . Für den neuen alten Schauplatz nimmt das OK-Team auch gerne organisatorischen Mehraufwand auf sich. Nach den Qualifikationen am Freitag in der Lausitz-Arena zieht der Tross für die Finals in die Innenstadt. Auch ein kompletter Gerätesatz wird auf die Reise gehen. Dafür sind laut Kroll etwa 30 zusätzliche Helfer im Einsatz. Die örtliche Zweiteilung sei aber nötig, weil das Starterfeld am Freitag so groß ist, dass es eine separate Halle zum Einturnen geben muss.



Wegen des Mehraufwandes rechnet Sylvio Kroll auch mit einem höheren Etat als im Vorjahr (166 000 Euro): «Das Turnier wird zwischen 170 000 und 180 000 Euro kosten.» Das Preisgeld betrage erneut 25 000 Schweizer Franken.
Doch um die Finanzierung macht er sich ebenso wenig Sorgen wie um die Resonanz der Zuschauer: «Schließlich bieten wir hier Weltspitze.» Neben Reck-Europameister Fabian Hambüchen hofft Kroll auch auf die Teilnahme der SCC-Lokalmatadoren.
(lr-online.de)
Auch Junioren aus Auftaktlager zurück
Lob an Drabsch
12.01.06
Am gestrigen Mittwoch sind mit Steve Woitalla und Benjamin Drabsch (Foto) zwei unserer C-Kader des Deutschen Turnerbundes aus dem Auftakttrainingslager in Kienbaum zurückgekehrt.
Zum Ende der anspruchsvollen 10 Tage erhielt Benjamin Drabsch seitens des Bundestrainers ein Sonderlob ob seiner gezigten Trainingsleistungen als Neuling in diesem Kreise.
Dagegen hatte sich Steve Woitalla mehr oder minder mit gesundheitlichen Problemen auseinanderzusetzen: Neben einer Blockierung machten Ihn auch eine Erkältung zu schaffen. Das daraufhin verordnete Teiltraining bewältigte er allerdings mit Bravour, so das seiner Vorbereitung auf die ersten Qualifikationen zu den Junioreneuropameisterschaften nichts im Wege stehen sollte.
Trainer Karsten Oelsch: "Wir sind zuversichtlich, besonders habe ich mich über die Einstellung der Jungs gefreut, sie haben einen guten Eindruck hinterlasen".
Lesen sie mehr bei GYMmedia
Japaner bereits beim World-Cup in Cottbus gemeldet
in 3 Wochen ist Meldeschluß
11.01.06
Kenya Kobayashi, Kensuke Murata (FOTO), Hitoshi Aoyama, Takuya Nakase:
So heißen die ersten vier gemeldeten Teilnehmer der 30. Auflage des Weltcup-Turniers in Cottbus. Doch neben den Japanern von der Mannschaftsolympiasieger-Nation erwarten Turnierdirektor Sylvio Kroll und sein Team zahlreiche weitere Hochkaräter des internationalen Turnsports - schließlich gilt das "Turnier der Meister" nicht ohne Grund als eines der bedeutensten Turn-Turniere der Welt.
30. Turnier der Meister
GYM WORLDCUP 2006

Infos/Tickets/Downloads
[ 1 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 140 | 150 | 160 | 170 | 178 ]
SCC-AKTUELL
mit unserem Förderer

aktuelle Weltranglisten

GymCity OPEN

Internationales Trampolinturnier am 9. Juni 2018

MEILENSTEINE

Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de