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Sporthilfe-Kampagne: "Dein Name für Deutschland" Sporthilfe will in der Bevölkerung „Sponsoren“ gewinnen – Klatten: „3 Euro im Monat zur Förderung von Spitzensportlern“ – van Almsick: „Ich helfe mit“- De Maizière erster Sponsor – Spendenkampagne mit TV-Spot des Sportlers des Jahres Paul Biedermann |
18.01.10 Die Stiftung Deutsche Sporthilfe will jedem in Deutschland ab sofort die Möglichkeit geben, die deutschen Spitzensportler zu unterstützen. Gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière stellte der Vorstand der Deutschen Sporthilfe in Berlin die Kampagne „Dein Name für Deutschland“ vor, mit der künftig jeder Bundesbürger bereits für 3 Euro im Monat „offizieller Sponsor der deutschen Spitzensportler“ werden kann.
Werner E. Klatten, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, sagte bei der von Sporthilfe-Aufsichtsrat Johannes B. Kerner moderierten Pressekonferenz: „Die Deutsche Sporthilfe fördert seit über 40 Jahren deutsche Spitzen- und Nachwuchsathleten und will dies in Zukunft noch stärker tun. Erstmals kann nun jeder sportbegeisterte Bürger mit einem Betrag von nur drei Euro im Monat „offizieller Sponsor“ der deutschen Spitzensportler werden. Er leistet damit einen kleinen Beitrag zu den großen Erfolgen deutscher Athleten bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Die Deutsche Sporthilfe will mehr Spitzensportförderung leisten, weil der Leistungssport auch die Werbekarte für den Breitensport ist. Er schafft Vorbilder, die es zu unterstützen gilt. Wir wissen, dass Menschen in unserer medialen Gesellschaft Dinge nur tun, wenn sie dazu veranlasst, motiviert und überzeugt werden.“
„Die Grundidee der Kampagne ist, dass alle Engagierten eine gemeinsame Bewegung bilden, und sich in einem großen Team von Sponsoren mit ihrem Namen wiederfinden. Dies wird in Anzeigen, auf Plakaten, in Flyern, in TV- und Online-Spots oder in Veröffentlichungen der Sporthilfe-Partner geschehen“, skizzierte Dr. Michael Ilgner, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Sporthilfe, die Kommunikationswege der Kampagne „Dein Name für Deutschland“. „Der Sponsor gibt somit symbolisch seinen Namen zur unmittelbaren Unterstützung deutscher Spitzensportler. Unsere vier Nationalen Förderer Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom und Mercedes-Benz werden die Kampagne im Umfeld ihrer Mitarbeiter und Kunden aktiv bewerben. Auch die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, unsere Firmenpartner und viele unserer Kuratoren werden uns tatkräftig unterstützen.“
Franziska van Almsick, zu Beginn ihrer Schwimm-Karriere selbst geförderte Sporthilfe-Athletin, kommentierte die vom Kölner Sportökonomen Prof. Dr. Christoph Breuer vorgestellte Sporthilfe-Studie zu sozialen Rahmenbedingungen deutscher Spitzensportler: „600 Euro für eine 60-Stunden-Woche – das ist die fast unvorstellbare Lebenssituation, der sich ein Großteil der deutschen Spitzensportler ausgesetzt sieht. Dennoch erbringen diese Athleten mit unglaublichen Enthusiasmus und Leidenschaft sportliche Höchstleistungen, sammeln Erfolge, auf die ganz Deutschland stolz ist und bringen als Vorbilder der Gesellschaft Werte wie Leistung, Fairplay und Miteinander näher. Gleichzeitig denkt aber rund die Hälfte aller Sportler über ein vorzeitiges Karriere-Ende nach, weil die Gesamtbelastung von Sport und Beruf und Zukunft eben nicht nur rosig ist.“
Der Sportler des Jahres, Schwimm-Star Paul Biedermann, wirbt in einem TV-Spot vor allem bei den Millionen von Sport-Begeisterten dafür, ihre Namen für die Unterstützung der deutschen Spitzensportler zur Verfügung zu stellen. „Die Sporthilfe hat mich auch in Jahren unterstützt, wo es nicht so gut lief und insbesondere auch in Jugendjahren, wo man noch nicht so viel Erfolg hat, da konnte man sich mit dem Geld Trainingslager für Wettkämpfe leisten. Von daher mache ich das gerne für die Sporthilfe, um einfach auch wieder etwas zurück zu geben“, sagte Weltrekordler und Phelps-Bezwinger Biedermann.
Der 30-Sekunden-Spot des Regisseurs Uwe Flade soll in den nächsten Wochen in zahlreichen TV-Medien – insbesondere im Umfeld der Olympischen Winterspiele und der Paralympics von Vancouver – zur Unterstützung der deutschen Spitzensportler aufrufen. „Ich lade Sie ein, machen auch Sie mit bei „Dein Name für Deutschland“ und registrieren Sie sich unter www.sporthilfe.de als Sponsor. Werden Sie Mitglied einer großen Fan-Gemeinde von sportlich interessierten und engagierten Bürgern in Deutschland“, sagte Werner E. Klatten.
Innenminister Dr. Thomas de Maizière wurde vom aktuellen Sportler des Jahres Paul Biedermann als erster offizieller Sponsor geworben und erhielt eine auf seinen Namen ausgestellte Sponsor-Urkunde. De Maizière sicherte der Sporthilfe-Kampagne die Unterstützung der Bundesregierung zu. „Ich bin davon überzeugt, dass Erziehung durch Sport besser gelingt, und zwar nicht nur im Sinne der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch im Sinne von Sozialkompetenz. Der Sport schafft Gemeinschaftserlebnisse, kreiert Vorbilder für unsere Kinder. Und unsere erfolgreichen Athleten stärken das Ansehen Deutschlands in der Welt“, sagte der Bundesinnenminister.
Die Sporthilfe-Kampagne „Dein Name für Deutschland“ wurde von der Berliner Agentur Scholz & Friends entwickelt. Sämtliche Infos finden sich unter
www.sporthilfe.de. |
Endspurt bei der Wahl zum "Turner des Jahres" bis 15. Januar für Favoriten stimmen |
14.01.10 Viele Jahre hat das Turnmagazin LEON* die Wahl zum „Turner und zur Turnerin des Jahres“ in Deutschland durchgeführt und die Titelträger geehrt. Jetzt greift der "Turnclub Deutschland" diese Tradition wieder auf und wählt erstmals für 2009 Deutschlands populärste Repräsentanten des Turnens. Die Turnerin und der Turner des Jahres 2009 werden im Rahmen eines großen Turniers im ersten Quartal 2010 geehrt und mit einem Pokal und einem Geldpreis ausgezeichnet.
Der Turnclub Deutschland bietet allen Fans die Möglichkeit, unkompliziert im Internet per Mausklick ihre ganz speziellen Titelfavoriten zu wählen: Näheres unter www.turnclub-deutschland.de. |
Raus aus Hambüchens Schatten Der Turner Philipp Boy will im Jahr 2010 den internationalen Durchbruch schaffen |
14.01.10 Das ständige Auf und Ab kennt er nicht nur von den Schwüngen an seinem Lieblingsgerät Reck:
Die bisherige Laufbahn des Turners Philipp Boy ähnelt einer Achterbahnfahrt. Mal steil rauf durch Erfolgserlebnisse, dann wieder rasant runter durch Rückschläge. Doch der 22-Jährige lässt sich nicht entmutigen. Mit enormem Ehrgeiz und eisernem Willen hält er an seinem Ziel fest: „Ich will es schaffen, international Medaillen zu gewinnen“, betont Boy - nach einem durchwachsenen Jahr, in dem ihm der ersehnte Durchbruch in die Weltspitze verwehrt blieb.
Dabei ist es keineswegs so, dass der junge Cottbuser bei großen internationalen Wettbewerben noch nie auf dem Podest stand. Im Gegenteil: Bei der WM 2007 in Stuttgart gehörte er zur umjubelten Bronze-Riege. Ein halbes Jahr später holte er mit der Mannschaft Silber bei der EM in Lausanne. Und bei Olympia 2008 in Peking sprang immerhin der vierte Platz für ihn und das deutsche Team - als beste Europäer - heraus.
Doch mit einer Einzelmedaille sollte es bisher noch nicht klappen.
Umso motivierter schaut Boy nun auf das Jahr 2010. „Ich hoffe, dass der Knoten platzt“, sagt er mit entschlossenem Blick. Dafür gibt es gleich zwei Gelegenheiten. Die EM im April in Birmingham und die WM im Oktober in Rotterdam. Dort will der Turner nicht nur mit der Mannschaft an die bisherigen Erfolge anknüpfen, sondern sich auch solo sowohl in der Königsdisziplin, dem Mehrkampf, als auch am Königsgerät, dem Reck, beweisen. Bei der EM 2009 in Mailand verfehlte er als Sechskämpfer nur knapp das Treppchen, sein starker vierter Platz ging zudem in der Euphorie um Fabian Hambüchen unter, der den Titel gewann und einmal mehr das öffentliche Interesse auf sich zog.
Die Lücke zu ihrem Primus zu schließen, daran arbeiten neben Boy in Marcel Nguyen und Matthias Fahrig weitere Athleten. Und der Konkurrenzkampf um den Status der Nummer zwei kann dabei nur von Vorteil sein. Die Chance, aus Hambüchens Schatten zu turnen, bot sich zuletzt bei der WM im Oktober in London, wo der Europameister verletzt passen musste. Doch dort lief es für Boy alles andere als optimal. Er zeigte am Reck zwar eine sehr schwierige Übung mit dem hohen Ausgangswert 7,0, stürzte dann aber beim Abgang und verpasste damit das Finale.
Besonders bitter, da er im Training sogar eine 7,4-Übung schon sauber in den Stand geturnt hat. Zum Vergleich: Der inoffizielle Weltrekord liegt bei 7,5. Boy weiß also, was er kann, steckt sich entsprechend hohe Ziele und ist dann umso enttäuschter, wenn es nicht klappt. In der Vorbereitung auf London hatte den Mehrkampf-13. von Peking die Schweinegrippe ausgebremst. So durfte er statt im Mehrkampf nur am Reck ran, setzte alle Hoffnungen auf diese knappe Minute in 2,55 Meter Höhe - und sich dabei selber unter hohen Druck. Nicht zum ersten Mal. „Manchmal wünsche ich mir Nerven wie Drahtseile“, sagt Boy. Er arbeitet aber mit einem Sportpsychologen bereits daran.
Denn Aufgeben gibt es bei dem 22-Jährigen nicht. Nach einem Schien- und Wadenbeinbruch im Jahr 2003 kämpfte er sich genauso zurück wie nach einem dreifachen Bänderriss im Fuß wenige Monate vor der WM 2007. Den nötigen Rückhalt bekommt er von seiner Familie - und vielleicht einen Tick Zusatzmotivation von den vielen weiblichen Fans, die ihn stets und überall umringen. „Wenn man an etwas glaubt und weiß, wo man hin will, dann schafft man das auch“, lautet das Credo des sympathischen Cottbusers auf dem angepeilten Weg an die Spitze - mit dem großen Ziel Olympia 2012.
Der Blick geht also nach vorn. Die WM in London, an deren Ende zu allem Übel auch noch eine Fußverletzung stand, ist abgehakt. Und die Weichen für medaillenreife Höhenflüge sind gestellt. Ab sofort hat der Sport absolute Priorität im Leben des jungen Mannes. Die bereits begonnene Ausbildung zum Bankkaufmann ist auf Eis gelegt. Stattdessen kann sich Boy als Sportsoldat nach dem Ende seines Grundwehrdienstes hundertprozentig auf das Turnen konzentrieren. Und er will Vollgas geben, um die Achterbahnfahrt zu stoppen.
(Beate Wockenfuß) |
Wünsche und Dank
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24.12.09 Der SCC wünscht allen Turnern, Turnfreunden – und Fans, Förderern und Sponsoren ein geruhsames Weihnachtfest und die Zeit, genügend Kraft für das Jahr 2010 zu tanken. Gut zu wissen, euch alle gesund in der neuen Saison an unserer Seite zu wissen.
Ein herzliches Dankeschön für das, was wir gemeinsam vollbracht haben und die besten Wünsche für das, was vor uns aber auch vor jedem persönlich liegt. |
Wahl zur „Turnerin und Turner des Jahres“ hat begonnen
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19.12.09 Viele Jahre hat das Turnmagazin LEON* die Wahl zum „Turner und zur Turnerin des Jahres“ in Deutschland durchgeführt und die Titelträger geehrt. Jetzt greift der "Turnclub Deutschland" diese Tradition wieder auf und wählt erstmals für 2009 Deutschlands populärste Repräsentanten des Turnens. Die Turnerin und der Turner des Jahres 2009 werden im Rahmen eines großen Turniers im ersten Quartal 2010 geehrt und mit einem Pokal und einem Geldpreis ausgezeichnet.
Der Turnclub Deutschland bietet allen Fans die Möglichkeit, unkompliziert im Internet per Mausklick ihre ganz speziellen Titelfavoriten zu wählen: Näheres unter www.turnclub-deutschland.de. |
Nur Platz 13 für Lausitzer SportschulteamTurnen Die Sportschüler Johannes Kalmbach, Marc Krause, Chris Jungnick, Ivan Pauleit und Alexander Grötsch haben bei der XlV. Schulgymnasiade in Doha (Katar) unter 19 Mannschaften Platz 13 belegt. |
18.12.09 Über den Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ hatte die Sportschule das Startrecht erhalten. Die Turnwettbewerbe wurden in der weltgrößten Sportarena, dem Aspire Dom, ausgetragen und standen unter hohem Niveau. In der Einzel-Mehrkampfwertung belegte Marc Krause als bester Turner aus dem Lausitzer Team den 19. Platz im 95-köpfigen Teilnehmerfeld. „Der Wettkampf war nicht nur eine Erfahrung, sondern vor allem eine Standortbestimmung in Richtung der Junioren-EM 2010 im April in Birmingham und der bereits im März beginnenden Qualifikation im eigenen Land“, sagte Trainer Rainer Hanschke. (lr-online.de) |
Brandenburgs Sportler des Jahres gekürt Cottbuser Turner auf dem Treppchen |
14.12.09 Der 1. FC Turbine Potsdam, Ringer Nico Schmidt aus Frankfurt/Oder und die Kanutin Fanny Fischer gewannen am Samstag die Sportlerwahl des Jahres in Brandenburg. Im Inselhotel Hermannswerder ehrten Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sportminister Holger Rupprecht die Sportler.
Die Wahl erlebte ihre 18. Auflage. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg, die Märkische Allgemeine Zeitung, die Potsdamer Neueste Nachrichten, die Märkische Oderzeitung, die Lausitzer Rundschau und der Uckermark Kurier hatten gemeinsam mit dem Landessportbund Brandenburg zur Stimmabgabe aufgerufen.
Platzeck bezeichnete die Geehrten als „bekannteste Aushängeschilder für den Stellenwert des Sports im Sportland Brandenburg und zugleich wichtige Vorbilder.“ Er sprach sich für „Menschlichkeit und Fairness“ als zentrale Grundlagen des Wettkampfes aus. Der Ministerpräsident machte Parallelen zwischen Sport und Politik aus: „Beide leben vom Wettkampf, beide leben von der Fairness“.
Die Fußball-Damen aus Potsdam lagen mit fast 43 Prozent aller abgegebenen Stimmen bei den Teams deutlich vorn. Die Potsdamerinnen gewannen die Umfrage zum sechsten Mal.Auf Platz zwei kamen die Radsportler Roger Kluge/Robert Bartko, auf den dritten Rang die Turner des SC Cottbus. Bei den Frauen waren die Abstände deutlich knapper: Hinter Fanny Fischer (22,40 Prozent) kamen ihre Vereinskameradin Katrin Wagner-Augustin (21,17) und die Frankfurter Judoka Romy Tarangul (19,21) ein. Mit 28 Prozent der Stimmen verwies Nico Schmidt die Potsdamer Kanuten Ronald Rauhe (18,84) und Sebastian Brendel (18,76) auf die Plätze.
dpa/boc |
Erfolgreicher Jahresabschluß der Turntalentschule Lausitz
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07.12.09 Am Sonnabend, den 05.12.09 nahmen 14 Turner der Turntalentschule Lausitz an den Berliner Kindermannschafts-Meisterschaften teil.
Alle Kinder zeigten ihr Bestes und sammelten viele Punkte.
Erfolgreich erturnten sich die Turner vom Jahrgang 2003 in der Mannschaft einen 2. Platz ( Jakob Briet, Darius Steinke, Martin Franz, Gedeon Bayer ). Im Jahrgang 2002 wurde um 5 Zehntel das Podest verpasst und die Mannschaft erkämpfte sich einen guten 4. Platz ( Niklas Lehnigk, Leon Wohlfahrt, Yannic Schuller, Piet Kohn ). Die Turner des Jahrgangs 2001 erreichten ihre Jahresbestleistung mit einem ausgezeichneten 1.Platz ( Jonas Kalmbach, Elias-Maximilian Graf, Tom Schultze, Nick Koppermann ) (Foto: Holger Behrendt, Olympiasieger an den Ringen 1988, überreicht Jonas den Siegerpokal). In der Einzelwertung erturnten Jonas Kalmbach den 1. Platz und Tom Schultze einen tollen 3. Platz.
Kerstin Kießling Leiterin Turntalentschule Lausitz |
Brandenburger Turner vertreten Deutschland bei Gymnasiade in Qatar Sportminister Rupprecht wünscht Schülern der Lausitzer Sportschule Erfolg bei Sportwettkampf |
03.12.09 Brandenburgs Sportminister Holger Rupprecht wünscht den Schülern der Lausitzer Sportschule Cottbus viel Erfolg bei ihrer Teilnahme an der Gymnasiade. An dem Sportevent, das vom 6. bis 13. Dezember 2009 in Doha, der Hauptstadt des Staates Qatar stattfindet, nehmen die 5 der besten Turner der Lausitzer Sportschule Cottbus teil.
Die Internationale Schulsportföderation veranstaltet den internationalen Schulwettkampf in den Sportarten Turnen, Leichtathletik, Schwimmen und Rhythmische Sportgymnastik im Zyklus von vier Jahren. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren.
Die Cottbuser Sportschule hat das Startrecht über den Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" erhalten und vertritt die Bundesrepublik Deutschland und das Land Brandenburg bereits zum zweiten Mal. Im Jahr 2006 belegte das Jungenteam in Athen einen 8. Platz unter den 24 besten Schulteams der Welt. Die Sporttalente aus der Lausitz gehören dem Kaderbereich des Deutschen Turnerbundes (DTB) an. Für die Turnwettbewerbe in Doha steht mit dem Aspire Dom die weltgrößte Sportarena zur Verfügung.
Für die Lausitzer Sportschule Cottbus gehen in Doha folgende Turner an den Start, die von Lehrertrainer Rainer Hanschke betreut und von Kampfrichter Mirko Wohlfahrt begleitet werden:
Alexander Grötsch - 11. Klasse - C- Kader des DTB
Ivan Pauleit - 10. Klasse - C- Kader des DTB
Marc Krause - 10. Klasse - C- Kader des DTB
Johannes Kalmbach - 9. Klasse - D/C- Kader des DTB
Chris Jungnick - 9. Klasse - D/C- Kader des DTB
Für Rückfragen steht der Schulleiter der Lausitzer Sportschule Cottbus, Wolfgang Neubert, unter der Telefonnummer 0355 - 47 10 91 bereit.
Die InvestitionsBank des Landes Brandenburg unterstützt als langjähriger Sponsor des Bundeswettbewerbs der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" die Teilnahme des Cottbusser Schulteams an der Gymnasiade 2009.
weitere Informationen zur Gymnasiade unter: GYMNASIADE(LINK)
(MBJS) |
Silber ist für den SC Cottbus diesmal Gold wert Sie hatten von vornherein keine Chance – doch die haben sie so gut es ging genutzt: Der SC Cottbus verlor das Meisterschaftsfinale der Deutschen Turnliga (DTL) in Karlsruhe gegen die hoch favorisierte KTV Straubenhardt mit 26:44 und sicherte sich damit nach drei Mal Gold in Folge die Silbermedaille. „Dass wir nicht gewinnen, war klar. Aber wir haben uns mit unseren jungen Burschen achtbar geschlagen und einen unserer besten Wettkämpfe in diesem Jahr gezeigt“, war SCC-Trainer Karsten Oelsch vollauf zufrieden. |
30.11.09 Einfach hatten es die Cottbuser der mit Topstars gespickten Übermacht um Vorturner Fabian Hambüchen wahrlich nicht gemacht. Das war auch das bescheidene Ziel: Sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Und so war bei der Lausitzer Riege von Enttäuschung keine Spur. Im Gegenteil.
Als die neuen Meister aus dem Nordschwarzwald auf allen Videoleinwänden großformatig über ihren zweiten Titel nach 2005 jubelten und die Daumen immer wieder strahlend in die Höhe reckten, klatschten sich die Cottbuser in ihrer „roten Ecke“ zufrieden ab. Sie freuten sich still über Platz zwei und beobachteten das Treiben gegenüber in der „blauen Ecke“ ganz und gar ohne Neid. Schließlich bleibt der SCC nicht nur Rekordmeister, sondern mit acht Titeln, sechs Vizemeisterschaften und einem dritten Platz das erfolgreichste Bundesliga-Team überhaupt.
Die XXL-Flasche Sekt, die mit im Gepäck war, wurde daher am Abend bei der Meisterfeier völlig zu Recht geköpft. „Wir sind stolz auf die Silbermedaille“, betonte Steve Woitalla, nachdem er dem Gegner zum Titel gratuliert hatte: „Die KTV hat es in diesem Jahr absolut verdient.“ Und auch Robert Juckel zollte der Hambüchen-Riege Respekt. „Das geht völlig in Ordnung“, befand der Mannschaftskapitän, der sich aber vor allem darüber freute, dass es ihm und seinem Team gelungen war, kräftig Widerstand zu leisten. „Wir konnten streckenweise gut mithalten“, sagte der Routinier.
Mehr als das war sogar am Pferd der Fall. Das Duell entschieden die Cottbuser mit 11:0 für sich. Juckel knöpfte Hambüchen dabei vier Punkte ab. Roman Zozulya holte gegen Nationalturner Marcel Nguyen ebenfalls vier Punkte. Der 19-jährige Philip Sorrer steuerte gegen den achtfachen Weltmeister Marian Dragulescu starke drei Zähler bei und der 18-jährige Paulo Lando rang Nationalturner Thomas Taranu bravourös ein Unentschieden ab.
Mussten sich die Lausitzer zum Auftakt am Boden mit 0:13 geschlagen geben, hatten sie durch den Triumph am Pferd nun kräftig aufgeholt. Und an den Ringen waren sie auf einmal an ihren Herausforderern vorbeigezogen. 15:13 führte die Oelsch-Riege, nachdem sowohl Zozulya als auch Juckel ihre Duelle gewonnen hatten, als Woitalla als dritter Athlet an das Gerät trat. Beim Abgang stürzte der 21-Jährige mit voller Wucht und dem Kopf zuerst auf die Matte. Es sah zwar schlimmer aus als es letztendlich war, aber durch den Sturz hatte er sein Duell gegen Ngyuen klar mit 0:5 verloren und konnte den Wettkampf wegen Rückenschmerzen nicht fortsetzen. Straubenhardt entschied den Vergleich an den Ringen schließlich mit 9:4 für sich und ging mit einer 22:15-Führung in die Pause.
Angetrieben von den 3900 Zuschauern – darunter 700 Fans aus dem nur 20 Kilometer entfernten Straubenhardt – und den euphorischen Ausbrüchen des Hallensprechers baute die KTV ihren Vorsprung mit einem 9:3-Sieg am Sprung weiter aus und hatte auch am Barren beim 9:4 die Nase vorn. Die vier Zähler für Cottbus heimste Zozulya ein, der außer am Boden und am Reck alle seine Duelle gewann und insgesamt 13 Punkte sammelte.
Vor dem Reck lag die „Heimmannschaft“ mit 40:22 in Front und musste sich am finalen Gerät noch mit einem Unentschieden begnügen. Denn wieder beeindruckten die SCC-Youngsters. Sorrer holte gegen Dragulescu einen, Christopher Jursch gegen Taranu sogar drei Punkte, was schließlich zu einem 4:4 am Königsgerät und dem 26:44-Endstand führte. Beim Aufeinandertreffen zum Saisonauftakt stand eine wesentlich deutlichere 17:66-Niederlage zu Buche.
„Die Jungs haben sich gut verkauft“, lobte Philipp Boy, der wie erwartet nur als Zuschauer von seinem Grundwehrdienst in Dillingen angereist war, seine Mannschaftskameraden. „Zuschauen ist härter als selber turnen“, sagte der 22-Jährige. Aber ein Einsatz war nicht möglich, da „Kamerad“ Boy in der vergangenen Woche nicht trainieren konnte und zudem nach seiner Fußverletzung weiter gehandicapt ist.
„Überglücklich, erleichtert, aber total erschöpft“ war dagegen Hambüchen. „Wir haben ganz schön unter Dampf gestanden“, räumte der KTV-Star ein – und hob wenige Minuten später mit dem Hubschrauber gen München ab, wo er am Abend bei Stefan Raabs „TV total Turmspringen“ erneut mit Gold glänzte. An den Hälsen der Lausitzer glänzte dafür Silber – und das war nach dieser schwierigen Saison Gold wert.
(lr-online.de) |
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SCC-AKTUELL
Kinder stark machen:
"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur |