 |
Turnen – 1. Bundesliga Männer An Brisanz kaum zu überbieten |
07.12.06 Am Samstag (9.12.06) wird der letzte Wettkampftag der 1. Bundesliga Männer an Brisanz nicht zu überbieten sein. Drei Mannschaften stehen punktgleich an der Tabellenspitze und kämpfen um den Einzug ins Ligafinale. In der Abstiegsfrage kommt es auch zum direkten Duell.
Zum wahren Klassiker kommt es in Kolkwitz beim Zweikampf des fünfmaligen Deutschen Meisters SC Cottbus gegen den siebenmaligen Rekordmeister EnBW TT Stuttgart. Die Vorzeichen sind klar, wer gewinnt hat das Finalticket für Heidelberg in der Tasche. Nach den letzten Leistungen gehen die Lausitzer als leichter Favorit in den Wettkampf. Aber auch die Stuttgarter, mit dem zusätzlichen Schub durch den hohen Erfolg gegen den KTV Straubenhardt, werden topmotiviert in den Wettkampf gehen.
In der schon jetzt ausverkauften Straubenhardt-Halle wird der amtierende Deutsche Meister KTV Straubenhardt gegen den Meister 2004, dem Mitteldeutschen TurnTeam Chemnitz/Halle antreten. Nach der deutlichen Niederlage - ohne ihren Star Fabian Hambüchen - gegen Stuttgart, benötigen die Straubenhardter unbedingt einen Sieg für den erneuten Finaleinzug. Die Mitteldeutschen haben nach dem unglücklichen Saisonauftakt im Frühjahr bei einem Sieg noch eine minimale Chance auf die Bronzemedaille.
Nach 6 „Vorkämpfen“ kommt es nun zum Abstiegskrimi zwischen dem TSV Monheim und dem Aufsteiger TV Wetzgau. Ganze zwei Gerätpunkte trennen die beiden Vereine vor dem Wettkampf in der Monheimer Stadthalle. Da beide Mannschaften als relativ gleichstark einzuschätzen sind, wird vermutlich die bessere Nervenstärke über den Ligaverbleib entscheiden.
In Dillingen/Saar treffen mit der TG Saar und dem FC Bayern München zwei Ex – Meister aufeinander, die sich mit einem Erfolg positiv aus der diesjährigen Ligarunde verabschieden wollen.
(dtl) |
SC Cottbus übernimmt erstmals Tabellenführung Jetzt in Kolkwitz vorweggenommenes Finale gegen Stuttgart |
04.12.06 Zu einem vorweggenommenen Finale kommt es am kommenden Samstag in der Deutschen Turn-Liga (DTL) im Kolkwitz-Center.
In der siebten und letzten DTL-Runde empfängt Tabellenführer SC Cottbus dann den Tabellendritten EnBW Turn-Team Stuttgart. Nach dem vergangenen Wochenende haben beide Mannschaften 10:2 Punkte – und der Sieger von Kolkwitz ist auf jeden Fall eine Woche später im Ligafinale in Heidelberg dabei.
Der fünffache deutsche Mannschaftsmeister aus Cottbus nahm die Auswärtshürde beim FC Bayern München locker und souverän und feierte den fünften Sieg in Folge. Mit dem 73:14-Sieg (12:0 Gerätepunkte) sicherten sich die Lausitzer gleichzeitig erstmals in dieser Saison die Tabellenführung, da der amtierende deutsche Mannschaftsmeister KTV Straubenhardt seine erste Saisonniederlage einstecken musste.
Die Straubenhardter (jetzt 10:2 Punkte) unterlagen dem schwäbischen Rivalen aus Stuttgart deutlich mit 23:64 Score-Punkten und konnten dabei lediglich den Boden für sich entscheiden. Die Mannschaft von Fabian Hambüchen hat aber am kommenden Wochenende gegen das MTT Chemnitz/Halle weiter alle Chancen auf das Erreichen des Ligafinales.
Die Cottbuser, die in München in Bestbesetzung antreten konnten, begannen etwas nervös, entschieden aber den Auftakt am Boden dennoch mit 8:6 knapp für sich. Pferd und Ringe gingen ebenfalls an den SCC, der zur Halbzeit der einseitigen Begegnung bereits mit 37:7 führte. Auch an Sprung und Barren setzten sich die Gäste um die Nationalmannschaftsturner Robert Juckel und Philipp Boy durch. Am Reck gewann die diesmal von Karsten Oelsch betreute Mannschaft zum Abschluss mit 12:0.
Einen guten Einstand gab nach längerer Abstinenz Junioren-Europameister Brian Gladow. „Er hat eine stabile Leistung gezeigt“, lobte Oelsch den jungen Berliner. Wieder mal mit dem gelben Trikot des besten Scorers wurde der ukrainische Nationalmannschafts-Turner Roman Zozulja mit 23 Score Punkten ausgezeichnet. „Die Mannschaft hat wieder eine sehr gute Leistung gezeigt und ihr Soll übererfüllt“, sagte Oelsch weiter.
„Natürlich gibt es noch Kleinigkeiten, die wir verbessern können. Das haben wir uns aber für das ,Finale’ gegen Stuttgart aufgehoben“, schickte der SCC-Trainer eine Kampfansage in die schwäbische Metropole. (lr-online.de) |
SCC neuer Spitzenreiter Straubenhardt mit erster Saisonniederlage |
03.12.06 Ohne den im Abiturstress steckenden Fabian Hambüchen hat der deutsche Meister KTV Straubenhardt am 6. Kampftag der Deutschen Turn-Liga (DTL) die erste Niederlage einstecken müssen.
Somit müssen die Schwaben wieder um den Einzug ins das Meisterschaftsfinale am 16. Dezember in Heidelberg bangen. Die Straubenhardter unterlagen dem KTV Stuttgart deutlich mit 23:64 Punkten und konnten dabei lediglich den Boden für sich entscheiden. Während Straubenhardt mit nun 10:2 Punkten auf Platz zwei abrutschte, haben sich plötzlich auch die drittplatzierten Stuttgarter (10:2) um Auswahlturner Thomas Andergassen (17 Score-Punkte) wieder im Kreis der Titelanwärter zurück gemeldet.
Neuer Spitzenreiter ist der punktgleiche SC Cottbus nach einem Kantersieg mit 73:14 Score-Punkten über den FC Bayern München. Bereits zur Halbzeit der einseitigen Begegnung führten die Lausitzer um die Auswahlturner Philipp Boy und Robert Juckel klar mit 37:7. Als bester Turner wurde erneut der ukrainische Auswahlathlet Roman Sosulja mit 23 Score-Punkten ausgezeichnet. Einen guten Einstand im Cottbuser Team feierte nach längerer Abstinenz der Berliner Junioren- Europameister Brian Gladow.
Die TG Saar kam vor allem dank Vize-Europameister Eugen Spiridonov (24 Score-Punkte) beim Aufsteiger TV Wetzgau zu einem 59:38-Erfolg. Auch das Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz/Halle konnte seinen Erfolgsweg fortsetzen und verbuchte gegen den TSV Monheim beim 78:19 den vierten Saison-Sieg.
(dpa) |
Klarer Sieg in München – Aber Finale steht noch nicht fest
|
02.12.06 Die Turner des SC Cottbus bleiben weiter in der Erfolgsspur. Beim FC Bayern München gewannen die Lausitzer ihren Vorrundenvergleich sicher mit 73:14 Punkten. Sie setzten sich auch in diesem Bundesligavergleich wieder an allen Geräten durch. Einmal mehr war der Ukrainer Roman Zozulya (Foto) der Topscorer.
„Wir haben gute Leistungen abgeliefert“, lobte Trainer Carsten Oelsch. „Die restlichen Körner heben wir uns noch für den Vergleich gegen Stuttgart auf“. Gegen die Schwaben geht es am kommenden Samstag in Kolkwitz.
Wer hier gewinnt, zieht ins Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein.
Straubenhardt ist nach der ersten Saisonniederlage auch noch im Rennen. Cottbus, Stuttgart und Straubenhardt liegen in der Tabelle mit je 10:2 Punkten an der Spitze. Zwei Vertretungen kommen ins Finale.
(SOS) |
Cottbus vor letzter Auswärtshürde SCC tritt heute beim FC Bayern München an |
02.12.06 Der Countdown läuft: Heute starten die Bundesliga-Turner vom SC Cottbus ihren Saison-Endspurt. Nach vier Siegen in Folge ist das anvisierte Liga-Finale am 16. Dezember in greifbare Nähe gerückt.
Der nächste Schritt in Richtung Heidelberg soll am heutigen sechsten und vorletzten Wettkampftag der Deutschen Turnliga (DTL) gemacht werden. Allerdings wartet mit dem FC Bayern München ein hochkarätiger Kontrahent auf die Tabellenzweiten aus der Lausitz. Nach den lockeren Kantersiegen gegen Saar, Monheim und Wetzgau dürfte der Wettkampf heute ab 17 Uhr in Unterhaching daher mal wieder eine echte Herausforderung für die Cottbuser werden.
«Die letzten Gegner waren nicht so stark, die richtig harten Brocken kommen erst noch» , verweist SCC-Cheftrainer Horst Werner auf das schwere Restprogramm: Denn nach der Auswärtshürde FC Bayern empfangen die Cottbuser mit dem EnBW Turn-Team Stuttgart am 9. Dezember (15 Uhr) im Kolkwitz-Center noch ihren schärfsten Konkurrenten um den Platz im Finale. Und beide Teams haben ebenso wie der SCC echte Spitzenathleten in ihren Reihen. Bei den Bayern turnen neben Marcel Nguyen, Nationalmannschafts-Kollege von Robert Juckel und Philipp Boy, auch internationale Topstars wie Jevgeni Sapronenko aus Lettland und der Brite David Eaton. Doch auch sie konnten die 30:61-Pleite am vergangenen Wochenende beim amtierenden Meister Straubenhardt nicht verhindern. Es war bereits die dritte Niederlage des FCB in dieser Saison. Dabei war das Team nach zwei Siegen zum Auftakt als Tabellenführer in die Rückrunde gegangen.
Der SC Cottbus tritt heute in nahezu voller Besetzung im Süden an. Zum ersten Mal in dieser Saison gehört Junioren-Europameister Brian Gladow (Foto) wieder zum Aufgebot.
Roman Zozulya und Philipp Boy werden zudem ganz besonders motiviert in die nächsten Begegnungen gehen, da sie mit 116 und 100 Punkten derzeit an der Spitze der Top-Scorer stehen und damit gute Chancen auf den Gesamtsieg haben.
Allerdings muss die Mannschaft heute ohne ihren Cheftrainer auskommen. Werner befindet sich mit SCC-Talent Christopher Jursch in Kienbaum bei der Qualifikation für einen U-16-Länderkampf. An seiner Stelle wird Karsten Oelsch die Turner durch die Duelle begleiten.
(lr-online.de) |
Turnen - 1. Bundesliga Männer SCC vs. FC Bayern München |
29.11.06 Am Samstag (02.12.06) kommt es im „Oberhaus“ der Deutschen Turn Liga zum Derby zwischen dem EnBW TurnTeam Stuttgart und der KTV Straubenhardt. Die Straubenhardter wollen das Ticket für das Ligafinale in Heidelberg endgültig lösen. Stuttgart muss hingegen einen Sieg einfahren, damit der Traum vom Liga-Finale nicht platzt.
Dem inzwischen hochgehandelten Titelanwärter SC Cottbus steht dagegen eine schwere Auswärtshürde bevor. Im neugebauten Unterhachinger Sportzentrum muss das Team dem FC Bayern München entgegentreten. Die Münchener, mit zwei Siegen in die Saison gestartet, werden alles dransetzen, um sich im letzten Heimwettkampf schadlos zu halten. Die Cottbuser wollen ihre Siegesserie von vier Siegen in Folge fortsetzen, um sich eine optimale Ausgangsposition für den letzten Wettkampftag zu erarbeiten. Dort steht dann der Showdown gegen Stuttgart an.
In einer weiteren Begegnung empfängt das Mitteldeutsche TurnTeam die bayerische Vertretung aus Monheim. Klarer Favorit sind die Athleten aus Chemnitz / Halle, die sich mit dem knappen Erfolg zuletzt endgültig wieder in die Medaillenränge geturnt haben. Der TV Wetzgau empfängt bei seinem letzten Heimwettkampf die Mannschaft der TG Saar.
(dtl) |
TOP-scorer der Bundesliga Cottbuser Doppelführung ausgebaut |
29.11.06 Nach 5 Bundesligarunden - vor den 2 entscheidenden Begegnungen für den Einzug ins Ligafinale setzte sich das Cottbuser Duo Roman Zozulya (116 Score Punkte) und Philipp Boy (100 Score Punkte) an die Tabellenspitze der scorer-Wertung.
Als erster Verfolger folgt auf Platz 3 Nationaturner Thomas Taranu vom Titelverteidiger KTV Straubenhardt mit 91 Score Punkten. |
Philipp Boy mit VNG-Förderung 17 OSP-Sportler gehören Verbundnetz-Förderung an /
Morgen Berufung |
28.11.06 Die Athleten erhalten morgen in Cottbus aus den Händen des Ex-Box-Weltmeisters Sven Ottke und der Ruder-Olympiasiegerin Kerstin Förster ihre Berufungsurkunden. ...
Für die insgesamt rund 100 Förderkandidaten an den acht ostdeutschen Olympiastützpunkten stellt die Verbundnetz Gas AG jährlich 275 000 Euro für spezielle Sportgeräte, Trainingslager oder Trainerkosten bereit, um eine optimale Vorbereitung für die Olympischen Spiele 2008
zu ermöglichen.
(lr-online.de) |
Siegesserie souverän fortgesetzt SC Cottbus gewinnt mit 95:7 gegen den TV Wetzgau / Umjubeltes «Heimspiel» in Schwedt |
27.11.06 Alter Schwed(t)e!
Mit ihrem dritten Kantersieg in Folge haben die Bundesliga-Turner vom SC Cottbus am Samstag erneut ein dickes Ausrufezeichen hinter ihre Final-Ambitionen gesetzt. Am 5. Wettkampftag der Deutschen Turnliga (DTL) feierten die Lausitzer in Schwedt/Oder einen deutlichen 95:7-Erfolg gegen den chancenlosen TV Wetzgau und rückten damit auf den zweiten Tabellenplatz vor. Auch beim umjubelten Premierenauftritt in der
Heimatstadt seiner beiden Turner Philipp Boy und Steve Woitalla konnte der SCC wieder alle sechs Geräte klar mit 12:0 für sich entscheiden.
So eine weite Anreise zu einem Heimspiel hatten die Cottbuser Turner noch nie. Doch die 230 Kilometer bis nach Schwedt hatte das Team von Cheftrainer Horst Werner gerne auf sich genommen: Der Wettkampf als Dankeschön für die langjährige Zusammenarbeit mit dem dortigen TSV ist schließlich ein voller Erfolg geworden. Restlos begeistert waren die 400 Zuschauer vom souveränen Auftritt des fünffachen Mannschaftsmeisters gegen den nun um den Klassenerhalt bangenden Aufsteiger aus Schwaben. Der SCC hat den Wettbewerb von Beginn an dominiert. Lediglich zwei der 24 Duelle konnten die Wetzgauer für sich entscheiden: Sie punkteten am Sprung und am Pferd, verloren beide Geräte dennoch deutlich (3:10, 4:13).
Das Pferd hatte sich wie schon beim letzten Heimwettkampf in Kolkwitz auch in Schwedt als Schwachstelle der Cottbuser erwiesen – doch es war auch dieses Mal die einzige. An allen anderen Geräten überrannten die Schützlinge von Horst Werner förmlich ihre Gegner. Besonders deutlich mit jeweils 20:0 fielen ihre Siege an den Ringen und am Reck aus. Aber auch am Boden (14:0) und am Barren (18:0) hatten sie die Konkurrenz fest im Griff. Die Überlegenheit der Cottbuser war so groß, dass sie sich sogar Fehler leisten konnten und trotz der daraus resultierenden Punktabzüge klare Sieger in ihren Duellen blieben.
Nur einmal stockte den Zuschauern in der Turnhalle der Atem: Als «ihr» Philipp Boy vom Barren stürzte. Einem entsetzten Aufschrei folgte erleichtertes rhythmisches Klatschen, das den 19-Jährigen beim erfolgreichen Abschluss seiner Übung begleitete.
Ihn und Steve Woitalla hatten die Schwedter besonders herzlich empfangen. Die «Söhne der Stadt» waren vor den Augen ihrer Familien, Freunde und ehemaligen Vereinskollegen vom TSV Blau-Weiß Schwedt natürlich besonders motiviert in die Duelle gegangen. Mit Erfolg: Hinter SCC-Sechskämpfer Roman Zozulya, der mit 29 Punkten erneut bester Turner des Wettkampftages war, belegten Boy mit 25 und Woitalla mit 15 Punkten die Plätze zwei und drei.
Der Begeisterung der Fans, die vom Szenenapplaus beim Einturnen bis zum Schlangestehen für Autogramme reichte, schaute einer ganz gelassen zu: Manfred Paschke, der Entdecker und erste Trainer der beiden Schwedter Jungs. «Es ging – einigermaßen» , lautete die Bewertung der Leistung seiner einstigen Zöglinge. Die knappe Aussage des 71-Jährigen ist allerdings durchaus als Kompliment zu verstehen. Denn Paschke geht «mit dieser Lobhudelei» seit jeher sparsam um. «Es bringt doch nichts, solch junge Athleten in den Himmel zu loben» , erklärte der Trainer, der seit 37 Jahren Turner ausbildet. Für seine Arbeit an der Karriere von Boy und Woitalla will er keine besondere Anerkennung. «Ich habe einfach Schwein gehabt, damals auf zwei Jungs gestoßen zu sein, die bisschen mehr als talentiert waren und sich dann mit einem Affenzahn entwickelt haben, weil jeder den anderen übertrumpfen wollte» , betonte er und möchte seinen Anteil am Erfolg des Duos daher nicht überschätzt wissen: «Ich musste da gar nicht viel machen.»
Das sieht der SCC allerdings anders: Im Anschluss an die 95:7-Dankeschön-Party wurde der «Turnvater» deshalb noch mal besonders gewürdigt – und war dann doch sichtlich gerührt.
SC Cottbus: Steve Woitalla (15 Punkte), Philipp Boy (25), Robert Juckel (14), Marco Simon (4), Roman Zozulya (29), Matej Sieg (3), Martin Wurziger (5).
(lr-online.de) |
In der Heimatstadt turnen - einfach toll Schwedt
|
27.11.06 Zum ersten Mal hat der SC Cottbus einen Bundesliga-Heimwettkampf nicht in der Lausitz absolviert - Ausrichter seines klar mit 95:7 gewonnenen Duells gegen den TV Wetzgau war am Sonnabend nämlich der TSV Blau-Weiß 65 in Schwedt.
Mit Philipp Boy (19) und Steve Woitalla (18) erlebten zwei Oderstädter dabei einen ganz be- sonderen Tag ihrer Karriere. Die Begeisterung war nach rund zweieinhalbstündiger Turnkunst praktisch auf allen Seiten. "Sie waren als Publikum einfach Spitze. Wir werden jetzt im Präsidium darüber nachdenken, ob sich dies hier in Schwedt wiederholen lässt", verteilte SCC-Turnpräsident Wolfgang Wollgam Komplimente an die rund 400 Sportfans in der Halle.
Diese wiederum zeigten sich vom Können der Schützlinge aus Brandenburg und aus Baden-Württemberg total begeistert und sparten folglich nicht mit teilweise gewaltigem Applaus.
Absolut überragend präsentierte sich der ukrainische Auswahlturner Roman Zozulya in Reihen des SC Cottbus. Andererseits aber bedankte sich auch Gästeturner Helge Liebrich, Mitglied der deutschen Gold-Mannschaft bei der Junioren-EM dieses Jahres, beim Publikum, das "überhaupt nicht parteiisch war, wie man es leider andernorts doch häufig" erlebe.
Einen ganz besonderen Bundesligatag erlebten Philipp Boy und Steve Woitalla: Die beiden Schwedter Jungs, vor mehr als einem Jahrzehnt von Manfred Paschke als Talente entdeckt, durften ihr großes Können in ihrer Heimatstadt demonstrieren. "Es war einfach toll, vor heimischem Publikum zu turnen. Ich habe mich wohl noch nie auf einen Wettkampf so gefreut wie auf diesen", sagte WM-Starter Philipp Boy, der zweitbester Punktesammler des Tages war.
Dennoch war er schnell bei der Selbstkritik: "Solch ein Fehler wie am Barren, wo ich vom Gerät musste, ist mir noch nie passiert. Abgesehen davon und von dem Patzer am Pauschenpferd bin ich aber zufrieden, vor allem mit der komplett neuen Übung am Boden.
2007 stehen EM und die WM in Stuttgart auf dem Programm - jetzt wird dann auch das Team für Olympia 2008 in Peking formiert. Also wichtige Monate stehen uns bevor." "Bis auf den kleinen Fehler am Barren bin ich sehr zufrieden", bekannte Steve Woitalla. Nachdem es in den letzten Monaten nach dem tollem Auftritt bei der Junioren-EM (der Oderstädter war erfolgreichster Teilnehmer) nicht so richtig gelaufen sei, hatte er sich für Schwedt ganz besonders motivieren können, weil Oma, Opa, Mutti, Tante und weitere Verwandte und Bekannte im Publikum saßen.
"Jetzt ist die EM im April mein Ziel - es wäre mein erster internationaler Start im Männerbereich."
Mit einer tollen öffentlichen Geste und einem kleinen Geschenk bedankten sich die SCC-Verantwortlichen und die beiden Schwedter Turner nochmals bei Manfred Paschke, dem inzwischen 71-jährigen "Turnvater" des TSV Blau-Weiß 65, der sich in der "Neue-Zeit"-Halle als prima Gastgeber erwiesen hatte.
(MOZ) |
|
SCC-AKTUELL
Kinder stark machen:
"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
klicken Sie doch mal rein !
(pdf, ca 250 kb)
Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur |