[ 1 | 10 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 30 | 40 | 50 | 60 | 100 | 163 ]
Paul Degouy erster Sieger der eG Wohnen JuniorsTrophy
Überlegener französischer Doppelsieg im Mehrkampf
24.09.11
Beim ersten Hauptwettbewerb dem Mehrkampf der 11-14-jährigen des 26. Internationalen Nachwuchsturniers um die eG Wohnen JuniorsTrophy gab es einen beeindruckenden französischen Sieg. Mit bemerkenswerter technischer Ausbildung und nahezu überlegener Athletik verwies der 14-jährige Paul Degouy die Konkurrenz auf die Plätze. Härtester Konkurrent war mit Zachari Hrimecht sein eigener Teamkollege aus dem französischen Nationalteam. Beide brachten eine Leistung (um 80 Punkte), die auch bereits im Juniorenalter startenden Turnern gut zu Gesicht stehen würden. Auf Rang drei ordnete sich der Deutsche Meister von 2010 Nick Klessing aus Chemnitz, Schützling von Bernd Rudelt, ein.
Bester Cottbuser im Feld der 32 Teilnehmer war mit Hannes Winkler ein Schüler des Cottbuser Lehrertrainers Horst Werner, der für seine ausgezeichnete und nachhaltige Arbeit mit seinen Schützlingen bekannt und anerkannt ist.

Weitgehend zufrieden die Trainerschaft der deutschen Starter in dieser Kategorie : „Für eine erste niveauvolle Standortbestimmung nach der Sommerpause, also mitten im Anlauf in das neue Wettkampfjahr ist dieses Turnier eine wundervolle Plattform. Beste Bedingungen für Sportler und Umfeld zeichnen dieses Turnier bekanntermaßen seit langem aus. Dafür gilt den Cottbuser Organisatoren ein ausdrücklicher Dank“ so stellvertretend Gunter Schönherr, Cheftrainer Nachwuchs des deutschen Turner-Bundes.

Zwischenfazit des Turnierdirektors Mirko Wohlfahrt, der diese internationale Szenerie beobachtete: "Die beiden Franzosen, waren auf Grund Ihrer bereits vorhandenen athletischen Fähigkeiten nicht zu besiegen. Der deutsche Nachwuchs schlug sich im Hinblick auf den Saisonbeginn wacker, unsere Cottbuser Jungs brauchen sich mit ihren erbrachten Leistungen ganz und gar nicht zu verstecken und haben Entwicklungswege aufgezeigt bekommen. Besonders hat mich der Auftritt unserer Jüngsten gefreut, die es nicht gescheut haben, sich dieser Konkurrenz zu stellen. Vielen Dank an dieser Stelle an Rene’ Walko, dem Trainer dieser hoffnungsvollen Talente“.
(Fotonachweis: sportfotos-berlin.com)
Empfang des Vorstandes der eG Wohnen 1902
JuniorsTrophy kurz vor Ihrem Start
23.09.11
Am Ende eines langen Anreise- und Trainingstages für die Turner des internationalen Nachwuchsturniers im Gerätturnen um die eG Wohnen JuniorsTrophy gab der Namensgeber einen traditionellen Empfang für die Gäste des events. Am Geschäftssitz der eG Wohnen wurde die Bedeutung der bisherigen 25 Veranstaltungen beleuchtet und ein Ausblick in die Zukunft gewagt:

"Seit nunmehr 25 Jahren fördert unsere Genossenschaft dieses international hochrangige Turnier des olympischen Turnnachwuchses. Wir sehen im Turnen eine Sportart, in der Ausdauer, Kraft, Stehvermögen und auch ästhetische Qualität eine Einheit bilden - Tugenden, die sowohl der Erziehungsqualität unserer Jugend zugute kommen als auch in der Wirtschaft begehrt sind. Unsere Genossenschaft wird diesem Turnier auch unter neuem Namen weiter die Treue halten.“ so Arved Hartlich, Vorstand der eG Wohnen 1902.
26. Internationales Nachwuchsturnier um die JuniorsTrophy der eG Wohnen
19.09.11
Unter einem neuen Namen geht am kommenden Wochenende das 26. Internationale Nachwuchsturnier im Gerätturnen an den Start. Durch die Namensänderung der eG Wohnen erfolgte auch beim Nachwuchsturnier ein „Tapetenwechsel“: aus dem bisherigen GWG-Cup wird die eG Wohnen-JuniorsTrophy. Am sportlichen Anliegen und vor allem an der herzlichen Atmosphäre des renommierten Nachwuchsturnieres wird sich dadurch aber nichts ändern. Immerhin gab es den Wettkampf schon, als die Genossenschaft noch „ AWG“ hieß.

Turnier mit Tradition

Seit 1986 organisiert der SC Cottbus Turnen gemeinsam mit dem Turnverein Cottbus 1861 das mittlerweile vom Weltturnverband FIG zertifizierte Nachwuchsturnier in ununterbrochener Folge. Zum Auftakt nahmen Turner aus der damaligen DDR, Bulgarien, der CSSR, Ungarn, Polen und Rumänien teil. Erster Sieger war der Rumäne Adrian Gal aus Bistrita, der Cottbuser Mirko Wohlfahrt - heute Direktor des Turnier der Meister und der JuniorsTrophy - belegte den zweiten Platz. Viele der Teilnehmer sind heute als Trainer oder Betreuer wieder dabei oder gehören von Anfang an zu den Stammgästen. Viele der jungen Sportler standen später bei Europa- und Weltmeisterschaften oder bei Olympia auf dem Siegerpodest. Ein hervorragendes Beispiel kommt mit Philipp Boy aus den eigenen Cottbuser Reihen.

Verlässliche Partner

Von Beginn an unterstützte die damalige Arbeiterwohnungsgenossenschaft "Stadt Cottbus" das Turnier als "Patenbetrieb". Nach der politischen Wende erhielt das fünfte Turnier den offiziellen Titel "GWG-Cup". Mit der eG Wohnen 1902 steht dem SC Cottbus bis heute ein zuverlässiger Partner zur Seite. Gemeinsam mit der Sportschule, dem Sportstättenbetrieb, weiteren Turnvereinen der Region, den Sponsoren und vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern ist es gelungen, ein einzigartiges Turnier zu etablieren, das heute einen festen Platz im Terminkalender der Turn-Weltorganisation hat.

Ohne Helfer geht es nicht

Hinter den Kulissen gibt es in diesem Jahr einige Änderungen, wie SCC-Präsident Arved Hartlich berichtet: „Bei der eG Wohnen JuniorsTrophy haben wir uns ein bisschen der Zeit angepasst und gehen mit einigen Neuerungen an den Start. Unter anderem wird Mirko Wohlfahrt als Turnierdirektor tätig. Er hat ja bereits große Erfolge beim Turnier der Meister sammeln können und die nötige Erfahrung.“ Doch ohne seine vielen Helfer wäre auch der erfahrenste Turnierdirektor machtlos. Zahllose ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass die Mannschaften vom Flughafen nach Cottbus kommen, helfen bei der Verständigung, kümmern sich um den Auf- und Abbau der Geräte oder um die Versorgung. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird - im Interesse am Sport und am Verein. Das ist auch der Grund, warum wir diese Veranstaltung mit so geringem finanziellen Aufwand ausrichten können. Es sind unsere vielen fleißigen Helfer, die für diese sehr persönliche und herzliche Atmosphäre sorgen, die unsere Gäste jedes Jahr wieder aufs Neue loben. Dem kompletten Helferteam gebührt schon im Vorfeld ein riesengroßes Dankeschön!“, so Arved Hartlich.

Sport verbindet

Auch wenn bei der eG Wohnen JuniorsTrophy die Übungen vielleicht noch nicht ganz so perfekt sind wie bei den Großen, lohnt sich ein Besuch in der Lausitz Arena allemal. Die jungen Teilnehmer gehören größtenteils schon zur Nachwuchs-Turnelite ihrer Länder und gehen mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein und gehörigem Ehrgeiz an den Start. „ Selbst wenn es noch etwas wackelt, können die jungen Sportler in Cottbus hervorragend internationale Wettkampfatmosphäre schnuppern. Solche Erfahrungen sind für die spätere Karriere enorm wichtig“, erzählt Mirko Wohlfahrt. „Man trifft sich über die Jahre immer wieder bei solchen Wettkämpfen. Natürlich steht in der Halle der sportliche Wettbewerb im Vordergrund, man möchte schließlich gewinnen. Aber häufig werden außerhalb des Wettkampfgeschehens aus sportlichen Konkurrenten gute Freunde. Auch das kann man hier hautnah erleben. Das Cottbuser Turnier ist ein guter Grundstein dafür.“

Die Wettkämpfe finden wie immer in der Lausitz-Arena statt. Am Sonnabend, dem 24.09.2011 finden von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr die Wettbewerbe der Altersklasse 10 bis 14 Jahre statt. Von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr folgt die Altersklasse 15-18 Jahre. Am Sonntag, 25.09.2011 finden von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr die Gerätefinals in beiden Altersklassen statt. Im Anschluss veranstaltet der SCC auf dem Gelände an der Lausitzarena sein traditionelles Familienfest für jung und alt. Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist kostenlos.
Aufnahme gemeistert
Neuer starker Zuwachs beim Trampolinnachwuchs – Tony Abräumer des Tages
12.09.11
Am vergangenen Wochenende fand in Berlin der 8. Berliner Bären-Cup statt. Der Cottbuser Trampolinnachwuchs bewies wieder einmal einen starken Auftritt und konnte sich gegen das enorme Starterfeld von 180 Teilnehmern erfolgreich durchsetzen.

Die Mannschaft wurde von den 2 bereits erfahreneren Sportlern Tony Rietschel und Lea Sonique Buzin angeführt; des Weiteren gingen an den Start Lisa Marie Seidel (3. Klasse), Clemens Jurk (3. Klasse), Michelle Martinek (4. Klasse) und auch die 2 Neuzugänge aus Frankfurt/Oder Jon Luca Gasche und Max Otto Jörn Budde (beide 4. Klasse).

Als erstes waren die Mädchen gefragt. Lisa turnte sich mit Bravur ins Finale und erreichte schließlich einen 8. Platz; Michelle hingegen verpasste das Finale durch einen kleinen Fehler und belegte am Ende Platz 22.

Nun waren die Jungs an der Reihe. Clemens leistete sich ebenfalls einen Wackler und verpasste dadurch das Finale nur knapp. Am Ende landete er auf Platz 13. Die Neuzugänge Luca und Max hingegen bewiesen von Anfang an Nervenstärke und kamen mit Leichtigkeit ins Finale. Nur wenige Zehntel fehlten am Ende für Luca (Platz 5) und Max (Platz 8) für einen Platz auf dem Treppchen.

Schließlich kamen auch unsere Erfahrensten an die Reihe. Sonique beeindruckte mit ihrer Haltung und landete dadurch auf Rang 7. Der Abräumer des Tages jedoch war Tony Rietschel. Er überzeugte bereits im Vorkampf durch Höhe und Haltung. Im Finale legte er dann mit einer Neuen Übung (Höchster Schwierigkeitswert an diesem Tag) noch einen drauf und gewinnt mit deutlichem Abstand.

Mit diesem Ergebnis ist auch Trainer Christian Bach sehr zu frieden und freut sich schon auf die nächsten Wettkämpfe.
(Christian Bach)
Bedingungen in Cottbus sorgen für internationales Interesse
Zum neuen Schuljahr fanden gleich zweimal in Folge in den neu sanierten Hallen der Turner internationale Trainingslager statt.
09.09.11
Gäste aus Österreich sowie aus Schweden gastierten und waren begeistert von den Bedingungen vor Ort. Zusammen mit dem Sportstättenbetrieb sowie dem Haus der Athleten, wurden optimale Bedingungen für die Durchführung geschaffen.

Turner und Trainer der Gastierten bedankten sich für die Gastfreundschaft und machten deutlich für eine in Zukunft engere Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich.
(Holger Behrendt)
Cottbuser Trampoliner Fabian Vogel vertrat die Deutschen Farben in Großbritannien
Sieg in der U18 bestätigt ansteigende Form
05.09.11
Am vergangenen Wochenende trat die Jugendnationalmannschaft zum Ländervergleich in Taunton/Großbritanien an. Bundestrainer Hohenstein nominierte auch das Cottbuser Talent Fabian Vogel.

Fabian konnte in seiner Altersklasse U18 den Gesamtsieg für sich verbuchen und bestätigte seine aufsteigende Form. Nächster Höhepunkt für Fabian sind die Deutschen Meisterschaften am 1. und 2. Oktober in seiner Cottbuser Wahlheimat. "Wir wollen in der Cottbuser Lausitzarena durchaus nach Medaillen greifen, müssen aber bis dahin weiterhin an Fabians Qualitäten arbeiten" so sein Trainer Uwe Marquardt, der seinen Schützling auch ein Vorbild in seiner Trainingsgruppe nennt.
„Woitalla fehlt die gleiche Konsequenz wie Boy“
Seit April lenkt Arved Hartlich als Präsident die Geschicke des SC Cottbus Turnen. Der 56-Jährige, Technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „eg Wohnen“ in Cottbus, freut sich im RUNDSCHAU-Interview über die jüngsten Erfolge von Philipp Boy, sieht das erneute Scheitern von Steve Woitalla mit Sorge und wirft einen Blick voraus auf die nächsten Großveranstaltungen mit „JuniorsTrophy“ (24./25. September) und deutscher Meisterschaft im Trampolin (1./2. Oktober).
02.09.11
Herr Hartlich, am vergangenen Wochenende hat Philipp Boy dreimal Gold bei den deutschen Meisterschaften in Göppingen gewonnen. Wie wichtig ist Boy als Aushängeschild für den SCC?

Philipp Boy ist für den SC Cottbus enorm wichtig – für den Verein, für den Nachwuchs. Es muss regionale Vorbilder geben. Deshalb war es vor zwei, drei Jahren wichtig, die Weichen zu stellen, um Philipp Boy hier in Cottbus zu halten. Da haben wir ein ganzes Paket von Maßnahmen auf die Beine gestellt, angefangen beim Wohnen. Nach dem Triple - Vize-Weltmeister, Europameister und Deutscher Meister im Mehrkampf - fehlt eigentlich nur noch die Olympische Medaille. Das wäre natürlich die Krönung für seine Laufbahn, aber auch wichtig für den SCC.

Das SCC-Sorgenkind bleibt Steve Woitalla, der zum wiederholten Mal die Qualifikation für ein Großereignis verpasst hat. Haben Sie eine Erklärung für sein Scheitern?

Steve Woitalla ist unbestritten ein großes Talent. Die Basis, die er hier im Verein hat, könnte gar nicht besser sein. Meine Vermutung ist, dass Steve nicht die gleiche Konsequenz an den Tag legt wie ein Philipp Boy. Und wenn man nur eine Sekunde nachlässt und nicht mit Disziplin an das Training geht, reicht es eben nicht für die Spitze. Die absoluten Bestwerte kann man nur bringen, wenn man im Kopf klar ist.

Könnte ein Klimawechsel Steve Woitalla gut tun?

Wir werden nicht unsere Leistungsträger zu anderen Vereinen schicken. Steve ist auch für uns ein wichtiger Mann in der Bundesliga.

Sie haben die Bedingungen beim SCC angesprochen. Trainer Holger Behrendt (Anm. d. Red.: Olympiasieger 1998 an den Ringen) wird nach 13 Jahren den Verein verlassen.

Es ist sehr schade, dass uns Holger Behrendt verlässt. Er hat sehr gute Arbeit für den Nachwuchs in Cottbus geleistet. Hinter seinem Wechsel nach Berlin stehen aber ausschließlich persönliche Gründe. Klar ist: Wir müssen für Holger Behrendt Ersatz finden. Wir schauen uns bereits in Deutschland um, wer zu uns passt. Das macht natürlich vorrangig die Trainerschaft um Karsten Oelsch.

Die Geschäftsstelle des SCC war in den letzten Monaten sehr oft verwaist. Wie geht es hier weiter?

Wir wollen unserem langjährigen Geschäftsführer Reinhard Rau einen gezielten Ausstieg aus der Hauptverantwortung ermöglichen. Klar ist aber auch: Wir müssen arbeitsfähig bleiben. Einen großen Anteil daran hatte zuletzt Helga Konopka – sie ist ein wahre Wunderwaffe im Sport. Wir haben aber auch kürzlich einen neuen Arbeitsvertrag geschlossen. Manuela Prügel ist aus Frankfurt (Oder) nach Cottbus gekommen und soll die Geschäftsstelle leiten. Wir sind auf jeden Fall arbeitsfähig.

Ende September und Anfang Oktober warten mit der „eg Wohnen JuniorsTrophy“, der WM-Qualifikation und den deutschen Meisterschaften im Trampolin-Turnen zwei Großereignisse. Wie ist der Stand der Vorbereitungen?

Bei der „eg Wohnen JuniorsTrophy“ haben wir uns ein bisschen der Zeit angepasst und gehen mit einigen Neuerungen an den Start. Unter anderem wird Mirko Wohlfahrt als Turnierdirektor tätig. Er hat ja bereits große Erfolge beim Turnier der Meister sammeln können und die nötige Erfahrung. Die WM-Qualifkation und Meisterschaft im Trampolin-Turnen nach Cottbus zu ziehen, ist für uns als Verein ein großer Erfolg. Hier wird Detlef Kaiser das Organisations-Komitee leiten. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird - im Interesse am Sport und am Verein. Das ist auch der Grund, warum wir mit so geringem finanziellen Aufwand diese Veranstaltung ausrichten können.

Sie sind seit Ende April als Nachfolger von Wolfgang Wollgam als Präsident des SCC. Haben Sie die Aufgaben so erwartet – oder fühlen Sie sich überfahren?

Nein, nicht überfahren. Ich war vorher bereits einige Jahre im Präsidium, habe mit Wolfgang Wollgam die Ämter nur getauscht und wusste, was mich erwartet. Aber es wäre töricht gewesen, zu glauben, die Arbeit wird weniger. Doch ich bekomme große Unterstützung aus dem Verein. Das macht Mut.

Haben Sie für Ihre Amtszeit ein ganz persönliches Ziel beim SCC?

Wir hatten in der Vergangenheit sehr, sehr große Erfolge. Das ist schwer zu toppen. Wir wollen uns aber als Verein noch breiter aufstellen. Wir wollen den Spitzensport in Cottbus, aber dabei die Basis nicht vernachlässigen. Deshalb denken wir darüber nach, nach der Eröffnung der Turntalentschule in Forst auch eine Zweigstelle in Spremberg zu eröffnen, weil es dort sehr gute Wurzeln für den Turnsport gibt. Wenn es uns gelingt, noch mehr Kinder und Jugendliche zum Turnen zu bringen, wäre das eine hervorragende Sache.
Turnier der Meister geht im Jahr 2012 erstmals über vier Tage
Das Turnier der Meister in Cottbus gehört weiter zu den zehn besten Turn-Veranstaltungen der Welt
29.08.11
2012 soll die 36. Auflage vom 22. bis 25. März ausgetragen werden, und ist weiter im Rang eines Challenge-Turnieres des Internationalen Turn-Verbandes F.I.G. Erstmals wird das Traditionsturnier 2012 statt drei über vier Tage gehen. „Nach den Meldezahlen aus diesem Jahr wollen wir die Qualifikation über zwei Tage austragen und die Wettkampfzeiten für die Turner freundlicher gestalten. Entsprechend werden wir die Einladungen gestalten“, sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt am Sonntag.

Im vorläufigen FIG-Kalender 2012 der Challenge-Cup-Serie stehen weiter Doha (Katar/28. bis 30. März), Maribor (Slowenien/20. bis 22. April) und Ostrava (Tschechien/22. bis 24. November). Die Mehrkampf-Weltcup-Serie wird in New York (USA/3. März), Tokio (Japan/ 14./15. April), Stuttgart (1./2. Dezember) und Glasgow (Großbritannien/8. Dezember) ausgetragen. Dazu kommen zwei Geräte-Weltcups in Paris (Frankreich/17./18. März) und in Zibo (China/6./7. April).
Deutsche Meister Boy und Seitz führen WM-Riegen an
Die frisch gebackenen deutschen Meister im Mehrkampf Philipp Boy un Elisabeth Seitz führen das deutsche Aufgebot für die Turn-Weltmeisterschaften an. Auch Fabian Hambüchen ist nominiert.
29.08.11
Europameister Philipp Boy aus Cottbus und die alte und neue deutsche Meisterin Elisabeth Seitz (Mannheim) führen das deutsche Aufgebot für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 7. bis 16. Oktober in Tokio an. Obwohl nach seinem Achillessehnenriss im Januar am Boden und am Sprung noch nicht einsetzbar, gehört auch Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen (Niedergirmes) zur deutschen WM-Riege. Diese Entscheidung traf der Lenkungsstab des Deutschen Turner-Bundes (DTB) anlässlich der nationalen Titelkämpfe in Göppingen.

„Wir haben Probleme erkennen lassen. Dennoch hoffe ich, dass wir die hohen Erwartungen erfüllen können“, sagte dazu Bundestrainer Andreas Hirsch. Cheftrainerin Ulla Koch ergänzte: „Unser Problemgerät ist ganz klar der Schwebebalken. Da müssen wir lernen, wie dressierte Affen in jeder Situation auf dem Gerät zu bleiben.“

Das deutsche Männerteam wird komplettiert durch Barren-Europameister Marcel Nguyen (Unterhaching), Eugen Spiridonov aus Bous und den Stuttgarter Sebastian Krimmer. Um die beiden Restplätze werden während des WM-Trainingslagers Thomas Taranu (Straubenhardt), Helge Liebrich aus Wetzgau und der Hannoveraner Andreas Toba kämpfen. Bei den Frauen wurden neben Seitz Vize-Meisterin Kim Bui aus Stuttgart deren Vereinskollegin Pia Tolle, Nadine Jarosch aus Detmold und die Kölnerin Oksana Chusuvitina nominiert. Kandidatinnen für die restlichen zwei WM-Positionen sind Marie-Sophie Hindermann aus Stuttgart, die Chemnitzerin Lisa-Katharina Hill und Anja Rheinbay aus Köln.

In der japanischen Hauptstadt werden die ersten Olympiatickets für London 2012 vergeben, die jeweils besten acht Teams sind direkt für die Spiele qualifiziert. Die gemeinsame WM-Generalprobe beider Teams ist ein Dreiländerkampf am 10. September in Erzingen gegen die Schweiz und Rumänien. Die Frauen treten zusätzlich am 22. September in Arques gegen Frankreich an.

Ein Hintertürchen wurde dem derzeit verletzten Matthias Fahrig offengelassen „Wenn er am Donnerstag einen Leistungsnachweis erbringen kann und die Ärzte grünes Licht geben, ist er ein möglicher Kandidat“, erläuterte Hirsch.

Der Mannschafts-Europameister konnte in Göppingen wegen einer Sehenverletzung am Fuß nicht starten.
Philipp Boy: Mit Kraft und Eleganz zum Mehrkampf-Titel
Philipp Boy vom SC Cottbus hat nach der Vize-Weltmeisterschaft und Europameisterschafts-Gold nun auch erstmals den nationalen Titel im Mehrkampf gewonnen. „Ich bin hammerfroh, dass es endlich geklappt hat“, sagte ein strahlender Boy. In den Einzelfinals am Sonntag holte sich der 24-Jährige wie im Vorjahr den Titel am Seitpferd, gewann am Boden Gold und holte Silber am Reck.
02.09.11
Bei den Meisterschaften in Göppingen setzte sich Philipp Boy am Samstag mit 89,85 Punkten vor Titelverteidiger Marcel Nguyen (Unterhaching/87,95) und Eugen Spiridonov (Bous/85,35) durch. „Ich war letztes Jahr so gefrustet. Ich wollte Meister werden und es ist ein Glücksgefühl“, sagte Boy, der im Vorjahr bei der EM-Generalprobe in Berlin als Vierter eine Medaille verpasst hatte. „Das war wie eine Erlösung für mich. Ich war aufgeregt und hatte Riesen-Herzklopfen. Umso schöner ist jetzt der Titel“, sagte der neue Meister vom SC Cottbus, der noch Luft nach oben sieht: „Es geht noch besser.“

Boy erwies sich vor 2500 Zuschauern in der EWS-Arena eindeutig als stabilster Turner des Tages, lieferte eine starke Mischung aus Kraft, Eleganz und Geschmeidigkeit und holte erstmals seit 2003 durch Ronny Ziesmer den Mehrkampf-Titel wieder nach Cottbus.

Für Vorjahresmeister Marcel Nguyen war Sechskampf-Gold im Prinzip schon nach dem zweiten Gerät außer Reichweite, nachdem er am Pferd absteigen musste. Da er auch seinen Sprung nicht stand, war das Titel-Duell vorzeitig zugunsten von Boy entschieden. Barren-Europameister Nguyen schaffte es nach einer großen Aufholjagd mit Top-Übungen am Barren (15,900) und am Reck (15,600) wenigstens noch auf den zweiten Platz.

In den Gerätefinals am Sonntag verteidigte Boy seinen Titel am Seitpferd erfolgreich. Der Schützling von Trainer Karsten Oelsch siegte mit 14,450 Punkten vor Helge Liebrich (Süßen/14,250) und Eugen Spiridonov (Bous/14,150). Am Boden holte Boy seine dritte Goldmedaille und avancierte zum erfolgreichsten deutschen Turner. Mit 15,275 Punkten siegte er vor Routinier Eugen Spiridonov aus Bous (14,850 Punkte).

Am Königsgerät Reck musste Boy allerdings Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen aus Wetzlar den Vortritt lassen. Der Vize-Europameister von Berlin turnte zwar eine starke Übung mit Cassina und Kolman, hatte aber Probleme beim Abgang und musste sich mit 15,550 Punkten begnügen. Deutscher Meister wurde nach rund siebenmonatiger Verletzungspause Hambüchen mit 15,900 Punkten. Für ihn war es der 27. Meistertitel, mit dem er Rekordchampion Eberhard Gienger (34) wieder etwas näher rückte. Zudem verbesserte Hambüchen mit dem siebten Recksieg in Serie die Rekordmarke des Altmeisters. „Ein heißes Duell mit Philipp. Wir haben versucht, beide unsere besten Übungen zu zeigen. Ganz ist es nicht gelungen. Die Nominierung hat mir Rückenwind verliehen“, sagte der Hesse und blieb kritisch.

Christopher Jursch vom SC Cottbus holte noch Bronze am Sprung, allerdings waren hier nur drei Sportler am Start. Steve Woitalla hatte aufgrund einer Verletzung den Höhepunkt und die WM-Qualifikation verpasst. Am Barren wurde Boy Fünfter.

„Wir haben berechtigte Hoffnungen, die Weltspitze mitzubestimmen. Bei den Männern bin ich sehr optimistisch“, resümierte Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB), die Titelkämpfe gut sechs Wochen vor der WM in Tokio (siehe zum Thema). Bei den Titelkämpfen in Stuttgart (2008) und Rotterdam (2010) turnte sich das deutsche Team zweimal zu Bronze. Erfolgreichste Turnerin war Elisabeth Seitz, die nach dem Mehrkampfsieg vom Vortag auch am Boden sowie am Stufenbarren gewann und damit nun insgesamt siebenfache Meisterin ist.
(lr-online.de)
[ 1 | 10 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 30 | 40 | 50 | 60 | 100 | 163 ]
SCC-AKTUELL
mit unserem Förderer

aktuelle Weltranglisten

MEILENSTEINE

Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
(PDF, ca. 6,0 MB)

Kinder stark machen:
"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
klicken Sie doch mal rein !
(pdf, ca 250 kb)

Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de