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Boy macht ersten Schritt in Richtung WM Turner vom SC Cottbus wird Zweiter in der Qualifikation für Aarhus / Juckel nur auf Platz acht |
21.08.06 Philipp Boy vom SC Cottbus hat im Nationalteam der Männer einen Einstand nach Maß gefeiert.
Bei der ersten Qualifikation der deutschen Turner für die Weltmeisterschaften vom 14. bis 21. Oktober im dänischen Aarhus kam der 19-Jährige am Samstag in Berlin mit einer starken Leistung auf Platz zwei – und musste nur Top-Favorit Fabian Hambüchen den Vortritt auf dem Siegerpodest lassen.
Boys Mannschaftskollege Robert Juckel wurde nach starkem Beginn nur Achter.
Als Philipp Boy seine letzte Übung am Reck beendet hatte, feierten ihn die 1000 Zuschauer im Sportforum Hohenschönhausen euphorisch.
Beeindruckend stabil hatte sich der Cottbuser während der Qualifikation an allen sechs Geräten präsentiert und wurde dafür mit dem zweiten Rang belohnt.
«Bis auf ein paar Kleinigkeiten lief es sehr gut» , freute er sich über die Top-Platzierung bei seinem Debüt bei der Elite des Deutschen Turner-Bundes (DTB).
Mit seinem gelungenen Auftritt stellte er nicht nur die Konkurrenz in den Schatten, sondern unterstrich auch seine Ambitionen auf einen Platz in der DTB-Auswahl für die Weltmeisterschaften. Lediglich an Ex-Reck-Europameister Fabian Hambüchen (Wetzlar), der den Mehrkampf am Samstag souverän gewann, kam Philipp Boy nicht vorbei – ein neuer Ansporn: «Fabi ist unsere absolute Nummer eins, ihn zu schlagen, ist jetzt mein Ziel.»
Für Bundestrainer Andreas Hirsch war die überzeugende Leistung des jungen Cottbusers keine Überraschung. Das habe sich schon im Trainingslager in Kienbaum abgezeichnet. «Allerdings hat er bemerkenswert kontinuierlich geturnt» , lobte der Berliner, der von seinen 14 Schützlingen in der Qualifikation vor allem stabile Übungen sehen wollte. «Die haben aber nur Philipp und Fabian gezeigt.» Dass unter den besten Sechs am Samstag vier Turner erst 19 Jahre oder jünger waren, stimmte Hirsch positiv: «Die Konkurrenzsituation ist gut und notwendig.»
Profitiert haben die jungen Wilden allerdings auch von den Instabilitäten der «Älteren».
So erwischte der Cottbuser Robert Juckel keinen guten Tag. Nach ausgezeichnetem Start an Pferd (14,90) und Ringen (14,85) lag er auch nach dem Sprung (15,35) noch in Front. Doch dann warfen ihn gleich mehrere Fehler auf den achten Platz zurück.
«Es hat heute irgendwie nicht funktioniert» , zeigte sich der 24-Jährige etwas ratlos. Dass Juckel damit das WM-Ticket aber noch nicht verturnt hat, betonte der Bundestrainer: «Robert hat bewiesen, dass er am Pferd sehr wichtig ist und dass er an den Ringen eine Übung turnen kann, die wir brauchen.» Allerdings verlangt Hirsch von allen potenziellen WM-Kandidaten in den nächsten Wochen vollen Einsatz: «Es gibt noch einiges zu tun.» ...
Der Kampf um die Plätze in den WM-Riegen geht in der nächsten Woche weiter. Bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart (1. bis 3. September) haben die in Berlin unterlegenen Turner die Chance zur Revanche. Fehlen wird dort weiterhin René Piephardt. Der Berliner, der in der Bundesliga für den SC Cottbus startet, fällt mit gebrochenem Handwurzelknochen für den Rest der Saison aus.
Wenn Andreas Hirsch nach der DM zehn Athleten für den WM-Vorbereitungskader nominiert, aus dem sechs in Aarhus an den Start gehen, will Philipp Boy seine Fahrkarte bereits sicher haben: «Mein Ziel in Stuttgart ist ein Platz unter den ersten Drei.»
(lr-online.de) |
Boy schleicht sich an Hambüchen ran - Juckel mit Patzern
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20.08.06 Das deutsche Turnas Fabian Hambüchen hat einen Verfolger bekommen.
Der 19jährige Cottbuser Philipp Boy (Foto)belegte bei der WM-Qualifikation in Berlin vor 1 000 Zuschauern einen für ihn hervorragenden zweiten Platz.
Zwar ist der Abstand zum Topfavoriten
Hambüchen im Sechskampf noch deutlich, doch der ehemals bei den Junioren erfolgreiche Boy turnte einen stabilen Mehrkampf. Der Lausitzer hat nun gute Karten, sich in die sechsköpfige WM-Riege für die Welttitelkämpfe im dänischen Aarhus zu turnen.
Doch bei den deutschen Meisterschaften vom 1.–3.September in Stuttgart muss der willensstarke Cottbuser, der vor einigen Monaten aus disziplinarischen Gründen nicht im Blickfeld des Bundestrainers Hirschfeld stand, sich erneut bestätigen.
Boys Klubkamerad Robert Juckel lag nach drei Geräten in Front. Doch Patzer am Barren und Reck warfen den Cottbuser auf den achten Rang der Gesamtwertung zurück.
(SOS) |
Mit mir ist wieder zu rechnen Turner Philipp Boy vom SC Cottbus startet heute bei der ersten Qualifikation für die Weltmeisterschaften / Juckel als Konkurrent |
19.08.06 Der Turnsport hat ihn wieder. Mit Feuereifer blickt der Cottbuser Philipp Boy auf den heutigen Tag, an dem die erste Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober in Aarhus ansteht.
In Berlin messen sich am Nachmittag die 15 besten Gerätturner des Landes, um jene Riege zu küren, die in Dänemark die deutschen Farben vertritt – zu dieser will Philipp Boy gehören. Aber auch Robert Juckel, sein Teamkollege vom SC Cottbus, kämpft um einen der sechs heiß begehrten Startplätze.
„Ich bin gut drauf, habe viel gemacht und bin bereit“, blickt Philipp Boy dem ersten wichtigen Kräftemessen vor den Weltmeisterschaften optimistisch entgegen. In den vergangenen Wochen hat der 19-Jährige mit seinem Trainer Horst Werner kontinuierlich an den Übungen gearbeitet, die er heute in Berlin zeigen will.
„Philipps Leistungsstand ist von der Qualität und dem Inhalt so wie wir uns das vorstellen, er ist absolut im Soll“, lobt der Coach seinen Schützling, der die Freude am Turnen sichtlich wiedergefunden hat.
Das sah im Frühjahr noch ganz anders aus. „Ich hatte ein kleines Tief, wollte am liebsten aufhören“, beschreibt der gebürtige Schwedter seine damalige Situation. Sogar das Trainingslager des Deutschen Turner-Bundes (DTB) in Kienbaum hatte er abgebrochen, womit er sich vorerst aus der DTB-Auswahl katapultiert hatte.
Doch mit der Unterstützung des SCC fand der Schüler der Lausitzer Sportschule wieder auf seinen bereits als Fünfjähriger eingeschlagenen Weg an die Turn-Spitze zurück.
Die endgültige Wende brachte im Mai ein Weltcup in Gent. Dort konnte der Athlet zwar kein Finale erreichen, „aber die Lust am Turnen war wieder da“. Der Leistungsstand sei in Belgien noch nicht optimal gewesen, Feinheiten hätten gefehlt. „Aber ich wusste, jetzt kann’s vorwärts gehen und das werde ich zeigen“, sagt Philipp Boy und schaut nun mit neuem Selbstbewusstsein in Richtung Aarhus.
Seit Gent hat der dem Juniorenbereich entwachsene Athlet ohne Pause vor allem an der Stabilität seiner Übungen gearbeitet, um seinen Einstieg ins Nationalteam der Männer zu schaffen und seinem Traum, den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wieder ein Stück näher zu rücken.
„Olympia und die WM 2007 in Stuttgart sind meine größten Ziele für die nächsten beiden Jahre“, betont er, richtet seine volle Konzentration jedoch zunächst auf die WM im Oktober: „Dort will ich unbedingt dabei sein.“
Und Philipp Boy rechnet sich gute Chancen aus. Zum einen habe ihm Bundestrainer Andreas Hirsch zuletzt im Trainingslager aller potenziellen WM-Kandidaten in Kienbaum bescheinigt, von seinen Übungen „angenehm überrascht“ zu sein. Zum anderen sei er auch mit sich selbst endlich mal wieder zufrieden: „Auf so einem guten Leistungsstand war ich sch on lange nicht mehr.“
Ob es reicht, sich gegen seine Konkurrenten durchzusetzen, wird sich heute in Berlin zeigen. Dort und bei der zweiten WM-Qualifikation im Rahmen der Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 3. September in Stuttgart unter die besten Sechs zu kommen – damit wäre das Ticket nach Aarhus sicher gelöst.
„Drei Plätze für die WM sind noch offen“, sagt er, denn Fabian Hambüchen, Thomas Andergassen und Eugen Spiridonov seien durch ihre Vorleistungen schon so gut wie nominiert. „Schön wäre es, wenn zwei Cottbuser in Dänemark dabei sind“, findet der mehrfache Deutsche Jugendmeister und meint neben sich selbst Robert Juckel.
„Er hat schon mehr Wettkampferfahrung bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften, erzählt mir viel davon und korrigiert meine Übungen im Training“, berichtet Philipp Boy über das freundschaftliche Verhältnis zu seinem 24-jährigen Vereinskollegen. Heute in der Bundeshauptstadt sind die beiden jedoch Konkurrenten. Und der Youngster geht hochmotiviert in den internen Ausscheid:
„Alle sollen sehen, dass mit mir wieder zu rechnen ist.“
(lr-online.de) |
1. WM-Qualifikation in Berlin der erste Schritt zur Turn-WM |
15.08.06 Für Deutschlands Turner fällt am kommenden Wochenende in Berlin der Startschuss zu einer fast einjährigen Vorbereitungsphase an deren Ende die Turn-WM 2007 in Stuttgart steht.
Bei der ersten der beiden Qualifikations-Wettkämpfe für die diesjährigen Welttitelkämpfe im dänischen Aarhus sollen bereits die sportlichen Weichen gestellt werden, die die Athleten des DTB dann über Dänemark nach Stuttgart führen sollen.
So werden die fast 1.500 Zuschauer im Sportforum Hohenschönhausen die komplette Schar deutscher Turnstars erleben – alle hochmotiviert und festen Willens eine entsprechende Frühform an den Tag zu legen.
So auch Fabian Hambüchen: Der Europameister von 2005 hat erst kürzlich ein Trainingslager in Japan absolviert und befindet sich laut Vater Wolfgang in „in guter Verfassung“. Der 19-jährige Gymnasiast hatte in Fernost an der technischen Aufstockung seiner Übungen gearbeitet und wird nun in Berlin am Boden ein neues E-Teil präsentieren. „Ich denke wir werden von Fabian einen sehr guten Wettkampf sehen“, ist sich auch DTB-Cheftrainer Andreas Hirsch sicher, der jedoch auch von den anderen Teilnehmern in erster Linie „stabile Übungen und realitätsbezogene Leistungen“, sehen möchte.
Unkalkuliertes Risiko ist also bei den 16 männlichen Athleten nicht unbedingt zu erwarten.
Neben dem Wetzlarer befinden sich auch Eugen Spiridonov, Thomas Andergassen und Robert Juckel laut Chefcoach Hirsch voll im Trainings-Soll. So hat Vize-Europameister Spiridonov seine Schulterverletzung rechtzeitig auskuriert, und dem Mehrkampf-Duell mit Hambüchen steht damit nichts mehr im Weg. Thomas Andergassen hat in letzter Zeit vor allem daran gefeilt, am Pauschenpferd, den Anschluss an die internationalen Spitze zu wahren.
Auch die beiden Cottbuser Robert Juckel und Philipp Boy (Foto) befinden sich auf einem guten Weg: Während Juckel sich mit einigen Problemen der Halsmuskulatur herumplagen musste, sich jetzt alledings "recht fit" fühlt, ist die Motivation für Philipp Boy fast unendlich groß: "Ich will gleich bei der ersten Quali ins Vorderfeld, einigen Etablierten das Leben schwer machen."
Doch trotz aller Motivation und Stärke auf dem Papier sind absolute Top-Leistungen zu diesem Saisonzeitpunkt (noch) nicht wahrscheinlich. Wolfgang Hambüchen bringt es auf den Punkt: „Berlin ist eine erste wichtige Bestandsaufnahme, die Feinregulierung kommt später“ – logisch, denn der Weg von Berlin nach Stuttgart ist lang und führt über Dänemark.
(dtb,scc) |
Turn-EM 2007 in Amsterdam
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09.08.06 Amsterdam ist von der Europäischen Turn-Union als Austragungsort der Europameisterschaften im Turnen 2007 bestätigt worden.
Das teilte das Organisationskomitee auf seiner Sitzung in der niederländischen Metropole mit.
Die Wettbewerbe der Männer und Frauen sollen vom 23. bis 29. April im "Exposition Centre RAI" stattfinden. |
WM-Qualifikation in Berlin Juckel (Foto) und Boy auf gutem Weg |
07.08.06 Während sich die Ausrichter der Veranstaltung die Hände reiben dürften, gilt diese doch seit einigen Tagen als ausverkauf, wird es für die Aktiven in knapp 2 Wochen ernst: Die erste Qualifikationshürde für alle 15 WM – Kandidaten in Berlin steht an.
Am 19.08. ab 15.00 Uhr geht es im Sportforum Berlin – Hohenschönhausen darum, sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um die begehrten Tickets für die 39. Weltmeisterschaften vom 13. bis 21. Oktober 2006 im dänischen Aarhus zu verschaffen.
Dabei wollen sich einige Turner wieder in das Blickfeld des Cheftrainers Andreas Hirsch bringen, die zum Beispiel keine Berücksichtigung bei den Europameisterschaften in Volos fanden.
Zu allererst denkt man dabei natürlich an den Hallenser Matthias Fahrig mit seinem enormen Potential vor allem am Boden und Sprung. Aber auch seinem Clubkamerad Christian Berczes werden große Chancen eingeräumt sich wieder in die Nationalmannschaft zu turnen.
Darüber hinaus wollen natürlich auch die aufstrebenden Youngster um Thomas Taranu (Straubenhardt), Philipp Boy (Cottbus) oder Andreas Hofer den Etablierten das Leben schwer machen und Ihre Chance nutzen.
Natürlich stehen aber auch neben dem Ex-Reck – Europameister Fabian Hambüchen und dem aktuellen Vizeeuropameister von Volos am Pferd Eugen Spridonov, die gestandenen Thomas Andergassen und Robert Juckel im Fokus der Öffentlichkeit.
Dagegen fällt Robert Weber vom TSV Ehmen auf Grund einer Schulterverletzung für die Teilnahme an der Turn-Weltmeisterschaft vom 14. bis 21. Oktober in Aarhus/Dänemark aus.
Die dauernden Schulterprobleme, die Robert in letzter Zeit zu schaffen machten, lassen keine volle Belastung im Training zu, so dass es keinen Sinn macht, bei der 1. WM-Qualifikation am 19. August in Berlin und bei den Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 3. September in Stuttgart anzutreten. Daher wurde in Abstimmung mit Cheftrainer Andreas Hirsch entschieden, dass die nun wohl unumgängliche Operation kurzfristig erfolgen soll, um Webers Chancen für die Teilnahme bei der WM 2007 in Stuttgart sowie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zu erhalten
(scc/ dtl / gymmedia) |
Juckel und Boy kämpfen um die WM-Tickets WM- Quali in Berlin (19.08.06) fast ausverkauft |
28.07.06 Robert Juckel und Philipp Boy (Foto) befinden sich momentan im Trainingslager in Kienbaum und bereiten sich auf die erste entscheidende Qualifikation zur diesjährigen Weltmeisterschaft in Aarhus (Dänemark) vor.
Während sich Juckel nach seinem überraschenden Weltcup-Erfolg (3. am Reck) in Shanghai durchaus mit Rückenwind in diese Qualifikation begeben wird, muß Boy sich hinten anstellen und diese Chance nutzen: "Ich will in meinem ersten Senioren-Jahr schon an die Tür des WM-Teams klopfen, den etablierten ordentlich Druck machen - darauf habe ich mich vorbereitet."
Wer dagegen am 19. August Deutschlands Turner um die begehrten Tickets zur WM 2006 in Dänemark kämpfen sehen möchte, der muss sich sputen. Die 1400 Karten für die Veranstaltung in Berlin sind nahezu ausverkauft. Kein Wunder, denn das Starterfeld lässt keine Wünsche offen.
Genauer gesagt tritt im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen das Beste an, was Deutschlands Turnlandschaft zu bieten hat. 16 Männer und maximal 12 Frauen werden zur Ausscheidung an die Geräte gehen, darunter auch Topstars wie Fabian Hambüchen, Thomas Andergassen, Vize-Europameister Eugen Spiridonov und EM-Bronze-Gewinnerin Katja Abel.
Das voraussichtliche Feld der Turnerinnen wird bestehen aus: Katja Abel, Kim Bui, Annika Pfeffer, Svenja Hickel, Theresa Sporer, Jenny Brunner, Heike Gunne, Julia Hänel. Tina Jentsch, Leoni Hörstensmeyer und Jessica Heinz müssen sich hingegen erst noch für Berlin qualifizieren.
Bei den Männern steht bereits die Einteilung der beiden Startfelder zu je acht Athleten fest.
In Gruppe I turnen: Waldemar Eichorn, Robert Weber, Matthias Fahrig, Jens Übel, Marek Schmidt, Andreas Hofer, Philipp Boy (SCC) und Thomas Andergassen.
Gruppe II besteht aus: Fabian Hambüchen, Rene Piephardt, Eugen Spiridonov, Anton Wirt, Robert Juckel (SCC), Christian Bersces, Thomas Taranu und Marcel Nguyen.
mehr dazu: BTB (link)
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Weltcup-Finale der Turner nach Sao Paulo verlegt Monegassen sagen ab |
28.07.06 Das Weltcup-Finale der Turner am 15. und 16. Dezember wird nicht wie geplant in Monaco stattfinden sondern im brasilianischen Sao Paulo, teilte der Internationale Turnverband (FIG) in Neuchâtel mit.
Das monegassische Organisationskomitee hatte die FIG informiert, dass es sich außer Stande sieht, die notwendigen Finanzmittel für die Ausrichtung zu beschaffen. Der brasilianische Turnverband (CBG) habe sich daraufhin spontan um eine Ausrichtung zum gleichen Termin beworben. Dem habe das Exekutiv-Komitee der FIG auf seiner letzten Sitzung zugestimmt, teilte die FIG weiter mit.
Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung, bei der pro Gerät die acht besten Turner der Weltcup-Serie gegeneinander antreten, hatte in den vergangenen Jahren oft unter Absagen und einem mangelnden Stellenwert bei den Weltklasse-Turnern gelitten. Für die Ausrichtung des Weltcup-Finales 2006 hatte sich trotz regelmäßig guten Zuschauerzuspruchs lange Zeit überhaupt kein Interessent gefunden.
(dpa) |
EXPOPHARM Medienpreis 2006: Ronny Ziesmer zu Gast bei der Preisverleihung |
26.07.06 Zur Verleihung des EXPOPHARM Medienpreises 2006 in München hat mit Ronny Ziesmer einer der "100 Köpfe von morgen" zugesagt. Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 12. Juli 2004, änderte sich das Leben des Leistungssportlers in Sekundenbruchteilen. Ziesmer verunglückte bei der Olympiavorbereitung und ist seitdem querschnittgelähmt.
Ziesmer hat die Herausforderung angenommen und die ersten großen Schritte in ein neues Leben bewältigt. Vor wenigen Tagen bestand der ehemalige Turner die letzte Prüfung des zweiten Semesters seines Biotechnologiestudiums an der Fachhochschule Lausitz. Jenseits seines Studiums hat sich der achtfache deutsche Meister viel vorgenommen.
Zurzeit befindet sich Ronny Ziesmer in der Gründungsphase der Stiftung "Allianz der Hoffnung", die helfen soll, die Forschung auf dem Gebiet der Regeneration von Nervenzellen entscheidend voranzubringen. Die Stiftung soll in enger Kooperation mit der "Deutschen Stiftung Querschnittslähmung" (DSQ) insbesondere deutsches Forschungspotenzial für die künftige Behandlung chronisch verletzter Rückenmarksfälle unterstützen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte bereits ihre Unterstützung zu. Kurz vor der Fußball-WM wurde Ziesmer von einer Jury unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler zu einem der "100 Köpfe von morgen" ausgewählt.
Im Rahmen der feierlichen Verleihung des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten EXPOPHARM Medienpreises 2006 im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München wird Ronny Ziesmer auf dem Podium mit Vorjahres-Preisträgern über das Thema "Wert von Gesundheit" sprechen.
Die Preisverleihung findet am Vorabend der EXPOPHARM, Europas bedeutendster pharmazeutischer Fachmesse, statt, die vom 21. bis 24. September 2006 in München zu Gast ist.
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Deutsche Turner in Gruppe acht Neuchatel - Die deutsche Turn-Riege der Männer startet bei den Weltmeisterschaften im dänischen Aarhus (14.- 21. Oktober) in der achten und vorletzten Gruppe. |
25.07.06 Wie die Auslosung am Sitz des Weltverbandes FIG in Neuchatel ergab, beginnen die Deutschen am Seitpferd und turnen gemeinsam mit den Riegen aus Südafrika, Puerto Rico, Brasilien und Schweden. Die deutschen Turnerinnen müssen bereits in der 2. Gruppe am Morgen gemeinsam mit Chile, Frankreich und einer Mixed Gruppe an die Geräte und beginnen am Schwebebalken.
Bei den 39. Titelkämpfen findet bereits ein Vorausscheid für die Olympia-Qualifikation 2008 statt. So qualifizieren sich in Aarhus nur die besten 24 Riegen der Männer und Frauen für die Weltmeisterschaft 2007 in Stuttgart, bei denen dann die je zwölf Top-Teams ermittelt werden, die zu den Sommerspielen nach Peking reisen.
Bei die Weltmeisterschaften in Dänemark sind nach dem vorläufigen Meldeergebnis 521 Turner (287 Männer und 234 Frauen) aus 62 Verbänden dabei. Zum Team-Wettbewerb der Männer wollen 44 komplette Riegen antreten, bei den Frauen sind es 33 Mannschaften.
Zuvor hatte das Council des Weltturnverbandes Modifizierungen des Qualifikations-Modus für die Olympischen Spiele 2008 zugestimmt. Die wichtigste Neuerung dürfte sein, dass für die olympischen Turn- Wettbewerbe sowohl bei Frauen als auch Männern die jeweiligen Einzelweltmeister der WM in Stuttgart direkt teilnahmeberechtigt sind.
Die zwölf besten Teams von Stuttgart 2007 sind mit je sechs Turnern qualifiziert. Die Teams, die bei dieser WM auf den Plätzen 13 bis 15 landen, dürfen mit zwei Athleten in Peking teilnehmen. Die Riegen auf den Plätzen 16 bis 18 dürfen je einen Turner in das "Reich der Mitte" entsenden. Zusätzlich behält sich das FIG vor, drei Wildcards zu vergeben.
(dpa) |
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SCC-AKTUELL
Kinder stark machen:
"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur |