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EM-Silbermedaillengewinner zurück in Cottbus
Anerkennung und Dank
19.04.04
Freudestrahlend präsentierte gestern Philipp Boy vom SC Cottbus Turnen seine bei den Junioren-Europameisterschaften im Mannschaftswettkampf gewonnene Silbermedaille.
Im Rahmen eines kleinen Empfangs bekam Phillip Boy Glückwünsche und kleine Präsente überreicht, erster Gratulant war sein SCC-Heimtrainer Horst Werner.
Nach seinen Gefühlen gefragt: «Die Medaille bedeutet mir sehr viel, vor allem emotional» , sagte der 16-jährige Sportschüler nach seiner Rückkehr aus Slowenien. In diesem Zusammenhang vergaß er nicht, sich bei allen zu bedanken, die Ihn auf seinem Erfolgsweg bis hier begleitet haben.
Noch Mitte Dezember schien die Leistungssportkarriere des gebürtigen Schwedters nach einem Schien- und Wadenbeinbruch ein jähes Ende zu finden. In Ljubljana konnte Boy, der auch schon zum Bundesliga-Kader des SCC gehörte, immerhin drei Geräte wieder turnen. «Die Heilung ist sehr gut gelaufen. Im Herbst wird die Platte wieder rauskommen» , sagte er gestern. Nächstes Ziel für Boy, das für die erste internationale Junioren-Medaille für den Märkischen Turnerbund seit 1998 sorgte, sind die deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Chemnitz. Boy: «Ich hoffe, dann auch wieder Reck turnen zu können.»
(source: lr-online.de / scc)
Europameisterschaften zu Ende
Dragulescu und Hambüchen erfolgreichste Teilnehmer / Gold am Barren für Zozulya
18.04.04
Gold mit der rumänischen Mannschaft, im Mehrkampf, am Boden und Sprung -Marian Dragulescu wurde damit der erfolgreichste Turner der 26. Europameisterschaften im slowenischen Ljubljana.
Sein Landsmann Ioan Suciu holte sich zudem noch den Titel am Pauschenpferd und so war Rumänien auch die erfolgreichte Turnnation. Die weiteren Gerätetitel gingen an den Griechen Dimosthenis Tampakos (Ringe), den Ukrainer Roman Zozulia (Barren) und am Reck jubelten die Gastgeber über den EM-Titel ihres Aljaz Pegan gemeinsam mit dem Griechen Vlasios Maras - ebenso, wie der stimmgewaltige Schweizer Anhang über die Bronzemedaille von Christoph Schäerer. Thomas Andergassen aus Stuttgart belegte einen achtbaren 4. Platz am Pauschenpferd und wurde Siebenter am Barren...

Nach seiner Bronzemedaille im Mehrkampf wurde der 16-jährige Fabian Hambüchen aus Niedergirmes heute dreifacher Goldmedaillengewinner bei den Junioren-Europameisterschaften im slowenischen Ljubljana. Nach Boden und Sprung zeigte er auch am Königsgerät Reck die absolut beste Übung aller Teilnehmer und wurde gemeinsam mit dem russischen Mehrkampfsieger Jewgeni Wassiliew, der heute noch am Barren gewann - dreifacher Champion. Waldemar Eichhorn komplettierte die beste JEM aller Zeiten aus deutscher Sicht mit einer Bronzemedaille am Reck...

Für unser Mannschaftsmitglied Roman Zozulya gab es einen versöhnlichen Abschluß der Tage von Ljubljana: Nach verpasster Mannschafts- und Einzelmehrkampfmedaille revanchierte er sich mit dem Gewinn der Goldmedaille am Barren ! Der SCC gratuliert herzlich !
(source: gymmedia / scc)
DTB-Riege verpasst als Sechster knapp das EM-Ziel
Cottbuser Juckel und Ziesmer turnen überzeugend
17.04.04
Die deutschen Turner haben gestern Abend im Teamwettbewerb der 26. Europameisterschaften in Ljubljana ihr Ziel knapp verpasst und nur den sechsten Platz belegt. Ausgerechnet zwei Patzer des erfahrenen Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz) am Barren und am Seitpferd führten dazu, dass nicht wie bei den zurückliegenden Europameisterschaften Platz fünf erreicht wurde. Der Titel in der Tivoli-Halle ging wie vor zwei Jahren in Patras an Rumänien, Silber gewann Weißrussland, Bronze erkämpfte das Team aus Frankreich.
Dennoch gab es mit Blick auf Athen Lichtblicke im Team, für die vor allem Thomas Andergassen sorgte. Der Stuttgarter behauptete in der Mehrkampf-Einzelwertung den guten sechsten Platz (56,099) und versucht nun im Finale heute, diese Leistung zu wiederholen. Zudem zog Andergassen in die Gerätefinals am Seitpferd (4.) und am Barren (8.) ein. Auch die beiden Turner des SC Cottbus, Ronny Ziesmer und Robert Juckel, wussten bei ihren Einsätzen zu überzeugen. Ziesmer turnte an den Ringen (9,575 Punkte) und am Barren (9,538/Platz 9) im Rahmen seiner Möglichkeiten. Robert Juckel hatte zwar leichteProbleme beim Stand nach dem Abgang vom Reck (9,250), steuerte aber mit guten Übungen an den Ringen (9,487) und am Seitpferd (9,637) reichlich Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Das Gerätefinale am Pferd verpasste der Cottbuser nur knapp.
«Wir wussten, dass wir nicht ungeschoren davonkommen. Am Ende ist es unglücklich gelaufen. Ich bin mit meiner Vorstellung zufrieden» , sagte Ziesmer am Abend.
„Ich sehe das Ergebnis mit gemischten Gefühlen. Schade, dass einer seiner Nerven nicht Herr geworden ist“, meinte DTB-Präsident Rainer Brechtken. Das Team war mit einem Blitzstart ins Rennen gegangen, hatte mit Rang zwei nach dem Sprung sogar zum großen Schlag ausgeholt, der bisher mit EM-Bronze nur 1994 und 1998 gelungen war. Dann jedoch folgte der erste Aussetzer des siebenfachen deutschen Meisters Kwiatkowski am Barren. An Reck und Boden konnte dies nicht mehr ausgeglichen werden und führte nach dem Abstieg des Chemnitzers (8,137) am Seitpferd zum kaum noch für möglich gehaltenen Absturz auf Platz sechs. „Die Leistungen waren insgesamt viel besser als bei der WM im Vorjahr“, konstatierte DTB-Sportdirektor Willam.



Mannschaftswettbewerb:

1. Rumänien 171,084 Punkte,
2. Weißrussland 169,732;
3. Frankreich 168,795;
4. Russland 168,560,
5. Ukraine 167,607;
6. Deutschland 167,370.
Philipp Boy gewinnt EM-Silber
Vier Monate nach Beinbruch turnt der Cottbuser wieder in der Spitze
17.04.04
Toller Erfolg für Philipp Boy vom SC Cottbus Turnen: Nur vier Monate nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch Mitte Dezember in Australien gewann der 16-Jährige am Donnerstag zusammen mit der Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) bei den Europameisterschaften in Ljubljana (Slowenien)
«Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für Philipp nach diesem nicht unkomplizierten Aufbau» , sagte SCC-Heimtrainer Rainer Hanschke gestern. «Er ist gut durch seine Übungen gekommen und hat seinen Anteil geleistet. EM-Silber gewinnt man nicht jeden Tag» , freute sich Hanschke.
An drei Geräten ging Philipp Boy, der die Lausitzer Sportschule in Cottbus besucht, in der Tivoli-Halle in Ljubljana an die Geräte – mehr ließ die schwere Verletzung noch nicht zu. Mit den Noten 8,812 (Seitpferd), 8,575 (Ringe) und 9,025 (Barren) steuerte Boy entscheidende Zähler zum Gesamtergebnis von 162,207 Punkten bei. Hinter Russland (164,695) und vor der Ukraine (159,748) bedeutete das Ergebnis für das DTB-Quintett mit Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Waldemar Eichorn (TV Dillingen), Brian Gladow (SC Berlin), Thomas Taranu (KTV Heidelberg) und Boy die Silbermedaille. Damit setzte das deutsche Junioren-Team seine Erfolgsserie bei Europameisterschaften fort: Schon in Bremen 2000 und Patras 2002 hatte es Bronzemedaillen gegeben. Sprung, Barren und Reck wurde von der Riege um Auswahltrainer Jens Milbradt eindeutig beherrscht: Hier dominierte der bereits WM-erfahrene Fabian Hambüchen als jeweils Bester und sicherte sich an diesen Geräten sowie am Boden mit der jeweils höchsten Gerätewertung auch Top-Positionen für die Gerätefinals. Waldemar Eichhorn (Ringe, Barren, Reck) und Thomas Taranu (Ringe) qualifizierten sich ebenfalls für Finals. «Hier haben sich junge Turner hervorragend präsentiert, die wir in kürze in die deutschen Auswahlmannschaften übernehmen können. Das war ein wichtiges Signal» , sagte Rainer Brechtken, Präsident des DTB.
(source lr-online.de)
EM-Mannschaftsentscheidung der Senioren mit Juckel und Ziesmer
offensives Turnen gefordert
16.04.04
Medaillen stehen bei Bundestrainer Andreas Hirsch zunächst nicht auf dem Plan. Solide Leistungspräsentation verlangt er von seinen Männern, und die Fortsetzung des zuletzt beobachteten Formanstiegs seiner Männer. "Die Jungs müssen hier beweisen, dass sie sich im Wettkampf auch offensiv verhalten können, und sich gegenseitig motivieren", verlangt der Coach.
Denn die Deutschen Turner träumen von besseren Zeiten, vom Ruhm eines Sylvio Kroll, Andreas Wecker oder Eberhard Gienger können die deutschen Turner derzeit nur träumen.
Dennoch hat Cheftrainer Andreas Hirsch hohe Ziele vorgegeben, um seine Schützlinge zu motivieren: „Wer bei Olympia ins Finale will, der muss bei der Europameisterschaft um eine Medaille kämpfen.“ Ein schwere Bürde für sein Quintett mit den Cottbusern Ronny Ziesmer und Robert Juckel bei den 26. kontinentalen Titelkämpfen in Ljubljana, bei denen heute der Team-Wettbewerb der Männer ansteht. „Wir hatten in den zurückliegenden Wochen einige hoffnungsvolle Wettkämpfe. Wenn die Jungs die Leistungen abrufen, zu denen sie fähig sind, dann kommt ein Top-Ergebnis heraus“, hofft Hirsch, der die Riege seit November 2002 betreut. Doch verweist er zugleich auf die Konkurrenz aus 37 Nationen: Im Olympia-Jahr haben alle die letzten Trumpfkarten gezogen. So wagen selbst der Ringe- Olympiasieger von 1996 Juri Chechi (Italien) und der Mehrkampf-Weltmeister von 1997, Iwan Iwankow (Weißrussland), ein Comeback. „Wichtig ist, dass keiner nervös wird. Selbst nach einem Fehler muss ordentlich weiter geturnt werden, sonst ist für die Mannschaft nichts zu holen“, weiß Hirsch.

Die beiden Cottbuser Robert Juckel und Ronny Ziesmer zeigten sich optimistisch nach dem offiziellen Podiumstraining: "Unser Team muß an die Leistungsgrenzen gehen, um den geforderten 5. Platz zu verteidigen, das wäre auch im Hinblick auf Athen eine Hausmarke." Ausdrücklich beglückwünschen Sie das Juniorenteam und fügen hinzu: "Auch unserem Steve (Woitalla) gebührt ein Lob, er hat auch einen nicht zu verachtenden Anteil am Medaillengewinn der Junioren, indem er von Position 6 aus immer wieder Druck auf die Besten 5 ausgeübt hat, um in seinen jungen Jahren den Sprung vielleicht doch noch zu schaffen."
(scc, source dpa)

Service:
Eurosport hat folgende Übertragungszeiten geplant:
Freitag, den 16. April von 18.00 bis 20.30 Uhr Mannschaftsendscheidung (LIVE)
Samstag, den 17. April von 16.30 bis 18.30 Uhr Mehrkampffinale (LIVE)
Sonntag, den 18. April von 17.00 bis 18.00 Uhr Gerätfinals (LIVE)
ARD und ZDF haben ebenfalls Sendeabsichten bekundet.
Unabhängig davon sind auch bei der Internet- Liveberichterstattung die topaktuellen news und Ergebnisse zu erhalten.
Silber für Deutschlands Junioren!
bestes Ergebnis der Geschichte
15.04.04
Bereits nach dem Podiumsdurchgang zusammen mit Russland als einer der ersten Medaillenanwärter gehandelt, wuchsen heute die deutschen Junioren (Eichhorn, Hambüchen, Boy, Gladow, Taranu) förmlich über sich hinaus.
Sprung, Barren und Reck wurde von der Truppe um Auswahlcoach Jens Milbradt eindeutig beherrscht: Hier dominierte der bereits WM-erfahrene Fabian Hambüchen als jeweils Bester und sicherte sich an diesen Geräten sowie am Boden mit der jweils höchsten Gerätewertung auch Top-Postionen für die Gerätefinals. Nur 0,124 Punkte trennten Fabian - der als einziger Deutscher den vollen Mehrkampf turnte - vom führenden Russen Dmitri Barkalow.
Stark trumpfte auch der Dillinger Waldemar Eichorn auf, der sich hinter Hambüchen als Zweitbester Reckturner erwies und noch das Boden-(8.) und Barrenfinale (6.) erreichte. Mit dem Finalplatz des Stuttgarters Thomas Taranu als viertbesten Ringeturner haben die deutschen Junioren insgesamt 8 Gerätefinalchancen !
Titelverteidiger Russland hatte vorwiegend 18-jährige Jungen im Team. Das machte sich dann auch besonders an den Ringen bemerkbar, wo sie sich dann auch deutlich von den wesentlich jüngeren Deutsche um ca. 1,1 Punkte absetzen konnten.

So war auch der Präsident des Deutschen Turner-Bundes Rainer Brechtken - auch in seiner Funktion als amtierender Vize für Leistungssport - nach Ljubljana gereist und hoch zufrieden: "...das gibt uns doch wieder eine Perspektive: Hier haben sich junge Turner hervorragend präsentiert, die wir in kürze in die deutschen Auswahlmannschaften übernehmen können. Das war heute ein wichtiges und so hoffe ich auch motivierendes Signal für die drei noch folgenden Wettkampftage!"
(source:gymmedia)
Jetzt gilt's
Daumendrücken für deutsches Juniorenteam mit Phillip Boy
15.04.04
Für die mit berechtigte Medaillenhoffnungen angereisten deutschen Junioren wird es am heutigen Abend in Ljubljana ernst. Mit dabei: Phillip Boy aus Cottbus !
Trotz seines Schien- und Wadenbeinbruchs kurz vor Weihnachten schaffte er den Sprung in die Riege der deutschen Nationalmannschaft. Der 16-Jährige wird an Pferd, Ringen und Barren turnen. Zur Mannschaft gehören weiter Fabian Hambüchen (Niedergirmes), Waldemar Eichorn (Dillingen), Thomas Taranu (Straubenhardt) und Brian Gladow (Berlin).
drücken wir die Daumen !
EM in Ljubljana eröffnet
3 Cottbuser in deutschen Teams / Juckel Fahnenträger der Deutschen
14.04.04
Mit einer ca. 45-minütige kurzweiligen Eröffnungsveranstaltung sind am heutigen Mittwochabend die 26. Europameisterschaften der Turner in der Tivoli-Halle zu Ljubljana eröffnet worden. Mit kulturellen Einlagen, Vorführungen von Nachwuchsathleten und virtuellen Video- und Laserdarstellungen der teilnehmenden Nationen wurden die Teilnehmer auf das kommende Ereignis eingestimmt.
Flaggenträger für Deutschland war der Cottbuser Robert Juckel, der mit seinen Cottbuser Mannschaftskameraden Ronny Ziesmer (bei den Senioren) und Phillip Boy (bei den Junioren)zum erfolgreichen Abschneiden des deutschen Teams beitragen will.
Nach einem Grußwort per Video von IOC-Präsident Jaques Rogge und der Eröffnungsrede des UEG-Präsidenten Dimitrios Dimitropoulos (GRE) werden ab Donnerstag (Junioren) bzw. ab Freitag (Elite) spannende Wettbewerbe mit "olympischem Vorschaucharakter" erwartet.

Nach dem Podiumsdurchgang der deutschen Turner verkündete Bundestrainer Andreas Hirsch salomonisch: "... naja, der 3/3-Modus dieser EM, der lässt 'ne Menge offen! Hier ist alles möglich, es gibt viele Mannschaften, die drei gute Übungen an die Geräte bringen. Uns bleibt nur übrig, über die Motivationsschiene aggressiv auf Angriff zu turnen! Sowohl Medaillen als auch die Plätze werden über die Stabilität der Programme entschieden!"
Es wird am Freitag ein Team-Wettkampf der Superklasse erwartet, der nicht ohne Überraschungen sein dürfte.....
TV-Zeiten Ljubljana
Eurosport überträgt
13.04.04
26. Herren-Europameisterschaften in Ljubljana (SLO). Zwischen dem 15. und 18. April 2004 trifft sich die europäische Turnelite der Männer in Ljubiljana um ihre Meister zu küren. Die Junioren-und Senioren- Entscheidungen werden an vier Wettkampftagen ausgetragen. Es ist der letzte große Wettbewerb vor den Olympischen Spielen in Athen. EUROSPORT überträgt die wichtigesten Wettkämpfe der Senioren LIVE. Insgesamt nehmen 321 Athleten aus 38 Nationen an den diejährifen 26. Herren-Europameisterschaften in Slowenien teil. Bei den Senioren gehen 29 Mannschaften a 5 Turner und 17 Individualisten an den Start. Die deutschen Turner wollen ihren 5.Platz von der letzten EM in Patras erfolgreich verteidigen und eventuell die ein oder andere Medaille in den Gerätefinals gewinnen. Als große Favoriten für die Mannschaftsentscheidung gelten die Rumänen, die bie den letzten Europameisterschaften 2002 in Partras die Mannschaftswertung mit sechs Medaillen für sich entscheiden konnten. Aber auch die Heimmannschaft Sloweniens wird ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden hatte. Eine Änderung im Reglement soll bei den Meisterschaften für mehr Objektivität sorgen. Bisher erfuhren die Wettkampfrichter erst kurz vor den sportlichen Entscheidungen, für welche Disziplin sie eingeteilt worden sind. Damit eine bessere Vorbereitung ermöglicht wird, wurde dies jetzt schon zwei Monate im voraus festgelegt. Der Eurosport Info Link: www.eurosport.de und www.gimnastika-ep2004.com

Eurosport hat folgende Übertragungszeiten geplant:
Freitag, den 16. April von 18.00 bis 20.30 Uhr Mannschaftsendscheidung (LIVE)
Samstag, den 17. April von 16.30 bis 18.30 Uhr Mehrkampffinale (LIVE)
Sonntag, den 18. April von 17.00 bis 18.00 Uhr Gerätfinals (LIVE)
ARD und ZDF haben ebenfalls Sendeabsichten bekundet.
EM der Turner in Ljubljana
Meilenstein auf dem Weg nach Athen
12.04.04
Diese EM ist für uns sehr wichtig, denn hier müssen unsere Turner die „Visitenkarte“ für Athen abgeben. Wir wollen auf jeden Fall den 5. Mannschaftsplatz von 2002 erfolgreich verteidigen und in einigen Finals stehen. Wenn wir das bei der EM nicht „packen“, brauchen wir uns keinen Illusionen hinzugeben, es in Athen zu schaffen“, so lautet die schnörkellose Zielvorgabe des Cheftrainers Andreas Hirsch (Berlin) für die kontinentalen Titelkämpfe, die vom 15. bis 18. April in Ljubljana stattfinden. Im deutschen EM-Team stehen Thomas Andergassen (Stuttgart; der Finalchancen am Pauschenpferd und am Barren hat), die beiden Cottbuser Robert Juckel und Ronny Ziesmer, der Chemnitzer Sven Kwiatkowski und der Nachwuchsturner Matthias Fahrig (Halle), der für den verletzten Stephan Zapf (Stuttgart) in das Team gekommen ist. Zu den Favoriten im Mannschaftswettkampf gehören Titelverteidiger Rumänien und der Vize-Europameister von 2002 Russland. Titelverteidiger im Mehrkampf ist der Rumäne Dan Potra. Bester deutscher Turner war 2002 der Chemnitzer Sven Kwiatkowski, der den 12. Platz im Mehrkampffinale belegte.
Berechtigte Medaillenhoffnungen können sich die DTB-Junioren machen. Mit den beiden „Superstars“ Fabian Hambüchen (Niedergirmes) und Waldemar Eichorn (Dillingen) sowie Thomas Taranu (Straubenhardt), Philipp Boy (Cottbus) und Brian Gladow (Berlin) strebt man einen Podestplatz im Mannschaftswettbewerb an. Hambüchen und Eichorn sind sowohl Kandidaten für eine Mehrkampf-Medaille als auch für Gerät-Medaillen am Boden, Sprung, Barren und Reck.

Zeitplan:

Donnerstag, den 15. April
10.30 bis 20.30 Uhr Mannschaftswettkampf Junioren

Freitag, den 16. April
10.30 bis 20.30 Uhr Mannschaftswettkampf Senioren

Samstag, den 17. April
11.30 bis 13.30 Uhr Mehrkampffinale Junioren
16.00 bis 18.30 Uhr Mehrkampffinale Senioren


Sonntag, den 18. April 09.30 bis 13.15 Uhr Gerätfinals Junioren
15.15 bis 19.00 Uhr Gerätfinals Senioren


Wettkampfhalle: Tivoli Hall, Ljubljana – Slowenien
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